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Internetguide für Eltern
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Facebook

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https://www.youtube.com/watch?v=8Gq3fL9sksc_%_

Kurz gefasst:

  • Größtes Soziales Netzwerk weltweit
  • Eigenes Profil erstellen und mit Freunden oder Bekannten vernetzen
  • Möglichkeit, mit Fremden in Kontakt zu treten: z.B. durch Kommentare, Nachrichten, Likes oder das Teilen von Statusnachrichten oder Beiträgen etc.
  • Livestream-Funktion
  • Auf Facebook sind auch zahlreichen Unternehmen, Nachrichtenseiten oder Organisationen vertreten
  • eigene Gruppen erstellen und Gruppen beitreten
  • Mögliche Gefahren:
    • Preisgabe privater Informationen
    • Teilen von Bildern oder Videos, die durch Dritte weitergegeben weden
    • Sexting
    • (Cyber-)Mobbing
    • Hate Speech
    • unerwünschte Kontaktaufnahme durch Fremde
    • zahlreiche Inhalte, deren Wahrheitsgehalt nicht oder nur schwer nachprüfbar ist
  • Altersfreigabe: 13 Jahre

Was ist Facebook?

Facebook ist eines der am meisten genutzten Sozialen Netzwerke. Jeder User ist mit einem eigenen Profil angemeldet und kann sich mit anderen Menschen weltweit vernetzen. Zu den wesentlichen Funktionen gehören das Teilen von Fotos, Videos, Links und Statusmeldungen über aktuelle Erlebnisse. Außerdem werden Facebook-Freundschaften geschlossen. Man kann sich gegenseitig in Beiträgen verlinken, zum Beispiel auf Fotos oder in Kommentaren. Außerdem kann man miteinander chatten. Eine weitere beliebte Funktion ist das „Liken“ von Seiten und Personen, die einem gefallen, z.B. Stars und prominente Persönlichkeiten. Der News-Feed zeigt alle neuen Beiträge von Facebook-Freunden und gelikten Seiten sowie Personen an. Über den Facebook-Messenger schreibt man persönliche Nachrichten. Hier können zusätzlich Gruppenchats eingerichtet werden. Eine weitere Funktion auf ist das Erstellen von Videos, die direkt live gezeigt werden.

Was fasziniert Jugendliche besonders an dem Angebot?

Jugendliche wollen sich in Sozialen Netzwerken wie Facebook ausprobieren und testen, wie Sie auf andere wirken. Sie präsentieren sich mit ihren Bildern, Videos und Meinungen dementsprechend auf ihren Profilen, Stausmeldungen oder mit den Kommentaren die sie schreiben. Auf Facebook können Jugendliche mit Freunden schreiben und chatten. Das, was gerade noch in der Schule besprochen wurde, kann auf Facebook weiterdiskutiert werden.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Gerade weil Facebook viele Möglichkeiten bietet, können auch zahlreiche Probleme auftreten. Jugendliche können mit problematischen Inhalten wie Gewaltdarstellungen oder auch Fake News in Kontakt kommen. In der Kommunikation mit Freunden oder Fremden bestehen die Risiken von Cybermobbing, unerwünschte Kontaktaufnahme durch Fremde, Cybergrooming oder Hate Speech. Beim Teilen von Informationen oder Inhalten können zu viele persönliche Daten preisgegeben werden. Weitere Risiken umfassen die Verletzung von Urheberrechten, Identitätsdiebstahl, unangemessene Werbung u.v.m.
Für viele der Herausforderungen gibt es Melde- oder Blockierfunktionen auf der Plattform. Die Nutzung Sozialer Netzwerke erfordert jedoch generell die Fähigkeit, eigene Handlungen zu reflektieren und mögliche Konsequenzen zu bedenken. Ein bewusster Umgang und vor allem auch eine selbstkritische Haltung ist also überaus wichtig.

Was meint der Anbieter?

Facebook ist offiziell für alle ab 13 Jahren zugänglich. Wenn sich Minderjährige ab 13 Jahren anmelden, so werden bestimmte Einstellungen in der Privatssphäre voreingestellt.
Gerade in den letzten Jahren geriet das Soziale Netzwerk wegen Hate Speech (Hassrede und rassistische Beleidigungen) und Fake News (Falschmeldungen) in die Kritik. Es besteht die Vermutung, dass Facebook durch die Darstellung von Informationen und Nachrichten, aber auch Kommentaren und Statusmeldungen ein verzerrtes Bild von den Diskussionen in der Gesellschaft darstellt. Durch Veränderungen der zugrunde liegenden Algorithmen versucht der Anbieter, diesen Aspekten entgegenzuwirken.

Zusätzlich verweist der Anbieter auf seine Community-Standards, in denen Verhaltensweisen, Regeln und unerwünschte Inhalte aufgeführt sind: www.facebook.com/communitystandards

Mit zahlreichen Instrumenten will Facebook Schutzmaßnahmen und Hilfemöglichkeiten für Nutzer ermöglichen:

  • Meldefunktion: alle Inhalte (Kommentare, Bilder, Videos, Statusmeldungen etc.) können gemeldet werden. Facebook stand / steht jedoch stetig in der Kritik bezüglich der Bearbeitung und Einschätzung von Meldungen.
  • Blockierfunktion: Personen können von Nutzern blockiert werden.
  • Privatssphäreeinstellungen ermöglichen die Beschränkung der Einsehbarkeit des eigenen Profils durch Fremde

Der umfangreiche Hilfebereich von Facebook unterstützt bei der Einstellung und Analyse des eigenen Profils und weist auf mögliche Sicherheitseinstellungen hin.

Was sollten Eltern beachten?

Facebook gewährt offiziell den Zugang für Kinder ab 13 Jahren. Dieses Alter wird jedoch nicht überprüft. Setzen Sie sich also mit Ihrem Kind zusammen und überlegen Sie, ob und ab wann Sie eine Anmeldung bei Facebook erlauben möchten. Nutzen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind und fragen Sie nach, was es dort sucht. Schauen Sie Sich am besten gemeinsam mit Ihrem Kind die Datenschutzbestimmungen und entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten an, bevor Sie die Anmeldung abschließen.

Trotzdem sollten Sie als Eltern ihrem Kind bewusst machen, dass es sich auf einem öffentlichen Sozialen Netzwerk bewegt. Das heißt, dass es neben den vielleicht vielen positiven Ereignissen, lustigen Postings und der Möglichkeit, Freunden zu begegnen, auch problematischen Inhalten begegnen kann. Beleidigung, Hate Speech, Gewaltdarstellungen oder Fake News sind hierfür nur einige Beispiele. Ihr Kind sollte wissen, dass es diese Inhalte und auch andere Nutzer ausblenden, melden und blockieren kann.

Hinweise für Eltern zur Facebook-Nutzung ihrer Kinder: https://de-de.facebook.com/safety/parents/tips