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Internetguide für Eltern
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Instagram

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Kurz gefasst:

  • Teilen von Fotos und kurzen Videos
  • kreative Bearbeitung von Bildern
  • andere Nutzer können Postings liken und kommentieren
  • Per # Hashtag Verschlagwortung unzähliger Bilder zu zahlreichen Themen finden
  • Mindestalter: 13 Jahre
  • Gehört zu Facebook
  • Vorsicht: Inhalte können teilweise für Kinder und Jugendliche ungeeignet sein. Account-Informationen und geteilte Inhalte sind standardmäßig für alle sichtbar

Was ist Instagram?

Instagram ist eine kostenlose App zur Veröffentlichung von Fotos und kurzen Videos. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, mit denen man Fotos und Videos bearbeiten kann. Diese sind zum Beispiel Filter, Emoticons, Schriftarten. Mit # (Hashtags) kann man die eigenen Fotos Themen zuordnen. Es findet sich eine große Vielfalt an Inhalten. Von Profilen von Stars und Sternchen, über Marken und Produkte bis zu persönlichen Profile von Freunden.

Was fasziniert Kinder und Jugendliche besonders an dem Angebot?

Instagram ist sehr beliebt bei Jugendlichen. Die Nutzerszahlen steigen regelmäßig. Das liegt vor allem an der Möglichkeit, mit den vielen Filtern, die eigenen Fotos kinderleicht verändern zu können. Überbelichtete Aufnahmen, Polaroid-Optik, quadratisches Format und viele andere Tools helfen dabei, das Beste aus dem eigenen Bild herauszuholen. Gerade Jugendliche wollen sich ins beste Licht rücken. Es gilt für sie oft, ihre Wirkung auf andere zu testen. Komme ich hübsch, attraktiv oder besonders cool rüber, sind dabei einige Fragen. Außerdem finden Kinder und Jugendliche auf Instagram immer neue Inhalte zu ihren Idolen. Sie gewähren vermeintliche Einblicke in ihr privates Leben.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Zunächst sind alle Informationen für jeden öffentlich sichtbar. Das betrifft z.B. Name, Profilbild und Beschreibung sowie auch alle geteilten Fotos und Videos.  Die Beiträge können jedoch auf privat umgestellt werden. Dann können sie nur noch von den eigenen Followern gesehen werden können. Gerade Minderjährige sollten diese Option nutzen.

Die App ermöglicht sogenanntes Crossposting. Das bedeutet, dass man ein Foto auch auf anderen Netzwerken wie Facebook via Instagram teilen kann. Hier müssen Kinder und Jugendliche genau überlegen, ob das sinnvoll ist. Nicht jedes Netzwerk hat die gleiche Nutzergruppe oder die gleichen Ziele.

Instagram kann über die geposteten Beiträge den Standort von Nutzer bestimmen. Privat eingestellte Konten verhindern dies, zu jedem geposteten Bild kann jedoch manuell nachträglich ein Standort hinzugefügt werden.

Auch bestimte Inhalte können für Jugendliche problematisch sein. Das sind nicht nur Bilder, deren Inahlte für sie nicht geeignet sind, sondern z.B. auch Werbung. Sogenannte Instragram-Influencer – also solche Personen, die eine Vielzahl von Followern haben und inzwischen mit ihren Profilen Geld verdienen – werden auch oftmals dafür bezahlt, ein bestimmtes Produkt auf ihren Kanälen zu bewerben. Dies ist für Jugendliche oftmals nur schwer erkennbar und kann sie beeinflussen.

Was meint der Anbieter?

Das offizielle Mindestalter für die Nutzung von Instagram liegt bei 13 Jahren, es findet jedoch keine wirksame Alterskontrolle statt. Es finden sich umfangreiche Nutzungs- und Einstellungshinweise.

Was sollten Eltern beachten?

Erwägen Sie, das Profil von  Kindern auf privat umzustellen. Dann können nur vorab bestätigte Follower das Profil Ihres Kindes einsehen. Wenn Ihr Kind die Fotos von Instagram auch auf anderen Netzwerken teilen möchte, dann sollten dort auch die Privatssphäreeinstellungen angepasst werden.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind die Möglichkeiten, andere Nutzer zu blockieren oder zu melden. Es sollte wissen, wann es diese Funktionen einsetzen kann und sollte.  Das kann z.B. der Fall sein, wenn Fremde es via Instagram anschreiben oder wenn jemand Ihr Kind in den Kommentaren beleidigt.

Instagram kann über die geposteten Beiträge den Standort herausfinden. Ihr Kind sollte wissen, dass dies Risiken mit sich bringt. Z.B. können sie sovon Fremden aufgefunden werden.