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Bildschirmzeit auf Apple-Geräten

Eine Stunde im Internet fühlt sich manchmal wie wenige Minuten an. Dieses Gefühl kennen Erwachsene genauso wie Kinder. Eine neue Benachrichtigung, ein neuer Post, jetzt noch kurz das Level beenden und Facebook-Nachrichten checken – aber dann ist wirklich Schluss! Viele Apps sind so konzipiert, uns Nutzer mit ständig neuen Reizen am Bildschirm zu halten. Es wird dadurch immer schwieriger, das Gerät einfach aus der Hand zu legen. Spezielle Apps zur Regulierung der Medienzeit oder Einstellungsmöglichkeiten wie die Bildschirmzeit von Apple wollen helfen, Medien bewusster zu nutzen.

Was ist und kann Bildschirmzeit?

Bildschirmzeit gibt es auf dem iPhone, iPad und MacBook. Damit kann man sich anzeigen lassen, wie viel Zeit man täglich mit welchen Apps verbringt. Bestimmte Apps können für einen gewissen Zeitraum oder nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeit gesperrt werden. Außerdem ist es möglich, bestimmte Inhalte (z. B. altersbeschränkte Filme oder Spiele) zu blockieren. Mit Hilfe der Familienfreigabe – einer weiteren Funktion bei Apple – lassen sich die entsprechenden Einstellungen auch auf anderen Geräten vornehmen.

Sie richten die Bildschirmzeit entweder direkt auf einem Gerät ein, z. B. Ihrem oder dem Ihres Kindes, oder Sie stellen über die Familienfreigabe die Bildschirmzeit über Ihr Gerät für jedes Familienmitglied individuell ein. Auf den Support-Seiten von Apple gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung der Bildschirmzeit. Sie können die Bildschirmzeit auch für mehrere Geräte Ihres Haushalts einstellen, indem Sie auf “Geräteübergreifend teilen” tippen. Damit können Sie Ihre festgelegten Einstellungen auch auf das iPad und andere Apple-Geräten übertragen.

Worauf sollten Eltern achten?

Bildschirmzeit bietet auch die Möglichkeit einer sogenannten Kindersicherung. Damit können Sie die Handynutzung Ihres Kindes regulieren. Eine genaue Anleitung gibt es bei mobilsicher. Sie sollten grundsätzlich bedenken, dass Ihr Kind sich dadurch von Ihnen kontrolliert fühlen könnte. Sprechen Sie deshalb ganz offen mit Ihrem Kind über die Einstellungsmöglichkeiten und überlegen Sie gemeinsam, welche sinnvoll sind. Da Ihr Kind mit der Zeit immer selbstständiger wird, sollten die Einstellungen regelmäßig überdacht werden. Je älter Ihr Kind ist, desto mehr weiß es natürlich auch, wie bestimmte Einstellungen zu umgehen sind. Wenn Sie Ihrem Kind Vertrauen entgegenbringen, gibt es dazu in der Regel keinen Grund. Überlegen Sie auch gemeinsam, wie sie die Medienzeit und medienfreie Zeit in der Familie gestalten wollen.

Kindermodus und Kids Home – Die Kindersicherung von Samsung

Um vor allem jüngeren Kindern die sichere und eigenständige Nutzung eines Smartphones oder Tablets von Samsung zu ermöglichen, gibt es die App “Kindermodus” bzw. “Kids Home”.

Kurz gefasst:

  • kostenlose App für Samsung-Geräte
  • ermöglicht eingeschränkten Zugriff auf Apps und Funktionen
  • keine Altersempfehlung vom Hersteller
  • beinhaltet eigenen Kinder-App-Store, teilweise kostenpflichtig

Was ist der Kindermodus bei Samsung?

Kindermodus ist eine sogenannte Parental Control App und soll Ihrem Kind eine sichere Smartphone-Umgebung bieten. (Der Nachfolger heißt Kids Home). Man kann sie aus dem Galaxy App Store kostenlos herunterladen. Sie läuft auf allen mobilen Samsung-Geräten (ab 2014).

Beim Installieren der App wird eine PIN angelegt, mit der man den Kindermodus aktivieren oder beenden kann. Ist die App auf dem Handy aktiv, nutzt man es automatisch mit Kindersicherung.

Man kann eine eigene und kindgerechte Benutzeroberfläche konfigurieren. Diese ist bunt und mit lustigen Figuren gestaltet, die Ihr Kind bei der Nutzung “begleiten”. Je nach Einstellung kann Ihr Kind auf verschiedene Inhalte wie Musik, Videos und Spiele zugreifen, aber auch auf einen App Store mit kostenlosen und kostenpflichtigen Kinder-Apps. Auch der Galaxy Store bietet eine Reihe von Kinder-Apps, die im Kindermodus laufen.

Ihnen als Elternteil stehen eine Vielzahl von Kontrollfunktionen zur Verfügung. Sie können auswählen, auf welche Inhalte Ihr Kind Zugriff hat. Dies können Apps sein, aber z. B. auch Musik, Bilder und ausgewählte Kontakte aus dem Adressbuch. Außerdem lässt sich ein Zeitlimit festlegen, also wie lange am Tag Smartphone oder Tablet genutzt werden dürfen. Um einen Überblick darüber zu haben, wie sich Ihr Kind mit dem Smartphone verhält, gibt es die “Aktivitätsinformationen”. Wie lange Apps genutzt wurden, mit wem Ihr Kind Kontakt hatte oder welche Videos und Fotos gemacht wurden – all das können Sie hier einsehen.

Was ist problematisch an der App?

Beim Download benötigt die App Zugriff auf Kamera, Telefon und SMS – die Gründe hierfür sind nicht nachvollziehbar.

Es gibt keine Information darüber, für welches Alter die App eigentlich gedacht oder geeignet ist. Aus unserer Sicht eignet sich die App eher für jüngere Kinder. Allerdings sollten Sie beachten, dass Ihr Kind darüber schon früh mit versteckter Werbung in Kontakt kommt. Denn im vorinstallierten Kinder-App-Store in der Kindermodus-Oberfläche befinden sich u. a. Apps von Spielzeugherstellern. Das Herunterladen von Spielen ist für die Kleinsten verlockend und nur einen Klick entfernt, jedoch zum Teil auch kostenpflichtig.

Apps von anderen Anbietern wie z. B. Google Maps lassen sich im Kindermodus nicht nutzen.

Was sagt der Anbieter?

Samsung möchte mit dem Kindermodus die “kindgerechte Nutzung Ihres Smartphone oder Tablet” ermöglichen. Die Bedienung der App erklärt Samsung ausführlich, macht aber keine Alters- oder Einstellungsempfehlungen.

Was sollten Eltern beachten?

Handyhersteller und App-Entwickler bringen immer mehr Möglichkeiten auf den Markt, Eltern zu helfen, die Handynutzung ihrer Kinder zu kontrollieren. Im Idealfall geht es nur darum, Kinder vor Inhalten zu schützen, die nicht altersgemäß sind und sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen können. Man sollte daher aufpassen, dass gut gemeinte Kontrolle nicht zur Überwachung führt. Denn Kinder brauchen auch Freiräume, in denen sie selbstständig Dinge ausprobieren, lernen und sich entwickeln können.

Vor allem jüngere Kinder (bis ins Grundschulalter hinein) sollten bei der Mediennutzung eng begleitet werden und idealerweise Geräte nicht alleine nutzen. Wenn es nicht anders geht, sind solche Apps eventuell eine Option. Bevor Sie den Kindermodus für Ihr Kind installieren, sollten Sie sich auch über Alternativen schlau machen, um die für Sie und Ihr Kind praktikabelste und sicherste Anwendung zu finden.

Dass Samsung Inhalte von Geschäftspartnern im kindersicheren Modus anzeigt, lässt sich durch einen Klick in den Einstellungen abschalten. Beachten Sie aber, dass bei der Installation auch vieles mitgeliefert wird, was sich nicht mehr abwählen lässt. Prüfen Sie Apps oder Spiele, die im Kindermodus genutzt werden können, bevor Sie Ihr Kind damit spielen lassen.

Eltern fragen – wir antworten: Soll ich den Wunsch meines Kindes nach einem sprechenden Teddybären erfüllen?

Leon (5 Jahre) wünscht sich einen sprechenden Teddy. Sein Vater Yannick fragt sich, ob so ein Teddy das richtige Spielzeug für seinen Sohn ist. Unsere Expertin Carolin Maier klärt über Smart Toys im Kinderzimmer auf.

Smartwatches in der Schule

An immer mehr Armen von Erwachsenen, aber auch von Kindern sieht man sie: Smartwatches. Hat Ihr Kind so eine schlaue Armbanduhr? Wenn es die Uhr auch in der Schule trägt, sollten Sie wissen, was es dabei zu beachten gibt.

Smartwatch kann Schwierigkeiten im Schulalltag machen

Gerade speziell für Kinder entwickelte Smartwatches können Probleme mit sich bringen. Einige Geräte ermöglichen es nämlich, mit dem eingebauten Mikrofon Geräusche aufzunehmen. Kinder oder sogar Eltern können aus der Ferne unbemerkt Gespräche abhören und aufzeichnen. Man darf aber nicht einfach heimlich Aufnahmen von anderen machen! Smartwatches mit einer solchen Funktion sind sogar verboten. Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine Smartwatch hat, auf der Apps sind, die „Voice Monitoring“, „Babyphonefunktion“ oder „One-way Conversation“ ermöglichen, muss diese Uhr vernichtet werden. Wer sich nicht daran hält, dem drohen bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

Aber auch Uhren, die diese Funktion nicht haben, können zu Konflikten führen. Sie laden z. B. zum Schummeln ein oder es werden heimlich Fotos von anderen im Unterricht gemacht. Denn man kann sie nicht immer eindeutig von “normalen” Armbanduhren unterscheiden. Das erhöht auch das Risiko von Cybermobbing, wenn z. B. unvorteilhafte Fotos von anderen in Umlauf gebracht werden.

Um Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte zu schützen, sind Smartwatches teilweise an Schulen verboten. Lehrer dürfen sie einsammeln und müssen sie erst nach dem Unterricht zurückgeben.

Darauf sollten Sie als Eltern achten

Nicht alle Uhren mit integriertem Handy oder Kamera sind verboten, sondern nur solche, mit denen man unbemerkt Tonaufnahmen machen und diese anderen zeigen kann. Falls Sie überlegen, eine Smartwatch anzuschaffen, sollten Sie ebenfalls darauf achten – auch wenn Uhren mit Abhörmöglichkeit eigentlich gar nicht mehr verkauft werden dürfen!

Auch wenn Ihr Kind eine erlaubte Smartwatch hat, ist es wichtig, vorher mit ihm über die Nutzung zu sprechen. Erklären Sie ihm, dass man z. B. nicht einfach Fotos von anderen machen darf, ohne sie vorher um Erlaubnis zu bitten. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Beitrag: Die Smartwatch als Einstieg in die digitale Welt?.

Google Family Link – die Handynutzung eines Teenagers kontrollieren?

Sie haben Sorge, dass Ihr 14-jähriger Sohn zu viel Zeit mit seinem Smartphone verbringt und Apps nutzt, die eigentlich nicht für sein Alter geeignet sind? Mit der App Family Link möchte Google einen Beitrag für die Medienerziehung in Familien sein. Aber inwieweit ist das auch für Teenager sinnvoll?

In unserem Beitrag Google Family Link für Kinder haben wir zusammengefasst, was die App alles kann, die Nutzungsmöglichkeiten für Kinder erklärt, aber auch Risiken der App erläutert. Für Jugendliche, die mindestens 16 Jahre alt sind, sind nicht alle Funktionen sinnvoll. Denn ab diesem Alter darf man laut Google in Deutschland ein eigenes Konto haben, um verschiedene Google-Dienste, vor allem auf Android-Geräten, vollständig nutzen zu können. Aber auch für Jugendliche unter 16 Jahren müssen nicht mehr alle Kontrollfunktionen aktiv sein. Entscheiden sollte Sie dies nach dem Grad der Selbstständigkeit Ihres Kindes im Umgang mit Medien.

Ist ein Kinderkonto weiterhin sinnvoll?

Wenn Sie für das Smartphones Ihres Kindes ein Kinderkonto eingerichtet haben, kann dieses ab dem 16. Lebensjahr in ein reguläres Konto umgewandelt werden, das Ihr Kind dann vollständig alleine verwaltet. Sie werden per Mail darüber informiert. Ihr Kind kann dann entscheiden, ob es selbst die Installation und Einschränkung von Apps vornimmt oder es weiterhin Ihnen als Eltern überlässt. Überlegen Sie gemeinsam, inwieweit das sinnvoll ist. Fühlt sich Ihr Kind reif genug, einschätzen zu können, welche App altersgerecht ist und wieviel Zeit es mit dem Handy verbringt?

Je älter Ihr Kind wird, desto selbstständiger wird es. Sie können z. B. die Elternaufsicht – also die Kontrolle, wie viel Zeit es mit bestimmten Apps verbringt – anfangs aktiviert lassen, aber die Verwaltung des eigenen Handys Ihrem Kind überlassen. Beachten Sie aber, dass das einen Eingriff in die Privatsphäre darstellen kann, falls Ihr Kind darüber nicht Bescheid weiß. Außerdem kann Ihr Kind die Elternaufsicht mit einem eigenen Google-Konto jederzeit deaktivieren.

Bestimmte Funktionen wie z. B. die Ortung über den Standort sind gerade für Teenager nicht mehr altersgemäß. Bringen Sie Ihrem Kind Vertrauen entgegen und reden Sie offen darüber, wenn Sie Angst haben, dass ihm etwas passieren kann.

Vereinbaren Sie Mediennutzungsregeln, die regelmäßig neu besprochen werden sollten. Dazu gehört auch, ob die Nutzung von Google Family Link weiterhin sinnvoll ist.

Alles unter Kontrolle? Wie Parental Control Apps für mehr Sicherheit sorgen wollen

Als Eltern wollen Sie Ihre Kinder vor allen möglichen Gefahren und Risiken schützen – ob auf dem Weg zur Schule, im Straßenverkehr oder im Internet. Sogenannte Parental Control Apps möchten Sie dabei unterstützen: Mit unterschiedlichen Funktionen wollen sie für höhere Sicherheit für Ihr Kind sorgen. Aber: Was ist dran an den Versprechen dieser Apps, welche Funktionen sind sinnvoll und welche Risiken bergen die Apps selbst?

Was können solche Apps?

Einige dieser Apps setzen vor allem darauf, den Standort Ihres Kindes über GPS-Tracking ermitteln zu können. Diese müssen  auf dem Elterngerät und auf dem Smartphone des Kindes installiert, GPS und “Mobile Daten” aktiviert sein. Einige Apps bieten auch die Möglichkeit, virtuelle Grenzen und Zonen festzulegen: Verlässt Ihr Kind eine dieser Zonen, wie z. B. den Schulhof, ertönt bei Ihrem Smartphone ein Signal.

Mit anderen Apps kann man zusätzlich die eingehenden und ausgehenden Telefonate, SMS sowie Bild-, Video und Tonmaterial einsehen. Auch die Social-Media-Aktivitäten und den kompletten Browserverlauf kann man bei bestimmten Anwendungen kontrollieren. Bestimmte Funktionen können außerdem aus der Ferne gesperrt und Inhalte blockiert werden.

Andere Apps, wie z. B. JoLo Kindersicherung, setzen auf den Schutz Ihres Kindes anstatt auf Überwachung. Diese werden auf dem Smartphone des Kindes installiert. Mit dem Setzen eines Passworts können Sie diejenigen Apps auswählen, die Ihr Kind gar nicht nutzen darf oder nur für eine bestimmte Zeit an bestimmten Wochentagen. Auch Inhalte können durch Filter gesperrt werden. Dafür eignet sich z. B. die iPhone-App JusProg. Auch Google Family Link bringt viele dieser Funktionen mit. Die App haben wir in diesem Beitrag genauer unter die Lupe genommen.

Was kann problematisch sein an diesen Apps?

Solche Apps versprechen Ihnen als Eltern mehr Sicherheit für Ihr Kind. Doch die vermeintliche Sicherheit hat teilweise ihren Preis und die Kontroll-Apps geraten nicht umsonst immer wieder in die Kritik. In einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts wurden viele Apps getestet. Das Institut hat vor allem hinsichtlich der Datensicherheit große Bedenken. Die Daten Ihres Kindes werden meist unverschlüsselt auf unbekannten Servern gespeichert – Standort, Tonaufnahmen, aber auch Bilder und Videos können so schnell in die falschen Hände geraten.

Außerdem bedeuten viele dieser Apps einen massiven Eingriff in die Privatsphäre Ihres Kindes. Auch Ihr Kind hat ein Recht darauf und braucht seine Freiheiten und Geheimnisse. Das gehört zu einer kindgerechten Entwicklung dazu. Hätten Sie gewollt, dass Ihre Eltern alles wissen, was Sie mit Ihren Freundinnen oder Freunden austauschen?

Die App vermittelt für Sie vielleicht ein Sicherheitsgefühl, für Ihr Kind kann die ständige Kontrolle aber sehr unangenehm sein. Es sollte nicht das Gefühl bekommen, Überwachung sei etwas Normales. Zudem ist die Frage, ob die Tatsache, dass Sie einsehen können, was Ihr Kind mit dem Smartphone macht, wirklich zu mehr Sicherheit führt.

Was können Sie als Eltern für den Schutz Ihres Kindes tun?

Suchen Sie deshalb regelmäßig das Gespräch mit Ihrem Kind und sensibilisieren es für mögliche Risiken. Fragen Sie nach und lassen Sie sich zeigen, welche sozialen Netzwerke Ihr Kind nutzt und welche Fotos es zum Beispiel teilt.

Seien Sie dabei offen und lassen Sie sich die Begeisterung für bestimmte Netzwerke und Apps erklären. Geben Sie Ihrem Kind aber auch die Freiheit, Dinge für sich zu behalten.

Wenn Sie solche Apps ausprobieren wollen, sehen Sie sich den Funktionsumfang genau an. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und entscheiden Sie, welche App auch ihm oder ihr ein sicheres Gefühl geben würde.

Möchten Sie Ihr Kind vor gefährlichen Inhalten schützen oder die Zeit am Smartphone begrenzen, bringen oft Smartphones selbst Einstellungsmöglichkeiten wie Filter oder Bildschirmzeit mit. Oder nutzen Sie ausgewiesene Kinder- und Jugendschutzprogramme.

Den Live-Standort Ihres Kindes sehen Sie mit diesen Apps nicht. Statt Überwachung sollten Sie Ihrem Kind Vertrauen entgegenbringen. Besprechen Sie morgens, wann es wo ist. Ihr Kind kann Sie benachrichtigen, wenn sich die Pläne für den Nachmittag kurzfristig ändern – schließlich ist es auch ohne GPS-Tracking über das eigene Smartphone fast immer erreichbar. Ein langer Schulweg kann vielleicht gemeinsam mit einem Nachbarskind bestritten werden. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass Sie sich Sorgen machen, wenn Sie nicht wissen, wo es sich aufhält.

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