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Vorbild sein von Anfang an – wie Babies und Kleinkinder den Umgang mit Medien erlernen

Sie lesen Ihrem Kind gerade eine Geschichte vor und plötzlich piepst das Handy, um eine neue WhatsApp-Nachricht anzukündigen. Was machen Sie? Greifen Sie automatisch zu Ihrem Smartphone oder lesen Sie die Nachricht erst später, wenn das Kind schläft?

Solche Situationen gibt es wahrscheinlich in jeder Familie. Wenn der kleine Sohn dann nach dem Smartphone greift, heißt es: “Das ist noch nichts für dich!”.

Durch Beobachtung lernen

Seien Sie sich bewusst, dass Eltern und auch andere Erwachsene für Kinder eine wichtige Vorbildfunktion haben. Kinder erleben, wie Sie als ihre engsten Bezugspersonen mit digitalen Medien umgehen und orientieren sich daran. Denn Kinder lernen so, wie die Welt funktioniert und wie man sich in bestimmten Situationen verhält. Ihr Verhalten hat deshalb einen großen Einfluss darauf, wie Ihr Kind selbst Medien nutzt. Indem Sie aktiv vorleben, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Medien aussehen kann, unterstützen Sie Ihr Kind dabei, zu lernen, selbstständig, sinnvoll und bewusst mit Smartphone und Co. umzugehen.

Gerade jüngere Kinder richten ihren Fokus noch gänzlich auf Sie als Eltern. Für Babies und Kleinkinder ist es besonders wichtig, dass sie über den direkten Blickkontakt Ihre Aufmerksamkeit erkennen und eine gute Bindung aufbauen. Wenn Papa ständig auf sein Smartphone schaut, ist das nicht möglich. Kinder, auch schon in jungen Jahren, merken das. Je älter Kinder werden, desto mehr eifern sie Ihnen nach. Im Kleinkindalter greifen sie nach dem Smartphone von Papa oder sprechen in einen Baustein, der eine ähnliche Form hat. Sie erkennen schon früh, wie wichtig dieses Gerät für Erwachsene oder ältere Geschwister ist.

Ein gutes Vorbild sein

Schaffen Sie von Anfang an eine gute Basis für einen reflektierten Umgang mit Medien. Lassen Sie das Smartphone auf lautlos gestellt in der Tasche, wenn Sie mit Ihrem Kind spielen, so dass es nicht den Eindruck hat, dass das Smartphone immer wichtiger ist. Später wird sich Ihr Kind dann vielleicht genauso verhalten. Wenn es doch mal rausgeholt wird, erklären Sie Ihrem Kind, warum.

Es gibt sicherlich auch Momente, in denen das Smartphone herausgeholt werden soll, um ein schönes Foto von Ihrem Nachwuchs zu schießen. Halten Sie schöne Momente mit der Kamera fest! Überlegen Sie, wie oft das sein muss. Schließlich möchte Ihr Kind Ihnen lieber in die Augen sehen, als ständig auf das Smartphone vor Ihrem Gesicht.

Auch gemeinsame Zeiten mit Medien gehören in der Familie dazu. Führen Sie Ihr Kind langsam daran und wählen Sie altersentsprechende Inhalte aus. Solche Medienerlebnisse sollten sich aber immer mit medienfreien Zeiten abwechseln.

Bei allem gilt: Seien Sie sich Ihrer Rolle als Vorbild bewusst!

Medien selber machen – Hörprojekte mit Kindern

Wussten Sie, dass Ihr Kind schon hören kann, bevor es auf der Welt ist? Das Ohr wird als erstes Sinnesorgan während der Schwangerschaft ausgebildet.
Auch im Baby- und Kleinkindalter spielt das Hören eine besondere Rolle. Babys können schon früh Mamas Stimme erkennen. Das Hören ist wichtig für die Wahrnehmung der Umwelt und das Sprechenlernen. Da kleine Kinder noch nicht lesen können, sind sie besonders auf das Hören angewiesen. Sie bekommen gern vorgelesen oder lauschen Hörspielen. Sobald Kinder beginnen zu sprechen, erzählen sie beim Spielen vor sich hin.

Gerade im Kindergartenalter lassen sich Kinder deshalb mit Hörmedien begeistern. Es müssen nicht immer Filme und Videos sein. Ab einem Alter von etwa 3 Jahren können Sie gemeinsam kleine Hörspiele produzieren oder Spiele mit Geräuschen spielen. Das schult das genaue Zuhören und hilft dabei, gut sprechen zu lernen.

Tipp 1
Mit kleinen Kindern (ca. 3 Jahre) kann man einfach einen Spaziergang machen und mal genau hinhören: Was hören wir? Was macht eigentlich alles ein Geräusch?

Tipp 2
Wenn Ihr Kind schon etwas größer ist (ab 4 Jahren) können Sie gemeinsam auf Geräuschesafari gehen. Jedes Smartphone hat ein eingebautes Mikrofon, viele besitzen auch eine App zum Aufnehmen von Sprachmemos. Gehen Sie nach draußen, z. B. in den Wald, sammeln Sie gemeinsam die verschiedensten Geräusche. Erkennen Sie oder Ihr Kind hinterher beim Anhören wieder, was es für Geräusche waren?

Tipp 3
Produzieren Sie ein eigenes Hörspiel (geeignet für Kinder ab ca. 4 Jahren). Fast jedes Kind hat ein Lieblingsbuch oder eine Lieblingsgeschichte. Machen Sie daraus gemeinsam ein kleines Hörspiel. Lesen Sie die Dialoge mit verteilten Rollen und überlegen Sie sich, wie man Geräusche umsetzen kann. Wie klingt es, wenn es draußen regnet oder stürmt? Einen Überblick, wie man Geräusche selbst erzeugen kann, gibt’s hier.

Tipp 4
Wenn das Wetter nicht zum Rausgehen einlädt, kann Ihr Kind auf audiyoukids.de oder bei https://www.planet-schule.de Hörrätsel lösen, selbst eine Geschichte vertonen oder ein Hörspiel zusammensetzen. Begleiten Sie Ihr Kind dabei – vor allem, wenn es noch nicht lesen kann. Ältere Kinder (ab dem Grundschulalter) lernen hier auch, wie man Tonaufnahmen schneidet.

Dann mal ran an die Ohren und viel Spaß beim gemeinsamen Lauschen und Geräusche machen!

Teddy und Puppe hören mit – Smart Toys im Kinderzimmer

Der niedliche Bear von Fisher-Price sieht aus, wie Kinder Teddys lieben. Nur sein Kopf ist ungewöhnlich groß und viereckig. Darin befindet sich jede Menge Technik. Hinter den niedlich dreinblickenden Augen versteckt sich eine Kamera, die Nase ist eigentlich ein kleines Mikrofon. Natürlich gibt es auch Lautsprecher sowie eine Sprach- und Bilderkennungssoftware. Fisher Price bezeichnet den Kuschelbären als interaktiven Lernfreund mit dem Gehirn eines Computers. Der Teddy hört zu, spricht mit Ihrem Kind und merkt sich, was es mag und wann es ins Bett muss. Eltern können sich über WLAN mit dem Teddy verbinden und zum Beispiel ein Gute-Nacht-Lied abspielen lassen.

Das können die intelligenten Spielsachen

Der Fisher Price-Bear gehört zu den sogenannten „Smart Toys“ – intelligente Spielzeuge. Sie finden immer häufiger den Weg in heimische Kinderzimmer. Das Besondere an diesen Kuscheltieren ist, dass sie mit Ihrem Kind Smalltalk führen, rechnen oder sogar eine Fremdsprache lernen. Dabei geht das Spielzeug anscheinend individuell auf die Bedürfnisse des Kindes ein. Dino zum Beispiel registriert und speichert den Lernfortschritt, das Alter und den Entwicklungsstand seines Gegenübers. Wenn ein fünfjähriges Kind ihn nach der Entfernung des Mondes zur Erde fragt, antwortet dieser: „Er ist sehr weit weg. Zu weit zum Laufen“. Während er einem Neunjährigen antwortet: „Der Mond ist 238.900 Meilen weg und bewegt sich jedes Jahr weiter weg“.

Dieser Trend ist auch an Barbie nicht vorbeigegangen. Hello Barbie gehört zu den bekanntesten Smart Toys und wird seit ihrer Markteinführung stark kritisiert. Die Puppe unterhält sich nicht nur mit dem Kind, sondern zeichnet auch auf, was es allein oder mit anderen spricht und sendet diese Aufnahmen an die Eltern. Hierfür reicht eine Vernetzung über WLAN. Hallo Barbie ist jedoch nicht in Deutschland erhältlich bzw. wird „nur“ in den USA vertrieben.

Sinnvoll oder gefährlich?

Spielzeuge, die das Kind unterhalten, ihm ganz nebenbei auch noch etwas beibringen und von Ihnen als Eltern gesteuert werden können – das klingt doch eigentlich nach einer sinnvollen Anschaffung! Doch vernetzte, intelligente Puppen, Dinos und Roboter bringen auch Risiken mit sich.

Alles, was zum Beispiel die Hello Barbie von Ihrem Kind aufzeichnet, wird vom Hersteller gesammelt, also auf externen Servern gespeichert. Was mit den Daten weiter passiert, wie sie gespeichert, ausgewertet und weitergegeben werden, ist meistens nicht bekannt. Auch ein Nachbar könnte sich mit einigen Spielzeugen leicht durch WLAN verbinden, denn in der Regel reicht es aus, maximal 15 Meter entfernt zu sein. Dann könnte ein völlig Fremder mit Ihrem Kind kommunizieren, es ausfragen oder gar bedrohen, etwa durch einen Text, den die Puppe nach dem Eintippen vorliest, oder durch Sprachnachrichten. My friend Cayla wurde aus diesem Grund mittlerweile in Deutschland verboten. Auch der Roboter i-Que, der Toy-Fi-Teddy und der Hund Chip weisen unsichere Funkverbindungen auf. Sie sind aber weiterhin erhältlich.

Spielzeuge, mit denen man einen Blick auf seine Kleinen haben kann, scheinen auf den ersten Blick eine gute Sache zu sein. Doch auch Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre, die besonders geschützt werden muss. Ein Kind traut seinem Spielzeug Geheimnisse an, die ohne sein Einverständnis per Mail an die Eltern geschickt werden. Mit einem Klick können Eltern die aufgenommenen Unterhaltungen dann auch über soziale Netzwerke verbreiten. Eine ständige Kontrolle und Überwachung des Kindes durch ein Spielzeug geht über die Aufsichtspflicht hinaus. Das Teilen über Facebook & Co., ohne das Kind einzubeziehen, verletzt außerdem die Persönlichkeitsrechte des Kindes.

Als Eltern sollten Sie sich vor allem klar darüber sein, dass immer noch Sie für die Erziehung Ihres Kindes verantwortlich sind. Geräte wie Hello Barbie & Co. können das nicht übernehmen, denn sie sind keine Freunde und kein Elternersatz, sondern bleiben Geräte.

Ein Smart Toy für mein Kind?

Kritiker warnen immer wieder vor den Gefahren und Risiken von Smart Toys. Wenn Sie darüber nachdenken, so ein Spielzeug dennoch für Ihr Kind anzuschaffen, sollten Sie sich vor dem Kauf gut informieren. Recherchieren Sie auf Seiten des Herstellers und nach unabhängigen Testberichten von Verbrauchern. Lesen Sie sich die Datenschutzbestimmungen genau durch. Was passiert mit Ihren Daten und denen Ihres Kindes? Bei vernetzten Spielzeugen ist es ratsam, das Gerät vollständig auszuschalten, wenn Ihr Kind nicht damit spielt. Deaktivieren Sie WLAN und Bluetooth. Gibt es eventuell darüber hinaus Mikrofone oder gar eine Kamera, die die Gespräche aufzeichnen und lassen sich diese ausschalten?

Wägen Sie also gut ab, ob ein intelligentes Spielzeug tatsächlich das Richtige für Ihr Kind ist und zu Ihrem Erziehungsstil passt. Zuhören, Fragen beantworten, ein Lied zum Einschlafen anstimmen – das sind Dinge, die für das Kind viel schöner sind, wenn Sie sie übernehmen. Denn ein Teddy kann noch so schlau sein, Mama und Papa ersetzt er nicht!

Tablets in der Kita!?!

In nahezu jeder Familie gibt es Smartphones, in vielen Familien auch Tablets. Kinder nehmen diese mobilen Endgeräte von klein auf bei ihren Eltern und älteren Geschwistern wahr. Aber gehören sie in die Kita?

Warum Tablets sinnvoll sein können

Da Medien Teil der Lebenswelt von Kindern sind, sollten sie auch Thema in der Kita sein. Die Kinder kommen mit Medienerfahrungen von zu Hause in die Gruppe und erzählen, was sie gestern bei YouTube gesehen haben oder was der große Bruder auf dem Smartphone von Mama gespielt hat. An dieser Stelle ist die Kita als Bildungseinrichtung gefragt. Das heißt nicht, dass die Kinder lernen, wie man auf dem Tablet herumwischt. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Wischtechnik erlernen die Kleinsten ganz natürlich schon im Alter von ein bis zwei Jahren. Es geht vielmehr darum, dass die Kinder lernen, was Medien eigentlich sind, worum es geht und was man mit ihnen machen kann.

Wie Tablets in der Kita genutzt werden können

Digitale Medien sollten in der Kita benutzt werden wie andere Medien, z. B. Bücher, auch – um zu lernen und spielerisch zu entdecken. Man kann sich mit diesen Geräten kreativ ausdrücken, anstatt nur passiv zu konsumieren: bei einer Fotosafari den Wald entdecken, gemeinsam einen Trickfilm drehen, ein multimediales Bilderbuch anschauen und vieles mehr. Ziel des Einsatzes von Medien in Kindertageseinrichtungen ist die Förderung von Medienkompetenz. Dies bedeutet, Kinder für ein souveränes Leben im Umgang mit Medien stark zu machen. Natürlich sollte die Medienarbeit in der Kita altersorientiert auf die grundlegenden Bedürfnisse und Interessen der Kinder angepasst sein und die Entwicklung der Kinder in jeder Hinsicht unterstützen. Und am wichtigsten ist, dass die Medienkompetenz der Kinder von Kita und Eltern gemeinsam gefördert wird. Wissen Sie, ob es in Ihrer Kita ein Medienkonzept gibt? Fragen Sie doch mal nach!

YouTube Kids

YouTube Kids ist die kindgerechte kleine Schwester von YouTube. Die App bietet eine große Sammlung altersgerechter Videos für Kinder. Sie wurde speziell für Familien entwickelt.

Kurz gefasst:

  • kostenlose App für Android und iOS
  • geschlossene YouTube-App mit speziellen Kinderinhalten für das Vorschul- und Grundschulalter
  • Sicherheits- und Kontrollfunktionen durch die Eltern
  • Werbung im Angebot

Was ist YouTube Kids?

YouTube Kids ist ein spezielles Angebot für Kinder. Dabei handelt es sich um eine App, die durch einen speziellen Algorithmus kindgerechte Inhalte herausfiltert und in die App einspielt.

Die Inhalte sind in vier Kategorien unterteilt: Serien, Musik, Lernen und Erkunden. Es finden sich weitere spannende Inhalte rund um Themen wie Musik, Gaming, Wissenschaft oder Basteln. Auch die bekannten Freunde der Kleinen sind auf der App vorhanden: Der kleine Drache Kokosnuss, Bibi und Tina, das Sandmännchen. Zu Beginn der Nutzung können Eltern zwischen drei Altersstufen wählen: Vorschule, Schulalter oder Kinder allgemein.

Die App ist so gestaltet, dass Kinder sie einfach bedienen können. Mit großen Abbildungen und einer Sprachsuche können auch Kinder, die noch nicht lesen können, die App nutzen. Die Inhalte von YouTube Kids lassen sich über Systeme wie Chromecast, Apple TV und Spielekonsole auch auf einen Smart-TV streamen. Das Hochladen eigener Videos wie beim „richtigen“ YouTube ist nicht möglich.

Was begeistert Kinder an dem Angebot?

Kinder mögen – wie Erwachsene auch – Unterhaltungsangebote. Sie können in der App ihre Lieblingsfiguren- und -geschichten quasi zu jeder Zeit abrufen. Somit ermöglicht YouTube Kids eine gewisse Form der Eigenständigkeit – sofern Eltern es erlauben. So können Inhalte z. B. eigenständig gesucht und angesehen werden.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Das Angebot basiert auf einem Algorithmus. Das heißt, dass die Inhalte nicht durch Menschen ausgewählt und auf ihre Qualität überprüft werden, sondern dass es sich um einen technischen Auswahlprozess handelt. Dabei können Fehler auftreten. Seit Start des Angebots sind z. B. zahlreiche Angebote aufgetaucht, die anfangs kindgerecht erschienen, sich aber später als beängstigend herausstellten.

Zusätzlich spielt der Algorithmus Videos mit großer Reichweite und großen Abrufzahlen zuerst und sehr prominent aus. So sind z. B. neben den bekannten und beliebten Trickfilmfiguren besonders auch Kinder-Influencer oder Familien-YouTube-Kanäle beliebt, die oftmals auch Produktplatzierungen o. Ä. enthalten. Nicht zuletzt enthält das Angebot offensichtlich Werbung, die der Zielgruppe angepasst ist. Allerdings lassen sich aus dem Angebot heraus keine anderen Websites öffnen.

Was sagt der Anbieter?

Es kann zu Fehlern bei der Auswahl der Videos kommen. Kein System ist perfekt. Daher wird der Algorithmus stetig verbessert und erneuert. Eltern werden explizit dazu aufgerufen, Videos zu melden, wenn diese problematisch erscheinen. Um als Eltern eine noch bessere Kontrolle zu erhalten, können alle Such- und Vorschlagsfunktionen ausgeschaltet werden, so dass nur die Angebote auf der Startoberfläche zugänglich sind.

Der Abieter weist explizit darauf hin, dass YouTube Kids die elterliche Kontrolle und Begleitung ihrer Kinder nicht ersetzt. Eltern sollten gemeinsam Videos auswählen und in der Nähe bleiben.

Was sollten Eltern beachten?

Sie sollten möglichst gemeinsam mit Ihrem Kind Videos anschauen, so dass Sie erkennen können, mit welchen Inhalten es gut zurechtkommt und welche nicht für Ihr Kind geeignet sind.

Da Funktionen wie das Hochladen, Teilen oder Bewerten von Videos nicht zur Verfügung stehen, ist die App sicherer als ihre große Schwester YouTube. Eltern haben die Möglichkeit, ihr eigenes Passwort zu erstellen, um in der App auf die Einstellungen zugreifen zu können.

Für mehr Kontrolle wurden spezielle Einstellungen eingefügt, die per Passwort geschützt sind:

  • Sucheinstellungen: Ist die Suchfunktion aktiviert, kann auf Millionen von Videos für die ganze Familie zugegriffen werden. Ist sie deaktiviert, wird die Nutzung der App eingeschränkt. Dann sehen Kinder nur Videos auf der Startseite der App. Sie werden abhängig von den bisher gesehenen Videos und der Alterseinstellung vom System ausgewählt. Der Verlauf kann jeweils gelöscht werden.
  • Mit dem eingebauten Timer kann die Dauer, die Ihr Kind vor dem Bildschirm verbringt, beschränkt werden. Wenn die eingestellte Zeit vorbei ist, weist die App Kinder darauf hin und sperrt sich von selbst.

Probieren Sie die App erstmal ohne Ihr Kind aus und entscheiden Sie dann, ob sie für Sie und Ihre Familie geeignet ist!

Die miniKIM-Studie

Die miniKIM-Studie erhebt Informationen zur Mediennutzung von Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren. Die aktuellste Studie ist von 2014. Sie wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) veröffentlicht. Falls Sie die Studie interessiert, finden Sie diese als pdf auf der Webseite des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs).

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