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24.07.2026

Sonic Racing: CrossWorlds

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3 Minuten Lesezeit
6-17 Jahre
Unterhaltung
Spiele
Toolbeschreibung
SEGA

Die Autos leuchten in allen Farben, die Funken sprühen unter den Rädern, immer wieder tun sich neue Welten auf und hinter dem Steuer: der blaue Igel „Sonic the Hedgehog“ und seine Freund*innen. Im knallbunten Renn-Videospiel Sonic Racing: CrossWorlds kämpfen die Sega-Figuren um den ersten Platz auf der Rennstrecke.

Kurz gefasst

  • Alterskennzeichen: USK ab 6 Jahren

    • Grund: Handlungsdruck, Druck zum Vielspielen
    • Hinweise zur Nutzung: In-Game-Käufe

Was ist Sonic Racing: CrossWorlds?

Sonic Racing: CrossWorlds ist ein Rennspiel des Spieleherstellers Sega, das seit September 2025 für alle bekannten Spielekonsolen angeboten wird. Es ist der vierte Teil der Sonic-Racing-Spielereihe und direkter Konkurrenz der Mario-Kart-Spiele von Nintendo.

Im Spiel befinden sich die Charaktere der „Sonic the Hedgehog“-Welt in einem Autorennen gegeneinander. Spieler*innen an der Konsole können beispielsweise allein mit KI-Gegner*innen ins Rennen gehen. Bis zu 4 Personen können außerdem gemeinsam an einer Konsole spielen und dabei zusammen oder gegeneinander fahren. Über das Internet können sogar bis zu 12 Personen gegeneinander antreten. Wie bei Rennspielen üblich, wählen sie zwischen Zeitrennen und Grand Prix oder meistern im Rennpark-Modus Herausforderungen. Im Spiel konfigurieren sie Fahrzeuge, sammeln Punkte und besondere Hilfsmittel (Power-Ups).

Anders als bei den Vorgänger-Versionen gibt es in Sonic Racing: CrossWorlds sogenannte „Reiseringe“: Ab der zweiten Rennrunde öffnen sich zufällig Portale, durch die die Spieler*innen die Welt wechseln und ihr Rennen in anderen Welten fortsetzen können.

Was fasziniert Kinder und Jugendliche daran?

Auto-Rennspiele bieten das ganze Paket, das Kinderherzen höher schlagen lässt: Witzige Fahrzeuge, die sich gestalten lassen, so dass man an einem Tag in der pinken Knutschkugel und am nächsten Tag im aggressiven Biest um die Kurven schlittert. Fröhliche Avatare mit schier endloser Ausrüstung. Knallige Farben, mitreißende Musik, ein bisschen Wettbewerb und an jeder Ecke eine Belohnung. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind riesig, es gibt jede Menge Überraschungen an allen Ecken und weil zwischendurch sogar die komplette Welt wechselt, kommt keine Langeweile auf. Schon beim Training gegen KI-Gegner*innen sorgen die vielen Möglichkeiten und Effekte dafür, dass Kinder Runde um Runde dranbleiben. Wenn sich dann noch Freund*innen oder Familienmitglieder auf der Rennstrecke tummeln und auf dem Sofa um die Plätze auf dem Siegertreppchen gefahren wird, fliegen die Stunden wie die Funken auf der Rennstrecke davon.

Was kann problematisch sein an dem Angebot?

Autorennspiele zählen grundsätzlich zu den eher unproblematischen und familienfreundlichen Computerspielen. Trotzdem bringt Sonic Racing: CrossWorlds auch Herausforderungen mit sich:

  • Überforderung: Für junge und unerfahrene Spieler*innen kann das Rennen schnell zu viel werden – das Tempo, die vielen Reize und die ständig wechselnden Infos können jüngere Kinder überfordern und zu Reizüberflutung führen. Und auch der starke Wettbewerbscharakter und der Frust, auf den hinteren Plätzen zu landen, ist nicht für alle leicht auszuhalten.
  • Vielspielen: Wer im Spiel erstmal drin ist und vielleicht sogar Rennstrecken-Können aufgebaut hat, findet manchmal schwer den Absprung. Durch die ständig neuen Infos und Angebote gibt es immer Anreize, weiterzuspielen. Kinder und Jugendliche können so im Spiel „versinken“ und kein Ende mehr finden. Besonders die zeitlich begrenzten Events im Spiel (sogenannte “Festivals”) und tägliche “Log-In”-Belohnungen können auf jüngere Kinder Druck ausüben. Das kann den „FOMO“-Effekt (steht für „fear of missing out“, engl. für „Angst davor, etwas zu verpassen“) verstärken.
  • Kostenfalle: Wie viele andere Spiele bietet Sonic Racing In-Game-Käufe an. Zusätzliche Charaktere, Fahrzeuge oder kleine „Verschönerungen“ warten im Shop und versprechen, das Spiel noch aufregender zu machen.

Was meint der Anbieter?

Der japanische Spielehersteller Sega lässt seine Spiele von der USK prüfen und hält sich auf dem deutschen Markt an deren Alterskennzeichnungen. „Sonic Racing“ ist von der USK ab 6 Jahren freigegeben. Diese Kennzeichnung gibt an, ab welchem Alter das Spiel aus Sicht des Jugendmedienschutzes unbedenklich ist. Sie ist jedoch nicht mit einer pädagogischen Altersempfehlung gleichzusetzen.

Die verschiedenen Konsolen bieten Kinderschutzeinstellungen an. Sowohl Nintendo Switch als auch PlayStation und Xbox bieten Eltern die Möglichkeit, das Spielverhalten ihrer Kinder durch Zeitbegrenzungen zu kontrollieren, Shops zu sperren oder den Zugang zu Online-Angeboten einzuschränken.

Was sollten Eltern beachten?

Bleiben Sie interessiert und gesprächsbereit und begleiten Sie Ihr Kind bei der sicheren Nutzung von Sonic Racing: CrossWorlds. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Spieldauer und Mediennutzungszeit. Handeln Sie gemeinsam Regeln aus, wie lange gespielt werden darf und wie viel Nutzung guttut. Beobachten Sie Ihr Kind beim Spielen und lassen Sie Ihr Kind bei emotionaler Überforderung wie Reizüberflutung, Frust und Ärger nicht allein. Nutzen Sie die Sicherheitseinstellungen der Konsolen und sperren Sie gerade bei jüngeren Kindern Funktionen wie z. B. den Shop. Schritt-für-Schritt-Anleitungen dazu finden Sie unter medien-kindersicher.de.

Rennspiele wie „Sonic Racing: CrossWorlds“ eignen sich durch ihre einfache Bedienung und den Mehrspieler*innen-Modus gut dazu, digitale Spiele gemeinsam als Familie zu entdecken. Spielen Sie das Rennspiel am besten auch mal zusammen. Bei einer gemeinsamen Runde auf der Rennstrecke können Sie Einblicke in die Interessen Ihres Kindes gewinnen, miteinander ins Gespräch kommen – und vielleicht sogar ungeahnte Talente am Steuer entdecken.

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