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Skills – Nützliche Zusatzfunktionen für Sprachassistenten

„Alexa, schalte das Licht an!“ Digitale Sprachassistenten helfen vielen Familien in der Organisation ihres Alltags. Sie tragen Namen wie Alexa, Echo, Siri oder Cortana und werden über sogenannte intelligente Lautsprecher oder Smartphones genutzt.

Um die Nutzung der Sprachassistenten an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, können sogenannte „Skills“ aktiviert werden. Skills sind, ähnlich wie Apps auf Smartphones, kleine Hilfsprogramme von Drittanbietern. Je nach Gerät werden sie auch als „Actions“ (Google) oder „Zusatzbefehle“ (Apple) bezeichnet. Genutzt werden Skills ebenfalls über Sprachbefehle.

Mit ihnen erhalten die Sprachassistenten zusätzliche Funktionen und können somit individuell genutzt werden. Smart-Home Skills sorgen z. B. dafür, dass man Lampen, Thermostate oder den Fernseher mithilfe der Sprachassistenten steuern kann. Mit Service-Skills können Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. So kann man sich eine passende Zugverbindung suchen, eine Pizza beim Lieferdienst bestellen oder die Tagesnachrichten anhören. So ein Sprachbefehl lautet z. B.: „Alexa, frage Deutsche Bahn nach einer Verbindung von Berlin nach München morgen um 12 Uhr”

Inhalte für Kinder

Die Auswahl an Skills ist groß. Nicht nur für Erwachsene sind Skills praktische Unterstützer für den Alltag. Auch für Heranwachsende gibt es ein vielfältiges Angebot. Kinder können z. B. über Lern-Skills spielerisch etwas über die Länder der Erde lernen oder interaktive Hörgeschichten ihrer Lieblingscharaktere anhören. Viele Unternehmen, aber auch öffentlich-rechtliche Sender, stellen ihr Angebot in Form von Skills zur Verfügung, wie z. B. die Kindernachrichten von KiRaKa oder Mikado. Die Vielfalt an kindgerechten Skills eröffnet auch für Familien viele Anwendungsmöglichkeiten. Stundenplan-Skills informieren Eltern und Kinder schnell und unkompliziert. Mit dem Zähneputzen-Skill wird die tägliche Routine erleichtert. Auch gemeinsame Spiele über Skills mit digitalen Würfelbechern oder imaginären Memory-Karten können den Familienalltag bereichern. So besteht beispielsweise beim Memory ein Paar immer aus zwei gleichen Geräuschen und ist nummeriert, damit eine Zuordnung mündlich erfolgen kann.

Datenschutz, Privatsphäre und Kosten

Bei der Nutzung von Sprachassistenten und Skills sollte man sich bewusst sein, dass diese im eingeschalteten Zustand immer mithören. Somit werden sehr viele persönliche Daten und Informationen gesammelt. Wie diese gespeichert und verarbeitet werden, hängt vom jeweiligen Anbieter ab und wird nicht immer transparent kommuniziert. Bei einigen Anbietern können die Verläufe der Sprachaufnahmen gelöscht werden. Lesen Sie mehr in unserem Beitrag Smarter Familienalltag mit Alexa & Co.?.

Die Datenverarbeitung der einzelnen Skills sollte ebenfalls beim jeweiligen externen Anbieter vor der Installation geprüft werden. Denn mit Nutzung der Skills stimmt man der Übermittlung der Nutzungsdaten an den Drittanbieter zu. Bei der Auswahl sollte sich daher gut informiert werden.

Skills sind zum großen Teil kostenlos erhältlich. Inzwischen gibt es aber vereinzelt sogenannte In-Skill-Käufe. Das sind, ähnlich wie bei Apps, erweiterte Funktionen, die kostenpflichtig sind. Bei der Suche nach Skills für Kinder sollten Sie darauf achten.

Was Eltern beachten sollten

So hilfreich die digitalen Helfer auch sind, sollte man sich trotzdem vor jeder Aktivierung genau informieren. Es gibt eine große Auswahl an Erweiterungen. Manche Skills erscheinen auf den ersten Blick in Ordnung, mit ihnen können aber Inhalte abgerufen werden, die nicht für Heranwachsende geeignet sind. Deshalb empfiehlt sich auch eine Absicherung nicht-jugendfreier Inhalte und Bestellungen über einen Code. Weiterhin sollten die Sprachassistenten über Nacht ausgeschaltet werden, mindestens aber dann, wenn Sie oder Ihre Familie nicht zu Hause ist. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, wie Sprachassistenten und Skills funktionieren und welche Nachteile sie mit sich bringen.

Sicher surfen mit der fragFINN-App

Kurz gefasst:

  • kindersicherer Browser für 6- bis 12-Jährige
  • sicherer Surfraum aus rund 4.000 geprüften Internetseiten (Kinderseiten und allgemeine Webseiten)
  • kostenlos verfügbar für Smartphones und Tablets (Android, iOS und Fire OS)

Was ist die fragFINN-App?

fragFINN ist eine Kindersuchmaschine, die Heranwachsenden einen geschützten Surfraum mit altersgerechten Inhalten zur Verfügung stellt. Mit der Browser-App von fragFINN bewegen Kinder sich nur in diesem Surfraum. Grundlage der Kindersuchmaschine ist die sogenannte Whitelist. Das ist eine Liste mit allen geprüften und für sicher eingestuften Webseiten. Die Suchmaschine durchsucht also nur die Webseiten, die sich auf der Whitelist befinden. Da sich Ihr Kind mit der App in einem geschlossenen Surfraum bewegt, kann es also nur die Webseiten aufrufen, die in die sichere Liste aufgenommen wurden. Befindet sich Ihr Kind auf einer geprüften Webseite und klickt auf einen externen Link, der nicht freigegeben ist (z. B. YouTube oder Amazon), erscheint eine sogenannte Stopp-Seite mit dem Hinweis, dass die Website nicht Teil des fragFINN-Surfraums ist. Ihr Kind kann diese Seite also nicht aufrufen.

Was fasziniert Kinder und Jugendliche daran?

Viele Kinder nutzen die Kindersuchmaschine fragFINN, weil sie dort Inhalte finden, die speziell für sie gemacht sind. Denn viele Kinderseiten sind über die gängigen Suchmaschinen schlecht auffindbar. Bei fragFINN werden diese bevorzugt angezeigt. So kann die fragFINN-App sowohl für die Hausaufgabenrecherche als auch in der Freizeit zum Spielen genutzt werden.

Was meint der Anbieter?

Der Anbieter fragFINN e.V. verfolgt mit der Kindersuchmaschine das Ziel, Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren einen geschützten digitalen Raum zur Verfügung zu stellen und insbesondere jungen Kindern einen sicheren Start im Internet zu bieten.

Was sollten Eltern beachten?

Kindersuchmaschinen sind ein sehr guter Einstieg in das Internet. Mit ihnen lernen Kinder den richtigen Umgang mit Suchmaschinen. Sie erlernen Suchtechniken und verstehen das Prinzip einer Suchmaschine. Bedenken Sie aber, dass Kindersuchmaschinen wie fragFINN händisch gepflegt werden, d. h. nur die Webseiten, die vorab geprüft und aufgenommen wurden, sind zu finden. Seien Sie sich also darüber bewusst, dass Ihr Kind nicht jede Information findet, die es sucht und Kindersuchmaschine irgendwann an ihre Grenzen stoßen. Nutzen Sie die Möglichkeit, den Anbieter darauf aufmerksam zu machen, wenn Ihnen Inhalte angezeigt werden, die nicht kindgerecht sind oder Ihnen Kinderseiten fehlen. So kann der fragFINN-Surfraum verbessert und erweitert werden. Mehr erfahren Sie hier.

Einkaufen per Mausklick – Schnäppchenangebote im Netz

In vielen Familien ist die Woche streng durchgeplant mit Kindergarten, Schule, Arbeit, Arztterminen, Sport und und und. Da bleibt manchmal kaum Zeit für anderes. Umso praktischer, wenn man Dinge von zu Hause aus erledigen kann, wie zum Beispiel Online-Shopping. Einkaufen über das Internet ist äußerst beliebt und gehört zum Alltag vieler Menschen. Klar, gemütlich von der Couch aus und ohne Menschengedränge lassen sich die Geschenke für Weihnachten viel entspannter besorgen als in überfüllten Einkaufszentren. Vor allem in den Wochen und Tagen vor Feiertagen locken Online-Händler mit Angeboten und Rabatten.

Ihr Kind wächst mit der Selbstverständlichkeit auf, dass Produkte mit einem Mausklick über das Internet bestellt werden können. Vor allem für Jugendliche ist es sehr verlockend und einfach, eigenständig Bestellungen abzusenden. Dabei haben sie aber nicht unbedingt ein Gefühl dafür, dass Geld ausgegeben wird, weil sie es nicht in der Hand haben. Das ist bei In-App-Käufen nicht anders als beim Online-Shopping. Als Eltern sollten Sie mit Ihrem Kind darüber sprechen, dass man auch übers Internet bewusst einkaufen und einige Dinge beachten sollte.

Geschäftsfähigkeit von Kindern

Nur wer volljährig ist, ist auch vollständig geschäftsfähig. Das bedeutet, dass Kinder unter 18 Jahren nur im Rahmen ihres Taschengeldes einkaufen und Verträge abschließen dürfen. Mehr Informationen darüber gibt die Verbraucherzentrale.
Um online einkaufen zu können, braucht man neben einem Konto beim jeweiligen Shop häufig eine Kreditkarte oder ein Paypal-Konto. Dazu muss man aber ebenfalls volljährig sein. Seiten wie Amazon u. ä. prüfen das Alter bei der Anmeldung aber nicht sicher nach. Sie sollten also darauf achten, dass Ihr Kind keinen Zugriff auf Ihre Kreditkartendaten hat. Auch wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter online auf Rechnung bestellt, ist die Bestellung – also der Kaufvertrag – nur rechtsverbindlich, wenn Sie sie vorher oder nachträglich genehmigt haben.

Informieren Sie Ihr Kind darüber. Am besten ist es, wenn Sie nur gemeinsam im Internet einkaufen.

Vermeintliche Schnäppchen-Angebote

Gerade vor Feiertagen wie Weihnachten oder an speziellen Aktionstagen wie dem Black Friday locken Online-Händler mit Sonderangeboten zu unterschiedlichen Produkten. Oft wird mit Tricks gearbeitet, z. B. wird dem Sonderpreis die unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers gegenübergestellt, die allerdings selten von einem Händler verlangt wird. Durch zeitlich begrenzte Sonderrabatte wird der Verbraucher unter Druck gesetzt, sofort kaufen zu müssen. Vor allem Kinder und Jugendliche könnten sich von diesen Angebotsfristen stark beeinflussen lassen.

Außerdem gibt es immer mehr unseriöse und betrügerische Online-Shops, die kaum von echten Shops zu unterscheiden sind. Nehmen Sie solche Anbieter genau unter die Lupe und recherchieren Sie Erfahrungen anderer Kunden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, so dass es, sobald es alt genug ist, nicht auf Betrüger hereinfällt. Denn schnell kann ein Einkauf bei einem Fake-Shop zu einer Abzockfalle mit finanziellen Verlusten werden. Tipps, wie man Fake-Shops erkennt, gibt es ebenfalls bei der Verbraucherzentrale.

Bewusstsein schaffen

Nur weil Online-Shopping so einfach und schnell geht, heißt es nicht, dass alles über das Internet bestellt werden muss. So können die Batterien auch im Supermarkt oder das Buch in der Buchhandlung um die Ecke gekauft werden. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass hinter jeder Bestellung ein langer Zustellprozess steht. Das bedeutet nicht nur viel Aufwand für viele Menschen, sondern ist bei vielen Bestellungen auch schlecht für die Umwelt. Bestellen Sie nur die Ware und die Menge, die Sie benötigen, um überflüssige Lieferungen und aufwendige Retouren zu vermeiden. Weiterhin ist es wichtig, dass Ihr Kind lernt, sich nicht von Rabatten und Schnäppchen-Angeboten locken zu lassen. Vor jedem Kauf sollte sich daher die Frage gestellt werden, ob die angebotenen Produkte wirklich gebraucht werden.

Eltern fragen – wir antworten: Soll ich den Wunsch meines Kindes nach einem sprechenden Teddybären erfüllen?

Leon (5 Jahre) wünscht sich einen sprechenden Teddy. Sein Vater Yannick fragt sich, ob so ein Teddy das richtige Spielzeug für seinen Sohn ist. Unsere Expertin Carolin Maier klärt über Smart Toys im Kinderzimmer auf.

Vorlesen im digitalen Zeitalter

Kurz vor dem Schlafengehen – die dreijährige Tochter sitzt auf Ihrem Schoß, richtet den Blick auf die bunten Bilder und lauscht gespannt der Geschichte. In vielen Familien ist das Vorlesen am Abend ein Ritual. Oft gibt es das Lieblingsbuch, welches wieder und wieder vorgelesen werden soll. Aber sind Bücher in Zeiten von frei zugängigen Videos, Hörspielen und Liedern über digitale Medien eigentlich noch zeitgemäß?

Die Bedeutung des Vorlesens

Vorlesen im Allgemeinen ist enorm wichtig für die kindliche Sprachentwicklung. Wenn Sie Ihrem Kind Geschichten vorlesen und Sie gemeinsam die Bilder betrachten und darüber sprechen, erweitert sich auch der Wortschatz Ihres Kindes. Dabei lernt es auch Wörter kennen, die es sonst nicht unbedingt hört, z. B. in Büchern, die von Meerestieren berichten oder über das Leben auf einem Bauernhof. Beim Vorlesen entwickelt Ihr Kind ein Gefühl für die Struktur der Sprache.

Vorlesen wirkt sich zudem positiv auf die Fantasie Ihres Kindes aus. Das Erzählen von Geschichten und der Austausch darüber regt Ihr Kind an, sich eigene Welten auszudenken und vorzustellen.

Vorlesen über digitale Medien

Entscheidend beim Vorlesen sind vor allem der Austausch und die Nähe zu Ihnen. Diese kann man auch herstellen, wenn man zum Vorlesen ein Tablet anstelle eines Buches nutzt. Die Faszination für digitale Medien können Sie nutzen, um insbesondere älteren Kindern das Lesen schmackhaft zu machen. Digitale Lesewelten arbeiten oft mit interaktiven Elementen, die das Interesse von Kindern wecken und ihre Fantasie anregen können. In ihnen steckt also viel Potenzial, das Sie als Eltern nutzen können.

Auch Bilderbuch-Apps wie z. B. „Fiete“ oder „Milli und ihre Freunde“ erweitern das Leseergebnis auf besondere Art. Eine Liste empfehlenswerter Apps gibt es bei der Stiftung Lesen. Neben Apps gibt es auch spezielle Kinderwebsites, die sich auf Vorlesegeschichten spezialisiert haben,wie etwa Amira. Außerdem gibt es Bücher, die ihre Geschichten digital erweitern (z. B. Was ist denn hier passiert?). Das kann eine tolle Möglichkeit sein, Offline- und Onlinewelt sinnvoll zu verbinden.

Worauf sollten Sie dabei achten?

Wichtig ist, dass Sie bewusst auswählen, welches digitale Abenteuer Ihrem Kind gefallen könnte. Auch der Zeitpunkt der Nutzung sollte bedacht werden. So könnte ein interaktives Vorleseabenteuer vorm Schlafengehen zu aufregend für Ihr Kind sein. Der helle Bildschirm und flackernde Elemente verhindern möglicherweise, dass Ihr Kind danach ruhig schlafen kann. Greifen sie stattdessen zu einem (analogen) Buch, das Ihr Kind bereits kennt und beruhigt.

Weitere Tipps zu digitalen Vorleseformaten gibt es bei der Stiftung Lesen.

Denken Sie immer daran: Klassische wie digitale Lesewelten haben ihre Vor- und Nachteile – die Mischung macht´s!

Hörspielspaß mit der Toniebox

Eine „Schatzkiste für Hörspielerlebnisse“ – so beschreibt der Anbieter selbst seine Toniebox. Als zeitgemäße Alternative zu Kassettenrekordern und CD-Playern sind Hörboxen bereits in vielen Kinderzimmern vorzufinden. Warum ist die bunte Box so beliebt und wie genau funktioniert sie eigentlich?

Kurz gefasst

  • robuste Hörspielbox mit einfacher Bedienung
  • ab 3 Jahren
  • eine Vielzahl an Spielfiguren mit Hörbüchern, Hörspielen, Musik- und Wissensinhalten käuflich erwerbbar
  • keine dauerhafte WLAN-Verbindung nötig
  • Eltern benötigen ein Toniecloud-Konto
  • kostspielige Anschaffung

Was ist eine Toniebox?

Quadratisch, praktisch und einfach zu bedienen – so kann man die Toniebox beschreiben. Dabei handelt es sich um einen einfarbigen Würfel, mit dem durch das einfache Aufsetzen verschiedener Figuren Hörbücher abgespielt werden können. Die Spielfiguren, Tonies genannt, gibt es in zwei Ausführungen. Die Tonies im Design bekannter Kinderfiguren sind sofort nutzbar. Über sie lassen sich unzählige Inhalte abspielen. Der Kreativ-Tonie wiederum kann über eine App mit eigenen Aufnahmen bespielt werden.

Der gepolsterte Würfel kann von Kindern ganz einfach selbst bedient werden: Durch einen Klaps auf die linke Seite kann ein Kapitel vorgesprungen werden. Vor- und zurückgespult wird, indem man die Box leicht kippt. Auf jeder Box befinden sich außerdem zwei Gummiohren, über die die Lautstärke angepasst wird.

Bevor die Toniebox erstmalig genutzt werden kann, muss man sie einrichten. Dazu ist eine WLAN-Verbindung notwendig. Außerdem braucht man ein Smartphone, Tablet oder einen PC. Zum Einrichten der Box legt man ein kostenloses Kundenkonto in der Toniecloud an. Sobald die Toniebox fertig eingerichtet ist, kann man die Spielfigur auf die Box setzen und sie abspielen.

Was begeistert Kinder und Erwachsene an der Box?

Die Toniebox besticht vor allem durch das einfache Design und die leichte Bedienung, wodurch sie von Kindern problemlos allein genutzt werden kann. Zudem sind sowohl für die allgemeinen Tonies als auch für die Kreativ-Tonies viele unterschiedliche Figuren verfügbar: Benjamin Blümchen, Die Maus, Ritter oder Rockstar – je nach Vorliebe des Kindes. Auch die Bandbreite an verschiedenen Geschichten und Inhalten, die es für die Toniebox gibt, überzeugen viele Eltern. Wenn die Hörgeschichten einmal vollständig in der Cloud geladen sind, können sie überall auch ohne WLAN gehört werden.

Was sagt der Anbieter?

Die Toniebox besteht nach eigenen Aussagen aus hochwertigem und robustem Material, weshalb Kinder sie problemlos nutzen können. Aber auch für Eltern soll die Box kinderleicht zu bedienen sein: Über die Toniecloud kann zum Beispiel auch die maximale Lautstärke geregelt werden. Die Toniebox ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.

Nutzt man die Möglichkeit eines Kreativ-Tonies, werden die eigenen Tonaufnahmen in der Toniecloud gespeichert. Diese können aber auch wieder gelöscht werden. Beim Auflösen des gesamten Toniecloud-Kundenkontos erfolgt ebenfalls die Löschung aller hochgeladenen Daten.

Worauf sollten Sie als Eltern achten?

Der Kostenfaktor der Toniebox ist nicht ganz unerheblich: Das Starterset mit einem Kreativ-Tonie kostet aktuell 79,95 €, jeder weitere Tonie (14,99 €) oder Kreativ-Tonie (11,99 €) muss extra gekauft werden. Im Vergleich mit der Hörbox hörbert ist sie jedoch eine günstigere Alternative.

Die Kreativ-Tonies bieten viel Platz für Kreativität. Nehmen Sie doch gemeinsam mit Ihrem Kind eine Geschichte oder ein Lied auf. Ganz Kreative können auch ein eigenes Hörspiel produzieren und es später gemeinsam anhören. Als Eltern sollten Sie grundsätzlich beachten, dass das gemeinsame Medienerlebnis zählt und dass Sie vor allem Kleinkinder bei ihren ersten medialen Schritten begleiten sollten.

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