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Reiten, chatten, Rätsel lösen mit Star Stable

Ein Online-Spiel zum Thema Pferde – nur für Mädchen!?

Jungs spielen gerne Fußball und Fifa – Mädchen mögen Pferde und spielen gerne Star Stable. So einfach ist es glücklicherweise nicht. Die Entwickler des Online-Rollenspiels Star Stable scheinen jedoch diese Ansicht zu vertreten und haben das Spiel besonders auf „Pferdemädchen“ ausgelegt. Und das Spiel erfreut sich großer Beliebtheit.

Kurz gefasst

  • Online-Rollenspiel für den Computer
  • Erstellung eines Accounts notwendig
  • Spielende kreieren einen eigenen Charakter und ein Pferd
  • ab Level fünf kostenpflichtig
  • Charaktere sind ausschließlich weiblich

Worum geht’s?

Star Stable ist ein Online-Rollenspiel für den Computer. Die Spielenden reiten mit einem Pferd über eine Insel und treffen dabei auf andere Reiterinnen, mit denen sie über einen Chat kommunizieren können. Durch das Erfüllen von Aufträgen, Lösen von Rätseln und durch Turniere erhält man Zugang zu neuer Kleidung und besserer Reitausrüstung. Bis zum fünften Level ist das Spiel kostenlos, anschließend gibt es verschiedene Bezahlmodelle für die Vollversion: Für drei Monate kostet das Spiel 15,99 €, mit der einmaligen Zahlung von 89,99 € kann man unbegrenzt Star Stable spielen.

Was begeistert Kinder an dem Angebot?

Star Stable bietet eine große virtuelle Welt, die man als Charakter entdecken kann. Der Spielverlauf kann selbst gestaltet werden. Die Charaktere, in die Ihr Kind schlüpfen kann, sowie dessen Pferde können individuell angepasst werden und erscheinen einzigartig. Gerade Mädchen, die sich bereits für Pferde interessieren, können hier ihre Liebe zu den Tieren ausleben. Die Grafik ist ansprechend und realitätsnah, so dass sie das Gefühl bekommen können, selbst auf einem Pferd zu sitzen. Schöne Landschaften und Farben schaffen ein Wohlgefühl.

Das Pferdespiel hat bereits eine große Community. Auch auf YouTube gibt es etliche Let’s Play-Formate zu Star Stable, bei denen Spielerinnen Tipps geben und ihr eigenes Spielen unterhaltsam kommentieren.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Das Spiel erfordert das Erstellen eines Accounts. Nachdem man die ersten Level kostenlos spielen durfte, möchten Kinder gern weiterspielen und sind eventuell dazu bereit, für die kostenpflichtige Vollversion zu zahlen. Außerdem gibt es eine virtuelle Währung, die sogenannten Star Coins. Diese erhält man zum Beispiel, indem man Aufgaben erledigt. Ungeduldige Spielende können diese aber auch im Shop von Star Stable direkt kaufen.

Star Stable bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, seinen Charakter und das Pferd nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, z. B. Haarfarbe und Make-Up. Die Option, einen männlichen oder geschlechtsneutralen Charakter zu erstellen, fehlt. Auch wenn Pferde bei Mädchen besonders beliebt sind, wird so das Mitspielen von Jungen von Anfang an ausgeschlossen. Das Spiel vermittelt, dass Pferde und Reiten nichts für Jungs sind. Damit greift Star Stable auf klassische Geschlechterrollen zurück, wodurch sich sowohl Jungen als auch Mädchen diskriminiert fühlen können.

Die Chatfunktion birgt das Risiko von Cybermobbing und Cybergrooming, da darüber unbekannte Personen in Kontakt mit Ihrem Kind treten können, die möglicherweise keine guten Absichten haben. Lesen Sie unsere Beiträge dazu! Auch eine unangemessene Sprache, wie Hate Speech, kann in solchen Chats auftreten und unangenehm für Ihr Kind sein.

Was meint der Anbieter?

Auf Star Stable haben die Spielemacher Informationen für Eltern bereitgestellt. Darin betonen sie die positiven Aspekte des Spiels, wie das Erlernen sozialer Fähigkeiten und die Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins durch den Umgang mit virtueller Währung. Es wird darauf verwiesen, dass Eltern ihre Kinder über mögliche Risiken und Gefahren des Internets aufklären sollten. Dafür wurden die Star Stable-Regeln gesondert aufgeführt. Eine Altersempfehlung gibt es nicht.

Um einen Account zu erstellen, muss Ihr Kind eine E-Mail-Adresse sowie das Geburtsdatum angeben. Unter 18-Jährigen sollen vorab die Erlaubnis der Eltern einholen, was nur durch die Angabe eine Eltern-E-Mail-Adresse abgesichert werden muss. Man kann allerdings auch einfach angeben, schon mind. 18 Jahre alt zu sein.

Die Spielemacher betonen, mit persönlichen Daten von Kindern besonders sensibel umzugehen und sich an die Richtlinien der Organisation PRIVO-Cert™ Safe Harbor zu halten, welche sich dem Schutz online gesammelter persönlicher Daten von Kindern widmet. Außerdem heißt es, werden weder derzeitig noch in der Zukunft Informationen oder Details zum Konto an Dritte weitergegeben.

Was sollten Eltern beachten?

Da es keine konkrete Altersempfehlung gibt, sollten Sie sich das Spiel vor dem ersten Spielen durch Ihr Kind selbst anschauen. So können Sie einschätzen, ob Ihr Kind schon mit den Inhalten, Funktionen und schnellen Bildern zurechtkommt.

Sprechen Sie mit ihm oder ihr auch über mögliche anfallende Kosten, wenn es Gefallen am Spiel findet. Klären Sie gleich zu Beginn, wie Sie damit umgehen. Machen Sie darüber hinaus deutlich, dass die Währung Star Coins durch reales Geld gekauft werden muss.

Sprechen Sie außerdem über Gefahren wie Hate Speech oder Cybergrooming, die durch das Spielen und Chatten mit anderen Usern bestehen.

Star Stable bietet neben dem Online-Spiel auch Apps für das Handy, mit denen man noch mehr in die Welt der Pferde abtauchen kann. Setzen Sie Zeitlimits, damit Ihr Kind sich nicht vollkommen in der virtuellen Welt verliert. Mehr Tipps dazu gibt es in unserem Beitrag: Games in der Familie.

Versuchen Sie Ihrem Kind verständlich zu machen, dass Pferde und Reiten nicht nur ein Thema für Mädchen ist. Sollte Ihr Sohn das Spiel spielen wollen, ermutigen Sie ihn trotz der einseitigen Perspektive der Spielemacher dazu, das Spiel zu spielen.

MovieStarPlanet

„Werde reich und berühmt“ – mit diesem Slogan wirbt das Spiel MovieStarPlanet. Für Teenager kann die Welt der „Reichen und Schönen” verlockend sein. In diesem Online-Spiel können sie sich einen eigenen „movie star” gestalten und Kontakte zu anderen knüpfen. Das ist jedoch nicht immer unproblematisch.

Kurz gefasst:

  • bei Kindern und Jugendlichen beliebtes Soziales Netzwerk und Spiel
  • als Browserspiel oder kostenlose App erhältlich
  • zahlreiche Kaufmöglichkeiten und In-App-Käufe
  • Mindestalter: 10 Jahre
  • mögliche Gefahren: Cybermobbing und Cybergrooming

Was ist das?

MovieStarPlanet ist vor allem bei Kindern beliebt und ermöglicht ihnen, sich selbst darzustellen, mit anderen zu spielen und in Kontakt zu treten. Es ist gleichzeitig Spiel und soziales Netzwerk und das Knüpfen von neuen Kontakten spielt eine wichtige Rolle. Die Registrierung ist kostenlos. Man benötigt lediglich einen Nutzernamen und ein Passwort. Das Alter eines Nutzers wird nicht überprüft. Daraufhin wählt man einen eigenen Avatar (in Form eines Jungens oder Mädchens) und gestaltet ihn selbst bzw. anhand der Auswahlmöglichkeiten von MovieStarPlanet. In verschiedenen virtuellen Räumen spielt man mit anderen Nutzern Spiele wie einen „Schönheitskontest” und sammelt so virtuelles Geld, um sich z. B. neue Kleidung zu kaufen und bekannter zu werden. Durch das Sammeln von sogenannten „StarCoins” kann man sich viele Optionen und Produkte kaufen. Dazu gehören teure Klamotten sowie Requisiten und Animationen, z. B. für selbst erstellte Videos. Damit lässt sich die eigene Beliebtheit innerhalb des Spiels steigern. Die virtuellen StarCoins lassen sich auch mit echtem Geld kaufen.

Was ist problematisch an dem Abgebot?

Da die Altersangabe der Nutzer nicht kontrolliert werden, ist eine Anmeldung auch mit falschem Alter möglich und man weiß nie, wer sich hinter einem Profil verbirgt. Ihr Kind kann sich nicht sicher sein, mit wem es gerade wirklich chattet. Es besteht das Risiko von Cybermobbing und Cybergrooming.

Viele Features des Spiels sind mit Kosten durch sogenannte In-App-Käufe verbunden. Dadurch kann das Spiel zu einer teuren Angelegenheit werden. Es kann auch frustrieren, Inhalte im Spiel nicht benutzen zu können, weil sie erst gegen Geld freigeschaltet werden müssen. Wer kein echtes Geld ausgeben möchte, kann Inhalte auch durch besonders regelmäßiges Spielen freischalten. So wird den Nutzern nahegelegt, möglichst oft online zu sein, um mit den anderen Spielern mithalten zu können und beliebter zu werden.

Auch das Frauenbild bei MovieStarPlanet ist fraglich; die Avatare verkörpern stereotypische und sexualisierte Rollenbilder. Weibliche Avatare tragen zumeist sehr knappe Kleidung und sind oft bauchfrei mit langen Haaren und roten Lippen. Auch die Beurteilung anderer Spieler und die steigende Bekanntheit innerhalb des Spiels durch Oberflächlichkeiten wie teure, angesagte Kleidung ist kritisch zu sehen und kann Ihr Kind unter Druck setzen.

Was sagt der Anbieter?

Laut Anbieter ist das Spiel vor allem für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren gedacht. Die Betreiber von MovieStarPlanet wissen um die Risiken, weshalb es in dem Spiel verschiedene Sicherheitsmaßnahmen gibt. So ist unter anderem die Möglichkeit vorhanden, andere Nutzer zu melden. Außerdem gibt es eine automatisierte Analyse und ein Datenmanagement-System, das unangemessenes Verhalten identifizieren soll und es an Moderatoren meldet.

Was sollten Eltern beachten?

Eltern sollten sich der möglichen Gefahren bei dem Angebot bewusst sein. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind begleiten. Weisen Sie darauf hin, nur mit Freunden zu kommunizieren, die auch im echten Leben bekannt sind und in keinem Fall persönliche Informationen über sich preiszugeben. Versichern Sie Ihrem Kind außerdem, dass es sich immer an Sie wenden kann, sollte es mit unangenehmen oder komischen Inhalten oder Nachrichten konfrontiert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind vor der Nutzung des Angebots über Melde- und Blockierfunktionen.

Bitte vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Regeln zu In-App-Käufen bzw. unterbinden Sie diese, indem Sie bspw. keine Zahlungsdaten hinterlegen oder durch spezielle Jugendschutzeinstellungen auf dem Handy Ihres Kindes In-App-Käufe unterbinden.

Knipsclub – Die Fotocommunity für Kinder

Ihr Kind ist fasziniert davon, Fotos zu machen und träumt davon, später einmal professioneller Fotograf zu werden? Der Knipsclub bietet in einem kindgerechtem Rahmen die Möglichkeit, das Hobby zu vertiefen und sich mit anderen auszutauschen.

Kurz gefasst

  • altersgerechte Kinder-Fotocommunity
  • für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
  • sichere Plattform für die ersten Schritte im Netz und den Austausch mit anderen fotobegeisterten Kindern

Was ist Knipsclub?

Bereits seit Februar 2011 gibt es für Kinder, die gern fotografieren, ein multimediales Angebot: die Kinder-Fotocommunity www.knipsclub.de.
Der Knipsclub ist eine Plattform, auf der sie in einem sicheren Rahmen eigene Fotos veröffentlichen und im Rahmen der Community mit anderen teilen und sich darüber austauschen können. Kinder fotografieren gern und sehen sich gern Bilder an, die andere Kinder gemacht haben. Dafür gibt es die Fotocommunity speziell für 8- bis 12-Jährige. Außerdem ist der Knipsclub eine sichere Kommunikationsplattform. Über Animationen, Videoclips und Mitmachaktionen lernen Kinder mehr über Fotografie und sicheres Verhalten im Internet.

Was sollen Eltern beachten?

Wenn Ihr Kind gerne seine Fotos mit anderen teilen und sich unabhängig im Netz bewegen möchte, sollten Sie diesen Wunsch erst nehmen und es langsam daran heranführen. Dafür ist der Knipsclub eine tolle Möglichkeit, da er einen kindgerechten Rahmen schafft, in dem die Kinder sich mit den Regeln im Netz vertraut machen können. Soziale Netzwerke wie Instagram bieten keinen Schutz und keine Begleitung für Kinder und sind meistens auch erst ab einem Mindestalter von 13 Jahren empfohlen. Dort können sie auf Werbung, Cybermobbing und Cybergrooming stoßen, was sie überfordern oder beängstigen kann. Der Knipsclub vermittelt Kindern wichtige Kompetenzen, die sie später für die Nutzung von kommerziellen Communities benötigen. Und sie werden für Datenschutz, Urheberrechte und sichere Kommunikation mit anderen sensibilisiert.

Wenn Ihr Kind gern fotografiert und Sie ein gemeinsames Fotoprojekt starten möchten, finden Sie in diesem Beitrag einige Ideen: Medien selber machen – Mit der Fotokamera unterwegs.

Trickfilmen im Netz

Das Erstellen eines eigenen Trickfilms macht großen Spaß, ist aber auch zeitintensiv und man benötigt das passende technische Equipment wie ein Stativ und ein Tablet. Zum Trickfilmstudio im Kinderzimmer gibt es Alternativen im Netz, mit denen Ihr Kind am Computer den eigenen Trickfilm erstellen kann.

Mit ein paar Klicks zum eigenen Trickfilm

Mit einem Online-Trickfilmstudios kann man schnell einen eigenen Film erstellen. In einem Vorschaufenster lassen sich die einzelnen Bilder, die später hintereinander abgespielt werden, bearbeiten. Je Bild werden nur sehr kleine Veränderungen der Figuren und Objekte vorgenommen, damit beim Abspielen die Bewegungen flüssig erscheinen. Per Mausklick können alle Objekte kleiner und größer gezogen und verschoben werden. Es gibt drei Online-Trickfilmstudios, die alle zum Trickfilmen im Netz einladen und zum Teil unterschiedliche Funktionen haben.

Juki

Im Trickstudio von JUKI auf Kindersache gibt es eine Vielzahl an bunten Figuren und Hintergründen. Hier kann Ihr Kind auch Musik einfügen und die Aktionen mit Geräuschen hinterlegen; egal ob Schnarchen, Schritte oder Schluckauf. Es gibt sogar Elemente, die sich bewegen: Mit fallendem Laub oder prasselndem Regen hat Ihr Kind die Möglichkeit, die Jahreszeit im eigenen Trickfilm zu bestimmen.

Trickino

Bei Trickino kann nicht nur auf vorhandene Figuren und Gegenstände zugegriffen werden, sondern Ihr Kind kann im Zeichenstudio auch selber Objekte zeichnen, die dann auch andere Kinder für ihren Trickfilm nutzen können. Im Animationsstudio wird schließlich der Trickfilm erstellt. Bei Tickino hat Ihr Kind zusätzlich die Möglichkeit, Audios hochzuladen und sogar auf mehreren Tonspuren zu bearbeiten.

Trixmisch oder trixmix.tv

Diese Seite entstand aus einem Trickfilmprojekt mit Schülerinnen und Schülern: Trickmisch – Das mobile Sprachlabor. Sie haben selbst Figuren und Objekte gezeichnet und mit der Legetrick-Technik Trickfilme erstellt. Bei trixmix.tv können alle Kinder einen eigenen Trickfilm online erstellen.

Ihr Kind kann hier unendlich viele Zeichnungen nutzen: vom Ofenrohr, über den Rasenmäher bis hin zum Schraubenzieher. Die Icons sind nach Themen sortiert, außerdem gibt es eine Suchfunktion. Natürlich gibt es ebenfalls eine große Anzahl an farbenfrohen Hintergrundbildern und einige Audios und Geräusche, die eingefügt werden können.

Auf allen vorgestellten Seiten kann Ihr Kind den eigenen Trickfilm veröffentlichen und sich ebenfalls die Werke anderer Kinder anschauen. Insgesamt bieten die Plattformen eine einfache, aber trotzdem kreative Alternative zu dem klassischen Trickfilmen. Vielleicht ist das ein guter Einstieg, bevor es mit dem Filmen im eigenen Kinderzimmer losgeht.

Quiver – mit der Kreativ-App ausgemalte Bilder zum Leben erwecken

Digitale Medien und analoge Freizeitbeschäftigung lassen sich mit Quiver wunderbar kombinieren. Wenn Ihr Kind gerne ausmalt und Sie ihm gleichzeitig die Möglichkeiten digitaler Medien zeigen möchten, macht diese App viel Spaß.

Was ist Quiver?

Quiver beruht auf dem Prinzip Augmented Reality. Das heißt erweiterte Realität. Sie kennen das vielleicht vom Spiel Pokémon Go. Man betrachtet etwas durch die Smartphone-Kamera und auf dem Bildschirm erscheinen Figuren und Gegenstände vor dem echten, abgefilmten Hintergrund. Bei Quiver werden Figuren zum Leben erweckt, die man vorher auf einem Blatt Papier ausgemalt hat. Es gibt tanzende Bären, rasende Autos und einiges mehr.

Quiver wird für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren empfohlen.

Wie funktioniert das?

Wer das einmal ausprobieren möchte, benötigt die Quiver-Malvorlagen (Coloring Packs). Diese kann man sich kostenlos oder kostenpflichtig auf der Seite quivervision.com herunterladen und ausdrucken. Außerdem muss die “Quiver – 3D Coloring App” auf dem Smartphone oder Tablet installiert werden. Es gibt die App kostenlos für Android- und Apple-Geräte. Für spezielle Malvorlagen gibt es mit “Quiver Fashion” und “Quiver Masks” zusätzliche kostenlose Apps. Die App “Quiver Education” kostet Geld und ist zum Lernen und für die Schule gedacht.

Zuerst sollte Ihr Kind die ausgedruckten Malvorlagen bunt ausmalen. Anschließend öffnet man die App und erlaubt den Kamerazugriff. Außerdem muss man in der App auswählen, welches Coloring Pack man spielen möchte. Diese können ausgewählt werden und laden sich dann automatisch in die App. Dann geht’s los, indem man auf das Schmetterling-Symbol unten in der Mitte tippt. Das Bild erscheint im Display des Tablets oder Handys und die Figur erwacht zum Leben. Bestimmte Symbole im Bild lassen die Figur Dinge tun, wie z. B. ein Tor schießen, wenn man den Fußball antippt.

Was gibt es zu beachten?

Quiver ist eine App aus Neuseeland, die auf Deutsch erhältlich ist. Die App ist einfach und verständlich aufgebaut. Die Website ist nur auf Englisch, aber trotzdem gut zu verstehen.

Die Anbieter der App arbeiten ganz offen mit verschiedenen Unternehmen zusammen. Deshalb gibt es Malvorlagen von Autoherstellern, einer Cafèkette und anderen Firmen. Wenn Sie diese Vorlagen gern für Ihr Kind ausdrucken möchten, können Sie das zum Anlass nehmen, mit ihm über Werbung zu sprechen.

Es gibt aber auch viele werbefreie Vorlagen. Sehen Sie sich diese vorher an und treffen eine Vorauswahl für Ihr Kind. Achten Sie bei der Auswahl auf das Symbol rechts oben bei jedem Vorlagenpaket. Das zeigt an, ob man sie kostenlos (FREE) herunterladen kann oder nicht ($). Die Bezahlung erfolgt über den jeweiligen App-Store. Bestimmte Vorlagen (Fashion und Masks) können nur mit den speziellen Quiver-Apps gespielt werden.

Die App macht viel Spaß und ist gerade für jüngere Kinder ein toller Einstieg in virtuelle Welten. Mit Ihrer Hilfe können sie lernen, dass nicht alles, was man auf dem Bildschirm sieht, echt sein muss.

Aufgepasst! – Tauschbörsen im Internet

Die Nachbarin hat neulich davon erzählt: In ihrem Briefkasten fand sie eine Abmahnung, in der steht, dass sie 3.000,- € Schadensersatz zahlen soll. Angeblich wurde über den Internetanschluss der Familie illegal ein Spiel heruntergeladen, das es normalerweise nur in Online-Shops zu kaufen gibt.

Erwachsene, Jugendliche und bereits Kinder nutzen das Internet, um an Musik, Spiele oder Filme zu gelangen. Es gibt viele Streaming-Plattformen und Online-Shops, bei denen man gegen Bezahlung Zugriff auf ein großes Medienangebot hat. Doch auch denjenigen, die nicht dafür zahlen möchten, bietet das Internet Möglichkeiten. Sie tauschen ohne Geld Dateien mit anderen Nutzern über ein Netzwerk aus.

Was sind Tauschbörsen und wie erkennt man sie?

Tauschbörsen (auch bekannt als „Filesharing“- oder „Peer-to-Peer“-Systeme) sind Computerprogramme, mit denen man online digitale Inhalte wie Spiele oder Musik mit anderen Nutzern teilen kann. Dafür installiert man sich ein kostenloses Programm auf dem Computer. Das ist erstmal nicht verboten. Aber sich Spiele, Musik oder Ähnliches herunterzuladen, die urheberrechtlich geschützt sind, ist nicht erlaubt!

Die meisten kreativen Werke sind urheberrechtlich geschützt. Das heißt, wer das Werk geschaffen hat, darf entscheiden, was damit gemacht wird. Wenn man nicht die Erlaubnis vom Urheber (oder anderen Rechteinhabern) hat, ein Werk zu nutzen, ist es nicht erlaubt, diese Inhalte zu vervielfältigen oder herunterzuladen.

Es gibt Tauschbörsen, bei denen nicht deutlich wird, woher die einzelnen Inhalte stammen und wer die Rechte daran hat. Bevor man also von Tauschbörsen Inhalte herunterlädt, sollte man sich diese nach folgenden Punkten genau angucken. Treffen einige davon zu, lässt man besser die Finger davon.

  • Das Angebot ist kostenlos, obwohl man es anderswo kaufen müsste.
  • Die technische Qualität ist schlecht.
  • Der Betreiber des Angebots ist unklar oder es ist eine unseriöse Adresse angegeben.
  • Man soll eine spezielle Download-Software herunterladen.
  • Es gibt aggressive Werbung auf der Seite.
  • Es werden Inhalte angeboten, die noch nicht offiziell veröffentlicht wurden, z. B. ein Film wird noch nicht im Kino gezeigt.

Umgang mit Tauschbörsen und Abmahnungen

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind (heimlich) Musik, Spiele oder andere Inhalte über eine illegale Tauschbörse bezieht oder anbietet. Dann sollten Sie unbedingt mit ihm darüber reden und erklären, dass dies verboten ist. Es kann sogar strafrechtliche Konsequenzen haben, wie eine Abmahnung mit (teils hohen) Gebühren.

Sollten Sie bereits einen solchen Brief erhalten haben, gehen Sie nicht einfach darauf ein, aber ignorieren sie ihn auch nicht. Wenden Sie sich an einen Anwalt oder die Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe und lassen Sie sich beraten. Nicht immer sind die Forderungen angemessen.

Dateien illegaler Tauschbörsen können auch Schadsoftware oder Viren verbreiten. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach legalen Streaming-Angeboten im Netz recherchieren und diese nutzen. Sie können auch nach Angeboten suchen, die unter eine „Creative Commons“-Lizenz fallen. Das sind sogenannte „freie Inhalte“, bei denen der Urheber selbst seinem Werk erweiterte Verwendungsrechte einräumt. Nähere Informationen hierzu finden Sie z. B. bei iRights info  und Klicksafe.

Woran erkenne ich eine gute Kinderseite?

Ihr Kind ist ungefähr zwischen 6 und 12 Jahre alt und schon im Internet unterwegs? Kinder in diesem Alter sollten beim Surfen von Erwachsenen begleitet werden. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind nur zu Internetseiten gelangt, die unbedenklich und für Kinder geeignet sind. In Deutschland gibt es eine vergleichsweise einzigartig große und vielfältige Kinderseitenlandschaft. Kennen und nutzen Sie und Ihre Kinder diese? Recht bekannt sind sogenannte Kindersuchmaschinen. Gibt man einen Suchbegriff ein, wird in der Regel auf Webseiten verwiesen, die sich speziell an Kinder richten. Die bekanntesten deutschen Kindersuchmaschinen sind blindekuh und fragFINN. Es gibt viele weitere Webangebote für Kinder. Woran Sie eine gute Kinderseite erkennen und wie kindgerecht die Lieblingsseite Ihres Kindes ist, können Sie herausfinden. Wir haben Ihnen die wichtigsten Kriterien für gute Kinderseiten zusammengestellt:

Inhalte

  • Die Inhalte und Funktionen der Webseite animieren Kinder dazu, ihre Neugierde auszuleben, ihre Fantasie anzuregen und spielerisch Neues zu lernen. Kreative, unterhaltsame sowie interaktive Elemente sollten eingebunden sein.
  • Auf der Webseite sind keine Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos vorhanden, die Angst machen oder gruselig sind.

Ansprache/Gestaltung

  • Die Webseite ist für Kinder attraktiv und freundlich gestaltet und einfach zu bedienen.
  • Die Seite richtet sich sprachlich speziell an Kinder, indem z. B. verständliche und ansprechende Texte vorhanden sind sowie eine „Du“-Ansprache.

Chats oder Communities

  • Es gibt einen sicheren Kommunikationsraum, den man auf der Seite gut findet. Sicher heißt, es gibt eine Moderation oder/und den Einsatz technischer Funktionen.
  • Moderatoren reagieren schnell auf Fragen oder bedenkliche Einträge der Kinder.

Impressum

  • Es gibt ein Impressum, das klar macht, wer oder welche Firma für die Inhalte der Webseite verantwortlich ist.
  • Die Seitenbetreiber sind schnell über die angegebenen Kontaktdaten zu erreichen.

Datenschutz

  • Für das Betreten der Webseite sowie auf der Seite selbst sollten keine persönlichen Daten des Kindes – wie eine E-Mail-Adresse – abgefragt werden. Falls doch Daten abgefragt werden, sollte dies nur sehr sparsam gehalten und eine Erklärung vorhanden sein, wozu das notwendig ist. In so einem Falle gibt es einen Hinweis, dass das Kind einen Erwachsenen fragen soll, wenn es Daten eingeben muss.
  • Es ist eine verständliche Datenschutzerklärung vorhanden, die man leicht findet und im besten Falle in kindgerechter Sprache.

Werbung

  • Die Kinderseite ist werbefrei. Falls Werbeanzeigen eingebunden sind, sind diese für Kinder eindeutig als solche zu erkennen und vom redaktionellen Bereich abgetrennt. Es gibt keine Kaufaufforderungen sowie verlockende, irreführende Werbeformulierungen oder gar problematische Werbeinhalte.

Externe Links

  • Das Internet lebt durch Vernetzung. Gerade auf Kinderseiten sollten Verlinkungen auf andere Webseites jedoch kenntlich gemacht werden, z. B. durch einen Hinweis auf einer Zwischenseite. Es wird nur auf unbedenkliche Internetseiten verwiesen.

Elternbereich

  • Es gibt einen Elternbereich, der Erwachsene über die Webseite informiert (z. B. zum Inhalt und zur Zielgruppe) und einen Hinweis zur Einhaltung des Jugendmedienschutzes und (Link-) Tipps rund um sicheres Surfen für Kinder enthält.

Surft Ihr Kind auf guten Kinderseiten, kann es lernen, woran man seriöse Internetseiten erkennt. Möchte Ihr Kind spielerisch herausfinden, wie fit und sicher es bereits im Internet unterwegs ist, kann es den „Führerschein fürs Internet“ beim Internet-ABC ablegen: Zum Surfschein-Quiz

Klick, Wisch, Like – Gekauft? Werbung in den Medien erkennen und hinterfragen

Ob im Fernsehen, an der Bushaltestelle oder im Internet – Werbung gehört zu unserem Alltag dazu. Schon die Jüngsten begegnen Werbebotschaften überall in ihrem Umfeld und in den Medien. Beim Fernsehen sehen junge (Vor-)Schulkinder Werbespots, außerdem gibt es viele Produkte rund um ihre Medienhelden Elsa, Sandmann & Co. zu kaufen. Die Bücher, Spielzeuge und Alltagsgegenstände bestimmen oft die Wunschzettel für Geburtstage und Weihnachten. Ältere Kinder und Jugendliche kommen auf Websites und Videoplattformen mit unterschiedlichen Formen von Werbung in Berührung. Die von ihren Stars in sozialen Medien wie Instagram und YouTube vorgestellten oder inszenierten Produkte bekommen dabei viel Aufmerksamkeit. Auch in vielen Spiele-Apps findet sich Werbung, zum Beispiel für zusätzliche Funktionen und virtuelle Gimmicks, die gekauft werden können.

Welche Werbung ist erlaubt?

Werbung ist für viele Anbieter in Fernsehen, Internet oder von Apps vor allem eine Möglichkeit, kostenlose Angebote zu finanzieren. Familien finden bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder bei öffentlich geförderten, gemeinnützigen Angeboten auch nahezu werbefreie Alternativen. Viele kommerzielle Medieninhalte sind bei Kindern jedoch sehr beliebt. Deshalb sollten Sie als Eltern Ihre Kinder dabei begleiten, die vielfältige und bunte Medienwelt in all ihren Facetten kennenzulernen und entlang ihrer eigenen Bedürfnisse entdecken zu können.

Medieninhalte für Kinder müssen so gestaltet sein, dass Kinder Werbung erkennen können und ihre kindliche Unerfahrenheit nicht ausgenutzt wird. Dazu gehört z. B. die klare Trennung von Inhalt und Werbung. Im Fernsehen gibt es einen optischen und akustischen Hinweis zu Beginn und Ende der Werbung, außerdem darf das Kinderprogramm nicht von Werbung unterbrochen werden. Auf Kinderinternetseiten müssen Werbebanner ebenfalls gekennzeichnet sein und dürfen die Inhalte nicht überlappen oder Kinder in der Nutzung der Seiten behindern. Mit dem Ziel, die Interessen von Kindern besonders zu schützen, darf auch nicht für alle Produkte geworben werden, zum Beispiel für Alkohol.

Werbung kann man lernen – Anregungen und Tipps

Sie können Ihre Kinder altersgemäß dabei unterstützen, Werbung erkennen, durchschauen und hinterfragen zu können. Vor allem bei Onlinewerbung müssen jüngere Kinder erst lernen, dass Werbung gleichzeitig neben den eigentlichen Inhalten auf einer Internetseite angezeigt wird. Mit dem Alter steigt auch das Verständnis von Werbung. Ab ungefähr 8 Jahren verstehen Kinder, dass Werbung keine neutralen Information über Produkte bietet, sondern zum Kaufen anregen soll.

Werbung innerhalb von Spiele-Apps taucht oft überraschend und unvermittelt auf, sodass Kinder hier aus Versehen auf Werbeinhalte klicken können. Achten Sie beim Download von kostenfreien Kinderapps darauf, ob diese sogenannte In-Game-Werbung enthalten. Entscheiden Sie, ob das für Ihr Kind problematisch ist. Aufpassen sollten Sie besonders, wenn Werbeinhalte im Spiel Anreize bieten, durch das Anklicken schneller im Spiel voranzukommen, wenn die Werbung nicht gekennzeichnet oder vom Spielinhalt getrennt ist oder wenn Kinder beim Spielen behindert werden.

Bei attraktiven Produkten rund um ihre Medienhelden übt Werbung eine große Faszination auf Kinder aus. Ältere Kinder und Jugendliche stehen vor der Herausforderung, zu erkennen, ob ihre Helden nur ein Produkt präsentieren oder es ihnen um echte Inhalte geht. Influencer stellen auf ihren Profilen Marken und Produkte vor oder zeigen sich mit ihnen, sodass einige mittlerweile von den Werbeeinnahmen leben können. Schauen Sie also auch gemeinsam Videos und Instagram-Stories an und achten zusammen auf Hinweise für Werbung und Sponsoring in den geteilten Inhalten.

Grundsätzlich: Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind über die Themen Merchandising, Produktplatzierungen und Werbung oder auch ihr Konsumverhalten innerhalb der Familie. So ermöglichen Sie Ihrem Kind einen bewussten und kritischen Umgang mit Werbung und den Kaufentscheidungen im Alltag.

Werbung kindgerecht? Hier gibt es Informationen!

  • Ratgeber Kinder und Onlinewerbung: www.kinder-onlinewerbung.de
  • Media Smart, Bildungsinitiative für die Förderung von Werbekompetenz: www.mediasmart.de
  • Kindersuchmaschine www.fragfinn.de: kindgeeignete, von Medienpädagogen redaktionell geprüfte Internetseiten, viele davon sind werbefrei oder erfüllen strenge Kriterien, u. a. bezüglich Werbung und kommerziellen Inhalten

FLIMMO – Fernsehen mit Kinderaugen

„Ich will aber länger fernsehen, nur noch ein bisschen!“ – dieser Kindersatz dürfte den meisten Eltern vertraut sein. Fernsehen ist ein beliebtes Streitthema in Familien und führt oft zu Diskussionen. Die Wünsche der Kinder mit den Vorstellungen der Erwachsenen zu vereinbaren, ist nicht immer einfach. Wie lange kann ich mein Kind ohne schlechtes Gewissen fernsehen lassen? Wie wähle ich geeignete Sendungen aus? Auf welchen Geräten und Kanälen wird geschaut? Genau um Fragen solcher Art zu beantworten, wurde FLIMMO ins Leben gerufen.

Was ist FLIMMO?

FLIMMO ist ein Projekt des Vereins Programmberatung für Eltern e.V. und bietet Eltern und Erziehenden eine konkrete Orientierungshilfe bei der Medienerziehung ihrer Kinder. Er hilft bei der Auswahl geeigneter Sendungen sowohl im Fernsehen als auch im Netz und gibt Tipps zur Medienerziehung. FLIMMO ist wissenschaftlich und pädagogisch fundiert. Mit der Durchführung ist das JFF – Institut für Medienpädagogik betraut.

FLIMMO–Broschüre

Die FLIMMO-Broschüre erscheint dreimal im Jahr. Es gibt sie kostenlos in vielen Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Apotheken, Bibliotheken und anderen Einrichtungen. Hier werden alle kinderrelevanten Sendungen besprochen, die von Das Erste, ZDF, SAT.1, ProSieben, kabel eins, RTL, RTL II, SuperRTL, Nickelodeon, KiKA und Disney Channel montags bis sonntags zwischen 06.00 und 22.00 Uhr regelmäßig ausgestrahlt werden. Es wird aber auch auf Highlights oder Programmstarts hingewiesen, die jenseits des klassischen Fernsehprogramms über Apps, Video-on-Demand-Dienste oder Mediatheken abrufbar sind. Zudem erfahren die Leser, worauf zu achten ist, wenn sie nicht-lineare Angebote mit Kindern nutzen. In weiteren redaktionellen Texten werden Tipps zur Medienerziehung gegeben und erklärt, wie Kinder in unterschiedlichem Alter Medieninhalte verarbeiten.

FLIMMO-online

Noch mehr Informationen bietet das Internet-Angebot unter www.flimmo.tv. Hier wird das gesamte Programm der elf Sender berücksichtigt und auch einmalige Sendungen, Spielfilme oder Dokumentationen werden besprochen. Zudem wählt die Redaktion jede Woche Sendungen aus, die als Highlights der Woche angezeigt werden. Im großen Sendungsarchiv können Besprechungen zu allen Sendungen gesucht werden, die von FLIMMO seit 1997 erstellt wurden. Auch allgemeine Informationen und Programm-Tipps zu Angeboten jenseits des klassischen Fernsehens kommen nicht zu kurz. Texte zu medienpädagogischen Themen runden das Angebot ab.

FLIMMO–App

FLIMMO gibt es auch als kostenlose App für iOS und Android.  Dort können Nutzer sich schnell über das aktuelle TV- Programm informieren und sehen auf den ersten Blick, was gerade auf den unterschiedlichen Sendern läuft. Es kann nach Sendungen gesucht oder das Programm nach bestimmten Kriterien (Alter des Kindes, Wochentag, Uhrzeit etc.) gefiltert werden. Auch über die App lässt sich das umfangreiche Sendungsarchiv durchsuchen – Besprechungen zu mehr als 12.000 Sendungen sind dort zu finden.

Wo finde ich FLIMMO?

Internetseite: www.flimmo.tv
App: www.flimmo.tv/app

Die FLIMMO-Broschüren können kostenlos von Institutionen (Kindergärten, Arztpraxen, Bibliotheken etc.) bestellt werden: www.flimmo.tv/bestellung

Wo liegen die FLIMMO-Broschüren kostenlos aus?  Eine Suche nach Postleitzahlen steht unter folgendem Link zur Verfügung: www.flimmo.tv/bezugsstellen

Kennen Sie fragFINN?

Über fragFINN surfen Kinder nur auf geprüften Internetseiten. Dadurch stoßen sie auf keine ungeeigneten Inhalte.

Kurz gefasst:

  • Suchmaschine für Kinder auf der Grundlage einer von Medienpädagogen geprüften Liste
  • geeignet für Kinder von 6 – 12 Jahren
  • zusätzliche Surftipps und Artikel und eine Kinderreporter-Redaktion
_%_Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=qFv6viliLuU_%_

Was ist fragFINN?

Die Suchmaschine für Kinder zeigt auf der Grundlage von geprüften Webseiten nur unbedenkliche Inhalte in den Ergebnissen an. Die Prüfung der Internetseiten wird von einem medienpädagogischen Team durchgeführt. Über die Kindersuchmaschine findet man Kinderseiten und unbedenkliche Erwachsenenseiten (z. B. Zooseiten, Vereinsseiten). Die Kinderseiten werden in den Suchergebnissen zuerst ausgespielt.

Auf der Startseite von fragFINN finden Kinder auch Surftipps zu vielen unterschiedlichen Themen. Seit 2012 können sich Kinder als fragFINN-Kinderreporter engagieren und berühmte Persönlichkeiten treffen.

Weitere Informationen für Eltern sind hier zu finden: eltern.fragFINN.de

Was sollten Eltern beachten?

Kindersuchmaschinen bieten einen sicheren Einstieg in die Welt des Internets. Sie können eine gute Vorbereitung auf die Nutzung von gängigen und bekannten Suchmaschinen sein. Durch die Vorprüfung aller Inhalte ist eine sehr hohe Sicherheit für Ihr Kind gegeben. Trotzdem sollten Sie Ihr Kind gerade bei der erstmaligen Nutzung begleiten und gemeinsam die Suchmaschine erkunden. So können Sie wichtige Funktionen für die Suche genauer erklären.

Sollte Ihr Kind eine Seite unter den Ergebnissen finden, die ihm Angst macht, kann es diese über den Button „Seite melden“ mitteilen. Die eingegangenen Alarme werden täglich überprüft. Ihr Kind hat auch die Möglichkeit, Internetseiten vorzuschlagen. Das medienpädagogische Team prüft die Seiten und kann sie gegebenenfalls für die Kindersuchmaschine freigeben.

Das ist KINDERSACHE

Kindersache.de ist eine Internetangebot für Kinder des Deutschen Kinderhilfswerks. Auf der Webseite findet man aktuelle und kindgerechte Nachrichten, das Videoportal JUKI, ein Trickfilmstudio und zahlreiche Mitmachangebote für Kinder.

Kurz gefasst:

  • Informations- und Mitmachangebot für Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren
  • zahlreiche überprüfte und moderierte Videos speziell für Kinder
  • sicherer erster Erfahrungsraum für Kinder im Umgang mit Sozialen Netzwerken
  • Austauschmöglichkeit mit anderen Kindern

Was ist www.kindersache.de?

Hier finden Kinder altersgerechte Informationen und interaktive Angebote, z. B. können sie

  • sich über interessante Themen informieren und mit anderen austauschen.
  • sich Tipps zum sicheren Surfen holen.
  • mitmachen, indem sie einen eigenen Artikel oder Kommentar schreiben.
  • sich rund um ihre Rechte informieren.
  • spielen und an Gewinnspielen teilnehmen.

Dem Thema Kinderrechte wird auf kindersache.de besonders viel Raum geboten: Es wird in kindgerechter Art beschrieben, was das überhaupt ist und welche Kinderrechte es gibt.

In der Rubrik „Mitmachen“ können Kinder selbst aktiv werden: Einen Artikel oder eine Geschichte schreiben, einen Trickfilm gestalten, ein eigenes Video hochladen oder einen Witz erzählen. Für mehr Spaß sorgen verschiedene Spiele und Rätsel auf der Seite.

Kindersache.de ist für Kinder besonders geeignet, da alle Inhalte von Medienpädagogen ausgewählt und überprüft werden. Auch der Austausch mit anderen ist sicher, da Kommentare u. Ä. vor der Veröffentlichung überprüft werden. So lernen Kinder die Beteiligungsmöglichkeiten im Internet in einem geschützten Raum kennen.

Was sollten Eltern beachten?

Wie bei allen Angeboten, die Kinder bis 12 Jahren nutzen, sollten Sie sich auch über kindersache.de informieren und die Seite am besten gemeinsam mit Ihrem Kind erkunden. Es ist wichtig, dass Ihr Kind seine Erfahrungen mit Ihnen teilen kann. Das Gespräch über die Inhalte auf kindersache.de wie z. B. Kinderrechte, fördert die Autonomie und das Wissen Ihres Kindes.

Blinde Kuh

Mit Blinde Kuh können Kinder lernen, wie man in einem sicheren Surfraum eine Suchmaschine benutzt, denn es werden ausschließlich Kinderseiten angezeigt.

Kurz gefasst:

  • Suchmaschine für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
  • Zusammenstellung der Kinderseiten durch eine Redaktion und technische Hilfsmittel
  • zahlreiche zusätzliche Angebote auf der Startseite, z. B. Nachrichten, Videovorstellungen, Spiele etc.

Was ist die Blinde Kuh?

Blinde Kuh ist eine der ältesten und bekanntesten Suchmaschinen nur für Kinder in Deutschland. Durch die Eingabe von Schlagwörtern kann Ihr Kind hier nach vielen unterschiedlichen und sicheren Inhalten suchen oder in verschiedenen Themenbereichen stöbern.

Auf der Grundlage eines auf Unbedenklichkeit geprüften Kataloges erhält man kindgerechte Suchergebnisse. Der Katalog wird dabei von einer Redaktion unter der Zuhilfenahme von technischen Mitteln erstellt. Neben Internetseiten werden auch Videos bei den Suchergebnissen angezeigt.

Unter dem Button „Aktuell“ finden sich die neuesten und für Kinder interessante Nachrichten. Im „Mach mit“ Bereich kann Ihr Kind selbstgeschriebene Geschichten, Reportagen oder Berichte einsenden. Außerdem gibt es Spiele und Informationen zur Sicherheit im Netz.

Hier geht es direkt zur Blinden Kuh: www.blindekuh.de

Weitere Infos für Eltern gibt es ebenfalls: www.blinde-kuh.de/faqs/index.html

Was sollten Eltern beachten?

Kindersuchmaschinen sind ein guter Einstieg in die Welt des Internets. Sie können eine gute Vorbereitung auf die Nutzung von gängigen und bekannten Suchmaschinen sein. Durch die Vorprüfung aller Inhalte ist eine sehr hohe Sicherheit für Ihr Kind gegeben. Trotzdem sollten Sie Ihr Kind gerade bei der erstmaligen Nutzung begleiten und ihm gemeinsam die Suchmaschine erkunden. So können auch wichtige Funktionen für die Suche genauer erklärt werden.

Sollte Ihr Kind eine Seite unter den Ergebnissen finden, die ihm Angst macht, kann es diese über den Button „Seite melden“ mitteilen. Die eingegangenen Alarme werden täglich überprüft. Ihr Kind hat auch die Möglichkeit, Internetseiten vorzuschlagen. Das medienpädagogische Team prüft die Seiten und kann sie gegebenenfalls für die Kindersuchmaschine freigeben.

Mehr Tipps zur Benutzung der Blinden Kuh gibt es in diesem Video:

(Quelle: kindersache.de/bereiche/juki)

Seitenstark – auf der Suche nach Inspiration

Sind Sie oder Ihr Kind auf der Suche nach Inspiration für spannende Webseiten, die auch kindgerecht sind? Dann ist Seitenstark das Richtige!

Kurz gefasst:

  • Netzwerk von rund 60 Kinderseiten
  • Kinder und Eltern bzw. Lehrkräfte können sich informieren und inspirieren lassen
  • hoher Anspruch an Qualität und Kinder- und Jugendmedienschutz

Was ist Seitenstark?

Seitenstark.de ist eine Kinderwebseite, die eine Vielzahl an kindgerechten Internetseiten auflistet und  vorstellt. Diese Seiten beschäftigen sich mit vielen unterschiedlichen Themen wie z. B. Umwelt und Natur, Musik und Film, Kunst und Kultur, Politik, Religion. Seitenstark ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 60 Kinderseiten, die ein hoher Anspruch an Qualität und Kinder- und Jugendmedienschutz vereint.

Außerdem gibt es auf Seitenstark wichtige Informationen zum Thema „Sicherheit im Internet“. Ihr Kind erfährt hier mehr über das Internet im Allgemeinen, zu Mobbing und erhält Hinweise zum Umgang mit den eigenen Daten.

Was sollten Eltern beachten?

Wenn Sie Ihr Kind nach und nach eigenständiger in die Welt des Internets entlassen, sollte es bereits einige Regeln gelernt haben und sichere Anlaufstellen haben, um auf kindgerechte Angebote zu stoßen. Dafür ist Seitenstark eine tolle Möglichkeit.

Die Webseite ist in einen Kinderbereich und einen Bereich für Eltern und Lehrkräfte geteilt. Sie können Ihr Kind mit gutem Gewissen alleine im Kinderbereich surfen lassen, was ihm Selbstvertrauen gibt und Medienkompetenz beibringt. Grundsätzlich sollten Sie dabei jedoch beachten, dass dabei die besprochenen Mediennutzungszeiten eingehalten werden und Sie im Austausch mit Ihrem Kind bleiben. Und auch Sie selbst können sich auf der Seite informieren.

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