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Was ist eigentlich… GPS-Tracking?

Das englische Wort “tracking” bedeutet im Deutschen so viel wie “verfolgen”. Durch GPS-Tracking ist es möglich, nachzuverfolgen, wo sich ein Gerät gerade befindet. Mit der GPS-Technik kann die Position, an der sich ein Objekt befindet, durch Satellitentechnik bestimmt werden. GPS steht für „Global Positioning System“. Auch die Position, an der sich eine Person befindet, kann auf diese Weise ermittelt werden, da die meisten Smartphones mit dieser Technik ausgestattet sind und über Apps wie z. B. Google Maps GPS-Daten gesammelt werden. So kann nachverfolgt werden, wo sich die Person gerade befindet, aber auch wo sie sich in der Vergangenheit aufgehalten hat.

Die GPS-Funktion in Smartphones ist praktisch, weil man sich so z. B. Supermärkte in der Nähe anzeigen lassen und das Handy als Navigationssystemen nutzen kann. Dabei werden aber auch immer die Standortdaten an den Anbieter der jeweiligen App weitergegeben. Was mit diesen Daten passiert, ist jedoch schwer nachzuvollziehen. Sie können dem Anbieter Aufschluss darüber geben, wo jemand wohnt und arbeitet. Auch in der Kriminaltechnik werden GPS-Daten verwendet.

Zum Schutz der Daten: Standort deaktivieren

Die GPS-Dienste lassen sich meistens in den Einstellungen des Geräts deaktivieren. Wenn ein Handy ausgeschaltet ist, kann der Standort nicht mehr über GPS ermittelt werden. Um sicher zu sehen, dass keine unnötigen Daten über Sie und Ihre Familie gesammelt werden, sollten Sie die Standortdaten für diejenigen Apps deaktivieren, die auch ohne GPS funktionieren. Sie können das GPS auch standardmäßig ausschalten und nur aktivieren, wenn sie Sie z. B. Google Maps nutzen.

Der Standort kann übrigens auch über die Handydaten ermittelt werden. Apps können erkennen, in welche Zelle des mobilen Netzes man sich mit seinem Gerät “eingewählt” hat.

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