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29.11.2019

Bildschirmzeit auf Apple-Geräten

6-10 Jahre
11-13 Jahre
14-17 Jahre
Information
Sicherheit
Apps
Social Media
Spiele
Sonstige
Toolbeschreibung
☕️
2 Minuten Lesezeit
Copyright: apple.com

Eine Stunde im Internet fühlt sich manchmal wie wenige Minuten an. Dieses Gefühl kennen Erwachsene genauso wie Kinder. Eine neue Benachrichtigung, ein neuer Post, jetzt noch kurz das Level beenden und Facebook-Nachrichten checken – aber dann ist wirklich Schluss! Viele Apps sind so konzipiert, uns Nutzer mit ständig neuen Reizen am Bildschirm zu halten. Es wird dadurch immer schwieriger, das Gerät einfach aus der Hand zu legen. Spezielle Apps zur Regulierung der Medienzeit oder Einstellungsmöglichkeiten wie die Bildschirmzeit von Apple wollen helfen, Medien bewusster zu nutzen.

Was ist und kann Bildschirmzeit?

Bildschirmzeit gibt es auf dem iPhone, iPad und MacBook. Damit kann man sich anzeigen lassen, wie viel Zeit man täglich mit welchen Apps verbringt. Bestimmte Apps können für einen gewissen Zeitraum oder nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeit gesperrt werden. Außerdem ist es möglich, bestimmte Inhalte (z. B. altersbeschränkte Filme oder Spiele) zu blockieren. Mit Hilfe der Familienfreigabe – einer weiteren Funktion bei Apple – lassen sich die entsprechenden Einstellungen auch auf anderen Geräten vornehmen.

Sie richten die Bildschirmzeit entweder direkt auf einem Gerät ein, z. B. Ihrem oder dem Ihres Kindes, oder Sie stellen über die Familienfreigabe die Bildschirmzeit über Ihr Gerät für jedes Familienmitglied individuell ein. Auf den Support-Seiten von Apple gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung der Bildschirmzeit. Sie können die Bildschirmzeit auch für mehrere Geräte Ihres Haushalts einstellen, indem Sie auf “Geräteübergreifend teilen” tippen. Damit können Sie Ihre festgelegten Einstellungen auch auf das iPad und andere Apple-Geräten übertragen.

Worauf sollten Eltern achten?

Bildschirmzeit bietet auch die Möglichkeit einer sogenannten Kindersicherung. Damit können Sie die Handynutzung Ihres Kindes regulieren. Eine genaue Anleitung gibt es bei mobilsicher. Sie sollten grundsätzlich bedenken, dass Ihr Kind sich dadurch von Ihnen kontrolliert fühlen könnte. Sprechen Sie deshalb ganz offen mit Ihrem Kind über die Einstellungsmöglichkeiten und überlegen Sie gemeinsam, welche sinnvoll sind. Da Ihr Kind mit der Zeit immer selbstständiger wird, sollten die Einstellungen regelmäßig überdacht werden. Je älter Ihr Kind ist, desto mehr weiß es natürlich auch, wie bestimmte Einstellungen zu umgehen sind. Wenn Sie Ihrem Kind Vertrauen entgegenbringen, gibt es dazu in der Regel keinen Grund. Überlegen Sie auch gemeinsam, wie sie die Medienzeit und medienfreie Zeit in der Familie gestalten wollen.

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