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06.12.2019

YouTube in der Familie

3-5 Jahre
6-10 Jahre
11-13 Jahre
14-17 Jahre
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Kommunikation
Kreativität
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Sonstige
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2 Minuten Lesezeit
© photothek.net

Auch Ihr Kind bewundert einen oder mehrere YouTube-Stars und würde am liebsten die ganze Zeit Videos schauen? Dann haben wir ein paar Tipps, wie Sie die YouTube-Nutzung in Ihrer Familie regeln können:

  • Vereinbaren Sie je nach Alter Ihres Kindes feste YouTube-Zeiten, in denen es Videos schauen darf und besprechen Sie mögliche Konsequenzen, sollten diese nicht eingehalten werden.
  • YouTube ist keine Plattform für Kinder, auch wenn dort viele Inhalte spannend für sie sind. Um zu vermeiden, dass Ihr Kind unangemessene, anstößige oder grausame Videos angezeigt bekommt, aktivieren Sie die YouTube-Kindersicherung mit der Option „eingeschränkter Modus“.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten, Playlists bei YouTube zu erstellen, so dass Sie entscheiden und wissen, welches Video als nächstes abgespielt wird.
  • Für jüngere Kinder – bis ins Grundschulalter – empfehlen wir die App YouTube Kids.
  • Zeigen Sie Interesse und bleiben Sie im Gespräch! Unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind darüber, was es an YouTube und seinen Stars begeistert. Lassen Sie sich Videos zeigen und die Faszination daran erklären, ohne dass Sie den Eindruck erwecken, Sie wollten Ihren Sohn oder Ihre Tochter kontrollieren.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was es bedeutet, sich bei YouTube zu registrieren, um Kommentare zu hinterlassen oder eigene YouTube-Videos hochzuladen. Nach den AGB müssen die Nutzerinnen und Nutzer der Plattform in Deutschland mindestens 16 Jahre alt sein. Mit Ihrem Einverständnis ist auch eine Nutzung jüngerer Kinder möglich. Sie können mit Family Link ein Google-Konto für Ihr minderjähriges Kind erstellen und verwalten bis es alt genug ist. Es gibt zudem bestimmte Richtlinien und Gesetze, die eingehalten werden müssen (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild). Mehr Hinweise, die sie im Blick behalten sollten, wenn Ihr Kind YouTube aktiv mitgestalten möchte, finden Sie in folgendem Artikel: Mein Kind will YouTuber werden – was nun?
  • YouTuber verdienen mit ihren Videos meist Geld in Form von eingebundener Werbung. Die Währung auf YouTube ist Aufmerksamkeit: Je mehr Abonnenten ein YouTuber oder eine YouTuberin und je mehr Klicks ein Video hat, desto mehr Werbeeinnahmen werden erzielt. Erklären Sie Ihrem Kind, wie durch sein Verhalten auf YouTube Geld gemacht wird.
  • YouTube-Stars sind oft sogenannte Influencer. Gesponserte Inhalte oder Produkplatzierungen können für Heranwachsende unter Umständen durch das vermeintlich persönliche Interesse des YouTube-Stars und das Vertrauen zu ihm schwer zu erkennen und zu durchschauen sein.

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