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Das erste Smartphone

Wann ist mein Kind eigentlich alt genug für ein eigenes Smartphone? Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem geeigneten Alter zu geben, ist nicht einfach. Neben dem Nutzen des Smartphones spielt bei der Entscheidung dafür oder dagegen auch der Entwicklungsstand Ihres Kindes eine Rolle. Sie kennen es am besten und können seine Medienerfahrung und sein allgemeines Verantwortungsbewusstsein einschätzen. 

Über folgende Dinge sollten Sie sich anfangs Gedanken machen:

  • Hat Ihr Kind schon Erfahrung mit einem Smartphone eines Familienmitglieds? 
  • Weiß Ihr Kind, was persönliche Daten sind? 
  • Kann Ihr Kind die Kosten, welche z. B. bei In-App-Käufen entstehen, abschätzen? 
  • Weiß es, welche Regeln bei Chats im Netz gelten? 
  • Hat es ein Verständnis für Sicherheitseinstellungen und App-Berechtigungen? 

Klicksafe hat eine Checkliste erstellt, die Ihnen helfen soll einzuschätzen, ob Ihr Kind schon bereit für ein eigenes Smartphone ist. Wenn Sie unsicher sind, kann auch vorerst ein ganz einfaches Handy ohne Internetanschluss die nötige Sicherheit schaffen. Früher oder später sollten Sie Ihrem Kind das eigene Smartphone zugestehen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Für viele Eltern ist der Wechsel von der Grund- zu einer weiterführenden Schule ein geeigneter Zeitpunkt, ein Smartphone anzuschaffen, weil ihr Kind ab dann wahrscheinlich einen längeren Schulweg hat, den es allein zurücklegt. Sie können mit einem Handy schnell miteinander kommunizieren, wenn nötig.

Die ständige Erreichbarkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind sollte nicht der Hauptgrund für ein Smartphone sein. Gerade für ältere Kinder und Jugendliche ist der wahrscheinlich wichtigste Grund für das eigene Smartphone der Kontakt mit ihren Freunden und mitreden zu können, wenn es z. B. um angesagte Apps geht. Der Einfluss der Gleichaltrigen spielt mit zunehmenden Alter immer mehr eine Rolle.

Worauf sollten Sie beim ersten Smartphone achten?

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es wichtig ist, behutsam mit den eigenen Daten umzugehen und welche ernsten Probleme sich andernfalls daraus ergeben könnten. Informieren Sie sich selbst oder gemeinsam mit Ihrem Kind zum Thema Datenschutz und Sicherheit im Netz. Besprechen Sie zusammen, welche Apps Ihre Tochter oder Ihr Sohn nutzen darf und welche erst einmal nicht. Achten Sie auf Altersfreigaben von Apps und aktivieren Sie die Sicherheitseinstellungen am Gerät.

Auch Konflikte, z. B. Streit, kann über die Kommunikation im Internet manchmal viel schneller ausarten und falsche Informationen lassen sich einfacher verbreiten – darüber sollte sich Ihr Kind bewusst sein. Probleme wie Kettenbriefe, Sexting und Cybermobbing sollten Sie ausführlich besprechen.

Durch Flatrates, die monatlich neu gebucht werden müssen oder Kostenbegrenzungen enthalten, lässt sich das Nutzungsverhalten eingrenzen. Es ist darüber hinaus möglich, ab einem gewissen Datenverbrauch eine Warnung anzeigen zu lassen. So steigt das Bewusstsein dafür, wie viel das Handy eigentlich in Gebrauch ist. In unserem Elternguide.online finden Sie weitere Tipps, mit welchen Apps Sie die Handynutzung Ihres Kindes sicherer gestalten können.

Hilfreich kann es auch sein, sich mit anderen Eltern abzusprechen. Denn meistens stehen diese vor den gleichen Fragen. Am Wichtigsten ist es, dass Sie Ihr Kind stets begleiten und es gründlich über mögliche Herausforderungen und Risiken aufklären. Deshalb sollten Sie die Entscheidung in Absprache mit Ihrem Kind treffen. 

Versuchen Sie mit gutem Beispiel voranzugehen. Erklären Sie Ihrem Kind auch, wenn Sie Bedenken haben und verabreden Sie Regeln zum Umgang mit dem Gerät. Sie können mit Ihrem Kind auch gemeinsam Regeln vereinbaren und diese schriftlich festhalten. Eine Möglichkeit ist es, gemeinsam einen Mediennutzungsvertrag zu schließen. 

Begleiten Sie Ihr Kind nicht nur in der Anfangszeit, sondern fortwährend bei der Smartphone-Nutzung. Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben und Entscheidungen für oder gegen bestimmte Apps zu überdenken und auszuhandeln. Missbrauchen Sie jedoch nicht das Vertrauen des Kindes, indem Sie das Handy heimlich kontrollieren – ein offenes Gespräch ist der bessere Weg.

Scroller – das Medienmagazin für Kinder

Das Medienmagazin Scroller soll Kinder an aktuelle Medienthemen heranführen und sie in einem kompetenten Umgang mit YouTube und Co. unterstützen. Die Figuren Trixi und Tom führen Ihr Kind durch die Welt der Medien. 

Kurz gefasst:

  • geeignet für Kinder von 9-12 Jahren 
  • kostenfrei 
  • keine Werbung
  • digital und als Printausgabe verfügbar  

Was ist Scroller und was bietet es?

Scroller ist ein Angebot von Teachtoday, einer Initiative der deutschen Telekom. Darin geht es um alltagsnahe Themen wie Cybermobbing, Datenschutz auf Social-Media-Kanälen und Verschwörungstheorien – in kindgerechter und spielerischer Form. Kinder werden ermutigt, sich mit aktuellen Themen der Medienwelt auseinanderzusetzen. 

Das Magazin kann digital auf der Webseite gelesen werden oder kostenfrei als Broschüre bestellt werden. Neben einer deutschen und englischen Version gibt es das Magazin auch auf arabisch.

Was fasziniert Kinder daran?

Die Inhalte des Medienmagazins sind am Alltag von Kindern orientiert. Es geht um Themen, die sie tagtäglich beschäftigen. Die Webseite ist bunt gestaltet und bietet viele Möglichkeiten. Die jungen Leserinnen und Leser können Tests zu ihrer eigenen Medienkompetenz machen, Videos mit Bastelanleitungen ansehen und sich durch die Bildergeschichten klicken. Im Format “Die Kinderreporter” kommen Kinder selbst zu Wort, führen Interviews und drehen kleine Reportagen. 

Was müssen Eltern wissen?

Die Webseite von Scroller kann von Kindern risikofrei besucht werden. Es wird weder Werbung geschaltet noch werden Daten abgefragt. Es gibt keine Möglichkeit über die Webseite miteinander zu kommunizieren oder in Kontakt zu treten. Über Links auf der Webseite können Kinder jedoch schnell auf YouTube landen und so leicht auf andere Inhalte zugreifen. 

Aufgrund der vielen Icons und weiterführenden Links kann es für jüngere Kinder etwas schwieriger sein, sich eigenständig auf der Webseite zurechtzufinden. In der Printausgabe von Scroller gibt es einen beigelegten Elternratgeber. So können Sie  die Welt der Medien gemeinsam entdecken und sich mit Ihrem Kind über Medienthemen  austauschen.

Selbstwahrnehmung in Zeiten von Instagram & Co.

Perfekte Haut, glänzende Haare, Modelfigur – das ist ein für viele Jugendliche vertrautes Bild aus der schillernden Instagram-Welt. Vor allem junge Mädchen nehmen den dort vorgelebten Lifestyle oder das Aussehen als Vorbild und empfinden es als Ideal. Was das für ihre Selbstwahrnehmung bedeutet und wie Sie Ihr Kind darin unterstützen können, sich wohl im eigenen Körper zu fühlen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Scheinwelt Instagram

Viele der bei Instagram geposteten Fotos oder Videos entsprechen nicht der Realität. Ob Mitschülerin oder Beauty-Bloggerin – jeder möchte den eigenen Followern möglichst beneidenswerte Fotos präsentieren. Dafür werden die von Instagram bereitgestellten Filter genutzt, mit denen die Haut glatter, die Sonne strahlender und die Haare glänzender wirken. Mit speziellen Apps können sogar die Nase kleiner oder die Taille schmaler gemacht werden.

Vor allem Influencer präsentieren sich und ihr Leben in sozialen Netzwerken als nahezu makellos und perfekt. Ihre Follower nehmen diese Darstellung als authentisch wahr und eifern ihnen nach. Das kann sich durch den Wunsch nach den neuesten Sneakern äußern oder durch Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Denn die Instagram-Welt hat nur wenig mit der Realität zu tun, da „normale“ Körper kaum präsent und daher für Jugendliche nicht erstrebenswert sind. Teenager werden dem Druck ausgesetzt, dieser schiefen Wirklichkeit nahezukommen.

Um Teil der Community zu sein, entsteht zudem der Druck, eigene Fotos auf Instagram zu posten. Dabei wird manchmal schon das Fotografieren oder Filmen als frustrierend empfunden, weil es lange dauert und die fertigen Medienprodukte nicht immer den Erwartungen entsprechen. Die Anzahl an Likes und Kommentaren gilt für viele junge Menschen dann auch als Bestätigung ihrer Person. Die Selbstzweifel steigen, wenn das gepostete Foto  oder Video nur wenige oder gar keine Likes erhält.

Einfluss auf Jugendliche und ihr Selbstbewusstsein

Verschiedene Studien haben ergeben, dass sich Jugendliche, die Instagram nutzen, in ihrem Körper besonders häufig unwohl fühlen. Auch Snapchat wird deshalb kritisiert. Jugendliche werden nicht nur in sozialen Netzwerken mit perfekten Fremdbildern konfrontiert, sondern auch durch Fernsehformate wie “Germany’s Next Topmodel” oder durch Werbung. Zu ihren Vorbildern in sozialen Netzwerken fühlen sich Jugendliche allerdings besonders stark persönlich verbunden.

Die verzerrten Körperbilder in den sozialen Netzwerken werden viel kritisiert. Es gibt starke Bemühungen, Körper in den Medien in all ihren Formen zu präsentieren, z. B. indem sich Menschen auf Instagram und Co. unter Hashtags wie #fürmehrrealitätaufinstagram oder #teambodylove ungeschminkt und natürlich zeigen. Die Bilder sind nicht bearbeitet. So wird versucht, vor allem jungen Menschen ein realistisches Körperbild zu vermitteln und ihnen Mut zu machen, den eigenen Körper zu akzeptieren.

Darüber hinaus gibt es Forderungen, bearbeitete Bilder in Zukunft als solche markieren zu müssen, um deutlich zu machen, dass diese eben nicht der Realität entsprechen.

Wie Sie als Eltern Ihr Kind unterstützen können

Bleiben Sie mit Ihrem Kind über seine Vorbilder im Gespräch. Schauen Sie sich gemeinsam Bilder auf Instagram an und fragen Sie nach, was genau es an den Bildern toll findet. Machen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn auf bearbeitete Bilder aufmerksam und hinterfragen Sie, inwiefern diese realistisch sein können. Dazu hilft es auch sich ins Bewusstsein zu rufen, dass nur sehr wenige Menschen das Aussehen von Influencern und Models haben und dass selbst diese mit Fotobearbeitung nachhelfen müssen.

Zeigen Sie vielleicht auch Kanäle, die gezielt versuchen, realistische Fotos hochzuladen. Suchen Sie gemeinsam nach Kanälen oder Hastags, die weniger Stereotypen entsprechen, sondern die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Das gibt Ihrem Kind unterschiedliche Anreize für die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Nutzen Sie gemeinsam aus Spaß eine Fotobearbeitungsapp und verändern Sie ein Foto von sich oder Ihrem Kind mit Hilfe von Filtern. So realisiert Ihr Kind auch, wie einfach es ist, ein Bild zu verändern oder gar zu manipulieren. Ganz unabhängig von Medien können Sie Ihr Kind täglich darin unterstützen, den eigenen Körper zu akzeptieren und zu lieben und so das Selbstwertgefühl stärken.

Werbung auf YouTube, Instagram & Co.

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen: Vor nahezu jedem YouTube-Video kommt ein Werbeclip und auch zwischendrin werden viele Videos von Werbung unterbrochen. Beim Scrollen durch den Instagram-Feed kann man Posts von abonnierten Kanälen kaum von Werbung unterscheiden. Für Kinder und Jugendliche ist das noch schwieriger. 

Werbung gibt es im Internet schon lange und in den unterschiedlichsten Formen. Lesen Sie mehr dazu in unseren Beiträgen Klick, wisch, like, gekauft – Werbung in den Medien erkennen und hinterfragen sowie Social Media, Influencer und das liebe Geld

Einige Social-Media-Portale schalten seit einiger Zeit besonders viel Werbung. Das macht  es schwer, kommerzielle Inhalte von anderen Postings und Clips zu unterscheiden.

Werbung bei YouTube

Ein YouTube-Video anschauen, ohne dass einem Werbung begegnet, scheint fast nicht mehr möglich. Mit YouTube verdienen immer mehr Menschen Geld. Dafür können YouTuber Werbung schalten: Es gibt Werbeanzeigen im Browserfenster, innerhalb eines Videos oder als Verlinkungen in der Videobeschreibung. Werbeclips können vor und während eines Videos laufen und teilweise nicht übersprungen werden. Werbung wird oft personenbezogen angezeigt, also abhängig von Standort, Interessen und Vorlieben.

Vor allem verdient der Betreiber Google damit. Mehr Werbung macht das Angebot gleichzeitig unattraktiver. So lockt Google immer mehr User zu seinem kostenpflichtigen, aber werbefreien Premium-Angebot, auf das permanent hingewiesen wird.

Wer also weiterhin die Videos seines Lieblings-YouTubers sehen möchte, muss eventuell Werbung in Kauf nehmen oder für YouTube zahlen.

Videos, die sich an Kinder richten, dürfen keine personalisierte und nicht-altersgerechte Werbung enthalten. Trotzdem schalten Unternehmen auch bei diesen Videos Werbung. Deshalb wird vor allem für jüngere Kinder die werbefreie App YouTube Kids empfohlen.

Wenn man YouTube auf dem Smartphone nutzt, verhindern Apps wie NewPipe, dass Werbung angezeigt wird. 

Werbung bei Instagram und TikTok

In den beliebten Social-Media-Portalen gibt es nicht nur Werbung von Influencerinnen und Influencern. Bei Instagram schalten Unternehmen Anzeigen innerhalb des Feeds oder als Story. Stories von Unternehmen oder Marken werden automatisch angezeigt, wenn man sich die Stories von Freunden oder abonnierten Kanälen anschaut. Im Feed erkennt man Werbung daran, dass es sich um Postings von meistens nicht abonnierten Kanälen handelt, die mit “Gesponsert” gekennzeichnet sind. Auch bei TikTok gibt es gesponserte Clips. Außerdem werden die bei der Plattform beliebten Hashtags und Challenges auch von Firmen genutzt, um Trends rund um ihre Marken zu starten und so viele User mit Kurzvideos zu erreichen.

In den Instagram-Einstellungen lassen sich bestimmte Präferenzen für Werbeanzeigen (de)aktivieren, ganz ausschalten kann man sie nicht. Bei TikTok kann man gar keine Einstellungen zu Werbung machen. 

Was können Sie als Eltern sonst noch tun?

Wenn Ihr Kind noch jung ist oder wenig Medienerfahrung hat, sollten Sie es bei der Nutzung von Videoportalen wie YouTube begleiten. Erklären Sie ihm den Unterschied zwischen Werbung und anderen Inhalten und zeigen Sie ihm, wie das zu erkennen ist.

Bestimmte Browsereinstellungen, wie das Deaktivieren von Cookies beim Besuch einer Internetseite oder das Installieren von PlugIns, können helfen, weniger Werbung angezeigt zu bekommen.

Wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter anfängt, Instagram oder TikTok zu nutzen, gehen Sie gemeinsam die Einstellungsmöglichkeiten der Apps durch. Machen Sie Ihr Kind darauf aufmerksam, dass es dort auch viele kommerzielle Inhalte gibt und regeln Sie den Umgang damit.

Wenn Ihr Kind weiß, wie Medien funktionieren und dass viele mit Social Media Geld verdienen, kann es einen bewussten und sicheren Umgang damit lernen.

Cybermobbing

Fast jeder kennt den Begriff. Gemeint ist damit das Beleidigen, Bloßstellen oder Bedrohen von Personen über das Internet und Smartphone, z. B. über Apps wie Snapchat, WhatsApp oder Instagram. Aber nicht jede Nachricht oder jeder Post auf einem Social-Media-Profil mit dem Inhalt „Martin ist doof!“ gefährdet die Entwicklung Ihres Kindes.

Mobbing findet überall statt

Mobbing gibt es nicht erst seit es Social Media gibt. Da heute fast jeder ein Smartphone hat, hört es aber für die Betroffenen nicht auf, wenn sie nachmittags aus der Schule kommen. Kinder und Jugendliche stehen quasi ständig in Kontakt miteinander, z. B. über den Klassenchat bei WhatsApp

Mobbing ist meistens gleichzeitig Cybermobbing, weil sich manche Personen über das Handy eher trauen, gemeine Sache über andere zu verbreiten und sie zu beleidigen. Manchmal fangen Streitigkeiten oder Schikanen im Unterricht oder auf dem Schulhof an und verschlimmern sich über die Kommunikation im Netz. 

Was ist Cybermobbing?

  • Mobbing findet über digitale Medien und Social-Media-Plattformen statt.
  • Meistens soll einer Person bewusst Schaden zugefügt werden. Bei Cybermobbing kann es sein, dass die „Mobber“ gar nicht merken, dass sie zu weit gegangen sind. Was als Spaß gemeint war, kann negative Folgen haben.
  • Da Inhalte unbemerkt gespeichert und geteilt werden können, reicht eine einzige Veröffentlichung aus, um langfristig Schaden anzurichten.
  • Es ist nicht immer klar, wer dahinter steckt, weil man auch anonym Beleidigungen posten kann.
  • Es ist viel einfacher jemanden mit einer Smartphone-Nachricht zu beleidigen, als ihm eine Beleidigung direkt ins Gesicht zu sagen und die Reaktion mitzubekommen.

Was man gegen Mobbing tun kann?

Es gibt Menschen, die sich im Internet weniger sozial verhalten als sonst. Wenn Sie Ihrem Kind vorleben, dass Regeln eines freundlichen Umgangs auch im Netz gelten, verhalten sich hoffentlich auch die anderen so. Sie können mit anderen Eltern darüber sprechen, dass bestimmte Regeln für alle gelten.

Wenn Kinder und Jugendliche miteinander kommunizieren, kommt es immer auch mal zu Beleidigungen. Das muss nicht gleich Mobbing sein, sondern ist oft nur ein Spaß. Sie testen damit aus, wie weit sie gehen können. Allerdings ist diese Grenze bei jeden Kind woanders. 

Fragen Sie regelmäßig nach, was Ihr Kind im Netz macht, sprechen Sie mit ihm über mögliche Risiken. Seien Sie ansprechbar, wenn es auf Probleme stößt. Zeigen Sie ihm Möglichkeiten, in den Apps einzelne Nutzer zu blockieren. Auf Portalen wie juuuport kann Ihr Kind mit Gleichaltrigen Kontakt aufnehmen, wenn es sich nicht traut, Ihnen von Problemen im Netz zu erzählen.

Wenn Sie merken, dass sich Ihr Kind zurückzieht und keine Freunde mehr trifft, sollten Sie vorsichtig nachfragen, was dahinter steckt. Falls Sie Sorge haben, dass es gemobbt wird, können Sie sich an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer wenden. Falls es wirklich Mobbing ist, sollten Sie die Beweise auf dem Handy Ihres Kindes sichern, z. B. durch Screenshots. Bestimmte Verhaltensweisen in Verbindung mit Mobbing – wie etwa Bedrohung, Verleumdung und die Verbreitung von Fotos anderer – sind sogar strafbar

Bei massiver Bedrohung sollten Sie unbedingt zur Polizei gehen. Außerdem sollten Sie die Mobbingvorfälle auf den Plattformen melden, wo sie stattgefunden haben.

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https://www.youtube.com/watch?v=idDgeMkJqH4_%_

Beteiligung im Netz – ein Kinderrecht!

Das Recht auf Beteiligung haben schon Kinder. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, ihre Meinung zu sagen und mitzuentscheiden. Dafür gibt es in der digitalen Welt vielfältige Angebote.

Warum ist es wichtig, Kinder zu beteiligen

Kinder haben eine eigene Sichtweise auf die Welt und andere Bedürfnisse als Erwachsene. Damit sie in einer für sie passenden Umgebung aufwachsen können, müssen sie in all den Angelegenheiten, die sie betreffen, gemäß ihres Alters mitreden können. Das sagt auch die UN Kinderrechtskonvention. Kinder müssen lernen können, was sie interessiert – in der Schule, in Gesprächen in der Familie oder im Internet. Dann können sie äußern, wie sie das finden und was sie gerne ändern würden. 

Kinder werden allerdings oft nicht ernst genommen oder ihnen wird gar nicht erst zugehört. Sie möchten sich aber beteiligen!

Beteiligung funktioniert für Kinder dann am besten, wenn sie in ihrer direkten Umgebung stattfindet: in der Familie, der KiTa, der Schule, auf dem Spielplatz um die Ecke… oder eben im Internet!

Welche Möglichkeiten gibt es für Kinder zur Beteiligung im Netz?

Eine wichtige Grundlage, um sich eine Meinung zu bilden, sind verständliche, also kindgerechte Informationen, z. B. Nachrichten für Kinder. Mit Kindersuchmaschinen, wie Blinde Kuh oder fragFINN, können Kinder eigenständig die Themen recherchieren, die sie interessieren und die ihnen wichtig sind. Wenn Kinder etwas über Politik und ihre Rechte lernen wollen, können sie das z. B. bei HanisauLand. Dort gibt es Comics, ein Lexikon, Spiele und Tipps für Bücher oder Filme. Außerdem sollten Kinder sich über ihre Rechte informieren können, wie z. B. beim Kinderministerium: Hier werden die Kinderrechte mit bunten Bildern und von Kindern vorgelesenen Erklärungen und Videos vorgestellt. Auf der Mitmachseite Kindersache.de können sich Kinder über Kinderrechte sowie Freizeit- und Politikthemen informieren und austauschen.

Beteiligung heißt noch mehr als sich zu informieren und sich eine Meinung bilden zu können. Kinder sollten sich auch im Netz direkt an Entscheidungen beteiligen können. Gerade das Internet bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten, selbst etwas zu bewirken und mitzugestalten. Über die App #stadtsache können Kinder (und Jugendliche) auf Orte in ihrer Umgebung aufmerksam machen, die ihnen gut gefallen, die sie ärgern oder die sie gerne verbessern würden. Mit Fotos, Videos oder Tonaufnahmen können sie Erwachsene z. B. auf einen kaputten Spielplatz hinweisen oder auf eine Ecke, in der immer ganz viel Müll liegt. Es gibt auf der Webseite auch einen Fragebogen, den Kinder ausfüllen können, um ihre Stadt zu bewerten.

Wenn sich Ihr Kind über Angebote im Netz hinaus beteiligen möchte, können Sie die Kinderpolitische Landkarte des Deutschen Kinderhilfswerks für Angebote in Ihrer Umgebung nutzen. Dort kann man auch gezielt nach Angeboten zu “Politik mit/für Kinder” suchen.

Was können Eltern tun, um die Beteiligung Ihres Kindes zu unterstützen?

Demokratie und Beteiligung fängt in der Familie an. Lassen Sie Ihr Kind so gut es geht mitentscheiden. Auch junge Kinder können herangeführt werden und das Mitentscheiden in der Familie einüben. Wenn es z. B. um die Mediennutzung in der Familie geht, können Sie gemeinsam Regeln aufstellen. Dabei hilft ein Mediennutzungsvertrag. Überall dort, wo Ihr Kind betroffen ist, sollte es mitreden dürfen. 

Wenn eine Mitsprache nicht möglich ist, weil Ihr Kind die Konsequenzen einer Entscheidung noch nicht einschätzen und sie ihm vielleicht schaden würde, sollten Sie aber genau erklären, warum Sie für Ihr Kind entscheiden. 

Machen Sie Ihr Kind auf Angebote im Netz aufmerksam, auf denen es sich informieren und beteiligen kann. Auch wenn Kinder auf den entsprechenden Seiten relativ selbstständig unterwegs sein können, sollten Sie Ihr Kind trotzdem nach Möglichkeit begleiten. Sprechen Sie über Themen, die es in den Kindernachrichten gesehen oder anderswo aufgeschnappt hat. Wenn Ihr Kind in der Familie Mitspracherecht hat, ist es motiviert, sich bestimmt auch außerhalb für die eigenen Interessen einzusetzen.

Instagram

Instagram gehört unter Jugendlichen zu den beliebtesten Apps. Dort werden Erlebnisse als Story geteilt, man erfährt, was gerade beim Lieblingsinfluencer los ist, informiert sich über einen Newschannel oder lässt sich einfach unterhalten.

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https://www.youtube.com/watch?v=zvLSkQ-yMCo_%_

Kurz gefasst:

  • soziales Netzwerk, das über die kostenlose App genutzt wird
  • Veröffentlichen und Anschauen von Fotos, kurzen Videos und sogenannten Stories
  • Mindestalter: 13 Jahre
  • Gehört zu Facebook
  • Vorsicht: beeinhaltet viel Werbung, Kinder und Jugendliche können mit ungeeigneten Inhalten konfrontiert werden, Daten werden an Facebook weitergegeben

Was ist Instagram?

Instagram oder kurz Insta ist mehr als eine Bilder-Plattform. Im Feed (in der App über das Haus-Symbol zu erreichen) sieht man aktuelle Stories von Nutzerinnen und Nutzern, denen man folgt. Diese verschwinden nach 24 Stunden wieder. Außerdem kann man sich hier ihre neuesten geposteten Fotos und Videos anschauen. Benutzer finden hier eine große Vielfalt an Inhalten: Postings von Stars und Sternchen, zu Marken und Produkten, aktuelle Challenges bis hin zu persönlichen Profilen von Freunden. Sie können mit Likes und Kommentaren darauf reagieren.

Eigene Postings lassen sich mit Filtern, Emojis, Schriftarten usw. direkt in der App bearbeiten. In Bildunterschriften werden die eigenen Fotos und Videos mit einem Hashtag Themen zugeordnet. Unter Instagram Reels (unterhalb des Feeds über das Videosymbol zu erreichen) finden sich Kurzvideos im TikTok-Style.

Was fasziniert Kinder und Jugendliche besonders an Instagram?

Die Beliebtheit von Instagram liegt unter anderem in der Beschränkung auf Fotos und Videos. Verschiedene und kinderleicht zu nutzende Tools helfen dabei, das Beste aus dem eigenen Bild herauszuholen. Gerade Jugendliche wollen sich ins beste Licht rücken und ihre Wirkung auf andere austesten. Außerdem lassen sich mit der App schnell und unkompliziert die schönsten Momente, die man mit Freunden oder der Familie erlebt, dokumentieren und teilen.

Kinder und Jugendliche finden auf Instagram immer neue Inhalte zu ihren Idolen. Sie können quasi rund um die Uhr verfolgen, was diese gerade tun, Bilder kommentieren und liken. Mit Insta lässt sich schnell mal die Wartezeit auf den Bus vertreiben oder man kann unbeobachtet verfolgen, was der Schwarm aus der Nachbarklasse in seiner Freizeit macht.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Wenn man sich bei Instagram mit einer E-Mail-Adresse oder via Facebook-Account registriert hat, sind erst einmal alle Informationen für jeden öffentlich sichtbar. Das betrifft z. B. Name, Profilbild und Beschreibung sowie alle geteilten Fotos und Videos. Stellt man seinen Account auf privat, können Bilder nur noch von den eigenen Followern gesehen werden.

Die App ermöglicht sogenanntes Crossposting. Das bedeutet, dass man ein Foto auch auf anderen Netzwerken wie Facebook teilen kann. Das kann schnell auch unbeabsichtigt passieren.

Über die geposteten Beiträge kann Instagram den Standort von Nutzern bestimmen. Privat eingestellte Konten verhindern das. Zu jedem geposteten Bild kann jedoch manuell nachträglich ein Standort hinzugefügt werden.

Auch bestimmte Inhalte können für Jugendliche problematisch sein. Das sind nicht nur Bilder, deren Inhalte für sie nicht geeignet sind, sondern z. B. auch Werbung. Hier spielen Influencer eine besondere Rolle, die Jugendliche nicht immer erkennen.

Die gemeinsame Datenschutzerklärung von Facebook und Instagram, der jeder Nutzer bei der Registrierung zustimmt, erlaubt das Teilen von Nutzerdaten mit anderen Unternehmen der Facebook-Gruppe und mit Dritten.

Was meint der Anbieter?

Das offizielle Mindestalter für die Nutzung von Instagram liegt bei 13 Jahren, es findet jedoch keine wirksame Alterskontrolle statt. Bis Ihr Kind 18 Jahre als ist, müssen Sie der Nutzung zustimmen. Es gibt umfangreiche Nutzungs- und Einstellungshinweise. Bei Handysektor können Sie die Nutzungsbedingungen in Kurzfassung nachlesen.

Was sollten Eltern beachten?

Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, ab welchem Alter und nach welchen Regeln es Instagram nutzen darf. Nicht alle Fotos müssen mit jedem oder auch nur mit Freunden über das Internet geteilt werden!

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, sein Profil direkt nach der Registrierung auf privat umzustellen. Dann kann es nur von vorab bestätigten Followern eingesehen werden. Wenn Ihr Kind die Fotos von Instagram auch auf anderen Netzwerken teilen möchte, sollten dort auch die Privatsphäre-Einstellungen angepasst werden.

Zeigen Sie mit Ihrem Kind die Möglichkeit, andere Nutzer zu blockieren oder zu melden. Es sollte wissen, wann es diese Funktionen einsetzen kann und sollte – z. B. wenn Fremde es via Instagram anschreiben oder jemand Ihr Kind in den Kommentaren beleidigt. Instagram kann über die geposteten Beiträge den Standort herausfinden. Ihr Kind sollte wissen, dass dies Risiken mit sich bringt, z. B. dass man von Fremden aufgefunden werden kann.

Bleiben Sie interessiert und fragen Sie regelmäßig nach, wem Ihr Kind auf Instagram folgt. Seien Sie immer ansprechbar, falls es unangenehme Erfahrungen auf der Plattform macht.

Von Likes bis zur Bewegung – wie sich Jugendliche online beteiligen können

Jugendliche wollen ihre Meinung sagen und dass ihnen zugehört wird. Sie möchten mitreden und mitentscheiden. Das Internet bietet jungen Menschen verschiedene Möglichkeiten, sich einzumischen und zu engagieren.

Warum ist es Jugendlichen wichtig sich zu beteiligen?

Die allermeisten Jugendlichen interessieren sich für politische Themen, wie z. B. Umweltschutz, Rechte im Internet oder der Kampf gegen Rassismus. Politisch sind aber auch solche Themen, die auf den ersten Blick gar nicht so wirken: Wer sich für für Mode interessiert, kann sich dafür einsetzen, dass diejenigen, die die Kleidung herstellen, fair behandelt und bezahlt werden.

Leider findet die Meinung Jugendlicher viel zu selten Gehör. Sie sind bei Wahlen nur in einigen Bundesländern ab 16 Jahren stimmberechtigt und haben auch in anderen Bereichen wenig Mitspracherecht. Das trägt dazu bei, dass viele Jugendliche nicht motiviert sind, sich politisch zu engagieren. Sie denken, dass ihre Stimme nicht viel bewirken kann. Dabei wünschen sich die meisten Jugendliche mehr Beteiligung. Das Internet bietet ihnen dafür verschiedene Möglichkeiten.

Was bedeutet Beteiligung im Netz genau?

Beteiligung – oder auch Partizipation – im Netz ist ein sehr weiter Begriff. Es kann bedeuten, in Gesprächen zu diskutieren, etwa mit Freunden im WhatsApp-Chat, oder ein Bild mit einer politischen Aussage auf Instagram zu liken oder zu teilen. Eine weitere Möglichkeit der Online-Beteiligung ist, aktiv politische Inhalte zu posten, wie z. B. ein kurzes Statement zu einem aktuell diskutierten Thema auf TikTok

Voraussetzung dafür ist, dass sich Jugendliche für etwas interessieren. Oft sind Interessen schon da, aber nicht allen Jugendlichen ist das bewusst. Es fehlen Gelegenheiten, sich über bestimmte Themen auszutauschen oder das Wissen über Beteiligungsmöglichkeiten.

Beteiligung beginnt damit, sich zu informieren und sich dadurch eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Das kann in der Schule passieren, aber auch in der Familie im Freundeskreis oder auf YouTube. Das Internet ist für meisten Jugendlichen der wichtigste Ort für die Beschäftigung mit ihren Themen. Es bietet zwar viele Möglichkeiten dazu, aber auch Risiken, weil auch extremistische Gruppen das Internet für ihre Ansprachen nutzen. Teilweise werden von betrügerischen Angeboten sogar vermeintliche Anliegen wie Tierschutz angegeben, um Jugendliche zu ködern. Außerdem sind Verschwörungsmythen und Fake News im Umlauf, auf die Jugendliche bei ihrer Suche nach Informationen treffen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, wie und wo man sich informiert. Verschiedene Internetangebote können helfen, das Interesse für Beteiligung zu wecken und dienen als gute Quelle, um sich eine Meinung zu bilden. Ein konkretes Angebot für Jugendliche ist z. B. das junge Magazin Fluter von der Bundeszentrale für politische Bildung

Außerdem kann man sich online mit anderen politisch Interessierten vernetzen. Soziale Netzwerke werden genutzt, um sich zu organisieren und Veranstaltungen zu planen, wie Treffen, Demonstrationen oder andere Aktionen. Fridays for Future oder Save the Internet sind Beispiele dafür, wie engagierte junge Menschen das Internet für ihre Bewegung nutzen. 

Welche Angebote gibt es für Jugendliche zur Beteiligung im Netz?

Beteiligung im digitalen Raum findet meistens in den sozialen Netzwerken statt. Auf Facebook gibt es viele Gruppen, die sich für bestimmte Anliegen einsetzen. Hier hilft eine einfache Suche nach entsprechenden Gruppen. Bei Facebook gibt es auch Gruppen der Jugendorganisationen von Parteien oder von gemeinnützigen Vereinen. 

Partizipation ist auch über Apps und Plattformen wie z. B. PlaceM möglich, Mit dieser App können sogenannte “Places” erstellt werden, an denen die Beteiligung gestärkt werden soll. Das kann der Stadtteil, die Kommune, die Klasse oder der Sportverein sein. Beteiligung wird hier vor allem über Umfragen realisiert. Bei Teilnahme werden die Beteiligten mit Punkten belohnt. Eine andere Plattform für Jugendbeteiligung ist OPIN, die die Beteiligung von Jugendlichen in Europa fördern soll. Auch Plattformen wie adhocracy fördern eine digitale Beteiligung. Außerdem können Jugendliche an ePetitionen teilnehmen oder selbst welche erstellen. Das funktioniert mit WeAct von campact oder mit openPetition. Auf der Plattform jugend.beteiligen.jetzt können Sie sehen, wo es in Deutschland für (digitale) Jugendbeteiligung gibt.

Was können Sie als Eltern tun, um Ihr Kind beim Engagement zu unterstützen?

Nehmen Sie die Interessen Ihres Kindes ernst, auch wenn sie Ihnen vielleicht fremd erscheinen. Unterstützen Sie, wenn sich Ihr Kind für ein bestimmtes Thema interessiert. Zeigen Sie ihm Möglichkeiten auf, sich zu informieren. Gleichzeitig ist es wichtig, auf Gefahren hinzuweisen, auf die Ihr Kind bei der Suche nach Informationen stoßen kann. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in unseren Beiträgen Alles fake? Falschmeldungen erkennen und Extremismus im Netz

Wenn Ihr Kind sich für etwas engagieren möchte, sprechen Sie mit ihm über Möglichkeiten und recherchieren Sie gemeinsam, z. B. nach (Jugend-)Initiativen und Organisationen. Die entsprechenden Seiten sind über Suchmaschinen meistens schnell zu finden. Wichtig ist es, dass Sie Ihrem Kind zu verstehen geben, dass es etwas bewirken kann, und dass es wichtig ist, die eigene Meinung zu vertreten.

Instagram Reels

Instagram gehört zu den beliebtesten Apps unter Jugendlichen. Neben Fotos und Videos können auf dem sozialen Netzwerk seit einiger Zeit auch kreative Kurzvideos im TikTok-Stil veröffentlicht werden.

Kurz gefasst:

  • Kurzvideo-Format: maximal 30 Sekunden
  • Effekte, Musik und Filter für die Videoproduktion
  • mehrere Clips in einem Video zusammenfügen
  • Reels können veröffentlicht werden, ohne im eigenen Feed angezeigt zu werden

Was ist das Besondere an Instagram Reels?

Instagram gehört für viele Jugendliche zum Alltag und sie kennen sich in der App gut aus. Die jungen Nutzer und Nutzerinnen sind neugierig und immer auf der Suche nach neuen Trends. Um gerade die jüngere Zielgruppe von einem Wechsel zur Konkurrenz abzuhalten, wurde mit Instagram Reels das kreative Kurzvideo-Format eingeführt.

Instagram gehört zu Facebook und hat zuvor bereits erfolgreiche Formate von anderen Apps nachgeahmt. So können auf IGTV (Instagram-TV) längere Videos nach dem Vorbild von YouTube angesehen werden und die Storyfunktion gab es als erstes bei Snapchat.

Reels werden nicht im normalen Feed angezeigt (wie etwa die Videos von IGTV), sondern durch Klick auf das Videosymbol, dass je nach Gerät und Betriebssystem unten, oben oder über die Lupe (Suche) zu finden ist. Häufig sieht man hier Videos, die es auch auf TikTok gibt. Die jungen Videomacher zeigen sie also einfach auf verschiedenen Kanälen.

Was sollten Eltern beachten?

Mit Instagram Reels gibt es die gleichen Risiken wie bei anderen Videoformaten: Beim Ansehen der Kurzvideos können Kinder und Jugendliche mit ungeeigneten Inhalten in Berührung kommen. Junge Nutzerinnen und Nutzer, die Videos von sich veröffentlichen, müssen mit negativen Reaktionen und sogenanntem Hate rechnen. Reels können von anderen Nutzern geteilt und so von vielen Nutzern gesehen werden. 

Fragen Sie bei Ihrem Kind nach, was es sich auf solchen Plattformen anschaut und sprechen Sie mit ihm darüber. Weisen Sie es auf mögliche Gefahren hin und zeigen Sie ihm Möglichkeiten, Nutzer oder Inhalte zu blockieren. Wenn es eigene Videos veröffentlichen möchte, sollten Sie gemeinsam überlegen, wie es sich dort zeigt. Mehr dazu erfahren in unserer Toolbeschreibung zu Instagram

Viele Jugendliche haben Angst in den sozialen Netzwerken etwas zu verpassen. Eine neue App oder Funktion führt zu Beginn häufig dazu, dass diese andere Anwendungen nicht ersetzt, sondern zusätzlich verwendet wird. Die gesamte Nutzungsdauer kann deshalb steigen. Behalten Sie die Mediennutzung Ihres Kindes im Auge und sprechen Sie mit ihm auch darüber, was den bewussten Umgang mit sozialen Netzwerken ausmacht. Wenn Ihr Kind sich einen TikTok-Account anlegen möchte, Sie der App aber kritisch gegenüberstehen, kann Reels eine Alternative sein, wenn Ihr Kind Instagram bereits nutzt. Bedenken Sie aber, dass Instagram, z. B. beim Thema Datenschutz, ähnlich stark kritisiert wie TikTok. Vermeiden Sie es, persönliche Daten preiszugeben. Überprüfen Sie die App-Berechtigungen und stellen Sie diese entsprechend ein.

TikTok – die angesagte Kurzvideo-App

TikTok gehört zu den beliebtesten Apps unter Jugendlichen. Sie ist eine Plattform für kreative Kurzvideos aller Art.

Kurz gefasst

  • kostenlose Social-Media-App
  • unter Teenagern eine der beliebtesten Apps weltweit
  • Mindestalter: 13 Jahre (mit Einverständnis der Eltern)
  • in der Kritik wegen unzureichendem Jugend- und Datenschutz sowie Einschränkung der Meinungsfreiheit

Was ist TikTok?

TikTok ist Social-Media-Plattform und Video-App in einem: User können bei TikTok aus einer bunten Sammlung von bekannten Popsongs, beliebten Audios und Zitaten, z. B. aus Filmen, wählen. Dazu „singen“ oder „sprechen“ sie Playback und filmen ihre Choreographie innerhalb der App mit dem Smartphone. Die meisten Videos sind nur 15 oder 60 Sekunden lang. Bestimmte Videos lösen einen richtigen Hype aus, werden nachgeahmt oder im Sinne eines Trends oder einer Challenge weitergeführt. 

Die Videos einiger TikTokerinnen und TikToker, deren Account öffentlich ist, kann man anschauen und kommentieren, ohne dass man bei der App angemeldet sein muss. Um selbst Videos zu erstellen, braucht man aber einen Account. Im privaten Modus ist mehr Kontrolle möglich und man entscheidet selbst, wen man als Follower zulässt oder nicht.

TikTok bringt immer mehr Funktionen heraus, z. B. sich im Duett mit anderen Usern filmen, die Clips anderer weiterführen (Stitch) oder Livestreams. Diese kann man in Echtzeit kommentieren und Fragen an den jeweiligen TikToker stellen. Außerdem nutzen zunehmend auch Unternehmen die Plattform, um darüber zu werben.

Was begeistert Kinder und Jugendliche an dem Angebot?

Wie andere Social-Media-Plattformen auch nutzen Jugendliche TikTok gern für den Austausch untereinander. Sie lassen sich unterhalten, suchen nach Vorbildern, an denen sie sich orientieren können, stellen sich selbst dar und erhoffen sich positive Rückmeldung von anderen. 

Die App ist außerdem eine tolle Plattform, um seine Kreativität auszuleben. Die Hürde, ein eigenes Video zu erstellen und zu teilen, ist niedrig: In der App gibt es viele Videoeffekte und eine Musikbibliothek mit beliebten Songs, die sofort verwendet werden können. 

Kinder und Jugendliche schätzen an TikTok, dass es darin weniger um Perfektion und Professionalität gehe, wie auf Instagram oder YouTube, sondern Kreativität und Spaß im Vordergrund stehen. Die Videos sind näher am Alltag und die TikToker werden als nahbarer empfunden. Vor allem Mädchen ab 10 oder 11 Jahren begeistern sich für TikTok. Wenn die Jugendlichen älter werden, scheint die App nicht mehr so spannend zu sein. 

Was ist problematisch an dem Angebot?

Es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie und Ihr Kind vor der Nutzung der App berücksichtigen sollten:

  • Kinder ab 13 Jahren brauchen für die Anmeldung das Einverständnis der Eltern. Die Altersangabe wird bei der Registrierung aber nicht nachgeprüft.
  • Die Voreinstellungen der App sind gerade für Heranwachsende unsicher: Die Profile und ihre Inhalte sind öffentlich einsehbar, über die Suchfunktion ist das Profil auffindbar und man kann von Fremden angeschrieben werden, solange man die Privatsphäre-Einstellungen nicht entsprechend angepasst hat.
  • Angezeigte Videos werden nicht gefiltert, wodurch Jugendliche mit Inhalten in Berührung kommen, die für sie ungeeignet sind. 
  • Wenn Ihr Kind eigene Videos bei TikTok einstellt, muss es mit negativen Reaktionen rechnen. Sogenannter Hate ist unter Jugendlichen auf Social-Media-Plattformen weit verbreitet. 
  • Da die Beiträge nicht moderiert werden, können kritische Inhalte in den Kommentaren auftreten und es gibt ein hohes Risiko für Cybermobbing.
  • Die Nutzenden haben keine Rechte an den Song- oder Filmausschnitten. Die erstellten Videos sollten deshalb nicht außerhalb der App geteilt werden, da sie sonst gegen die Bild- und Urheberrechte verstoßen. Sind andere Personen im Video zu sehen, muss man sie immer um Erlaubnis fragen. TikTok erhält außerdem die Rechte an den veröffentlichten Videos.
  • Der Anbieter Bytedance finanziert sich über Werbung. Die Anzeigen im Videoformat sind von den Kurzclips der User kaum zu unterscheiden. Mit einem virtuellen Münzsystem können TikToker zudem ihr Guthaben aufladen. Davon lassen sich z. B. Emojis für die eigenen oder fremde Videos kaufen.
  • Manche Challenges, die in sozialen Netzwerken kursieren, können gefährlich werden oder befördern problematische Verhaltensweisen wie etwa Essstörungen. TikTok blockiert solche Inhalte nicht.
  • Die Löschung eines Accounts ist derzeit nur über eine Anfrage beim Kundensupport möglich.

Was sagt der Anbieter?

Der chinesische Betreiber Bytedance ist sich der Gefahr von verstörenden und unerwünschten Inhalten bewusst und passt seine Sicherheitseinstellungen nach und nach an. So wurde zum Beispiel ein Mindestalter (16 Jahre) für das Versenden von Direktnachrichten eingeführt.

In der App wird nach der Registrierung durch einen roten Punkt auf die Einstellungen verwiesen. Im Sicherheitszentrum der TikTok-Website können Eltern Tipps nachlesen.

Der “Begleitete Modus” ermöglicht es Eltern, bestimmte Einstellungen für ein Familienmitglied vorzunehmen. Beispielsweise können Sie angeben, wer Ihrem Kind Nachrichten schicken und wie lange es Videos schauen darf. Generell lassen sich Userkonten melden und/oder blockieren und es gibt einen Filter für beleidigende Kommentare. Allerdings ist fraglich, ob der tatsächlich funktioniert. Algorithmen können den Kontext nicht richtig einordnen und filtern eventuell mehr heraus als nötig oder “übersehen” Kommentare.

TikTok steht wegen seiner Moderationsregeln in der Kritik, denn offenbar wird stark kontrolliert, welche Videos die Nutzenden sehen können.

Was sollten Eltern beachten?

Wenn Ihr Kind sich bei TikTok anmelden möchte, fragen Sie nach seiner Motivation. Sehen Sie sich vor dem Download gemeinsam die Nutzungsbedingungen an. Bei Handysektor finden Sie diese in einem kurzen Überblick. Um die App zu erkunden, ist es nicht notwendig, einen Account zu erstellen. Vielleicht ist das für den Anfang eine gute Option für Ihr Kind, um herauszufinden, ob ihm TikTok überhaupt gefällt.

Wenn es irgendwann einen Account geben soll, richten Sie diesen gemeinsam ein und probieren Sie zusammen die ersten Schritte aus. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die möglichen Gefahren. Besonders wichtig ist, auf die Privatsphäre zu achten und in den Videos nicht zu viel von sich preiszugeben. Am sichersten ist es, den eigenen Account auf privat zu schalten. So ist die Kommunikation nur mit Freundinnen und Freunden möglich und Ihr Kind behält den Überblick darüber, wer die Videos sehen kann.Versichern Sie Ihrem Kind, dass es sich jederzeit an Sie wenden kann, sollte es Beleidigungen erhalten oder belästigt werden. Zeigen Sie ihm außerdem, wie man unangemessene Inhalte blockieren und melden kann. Um die eigene Privatsphäre und die von anderen besser zu schützen, muss bei einem Video nicht unbedingt immer das Gesicht zu sehen sein. Mit Hilfe von Emoji-Stickern oder anderen kreativen Lösungen ist das möglich.

Verschwörungsmythen im Netz

Verschwörungstheorien gab es schon immer. Besonders bei bedeutenden oder sehr schlimmen Ereignissen bieten sie einfache Erklärungen für komplizierte Zusammenhänge. Meistens ist die Botschaft, dass eine geheime Gruppe von Verschworenen angeblich die Geschicke der Welt lenkt. Diese Menschen sind dann Schuld an diesen Ereignissen. Solche Erzählungen werden vor allem im Internet und über soziale Netzwerke verbreitet. Wenn Ihr Kind anfängt, sich für das Weltgeschehen zu interessieren – meist im Jugendalter – und sich zunehmend selbstständig im Internet bewegt, wird es früher oder später auch mit Verschwörungsmythen in Berührung kommen. Das kann über das Video eines Internetstars, einen Post auf Facebook oder einen Kettenbrief bei WhatsApp geschehen.

Wie funktioniert eine Verschwörungstheorie?

Verschwörungserzählungen und Falschnachrichten sind sich ähnlich, weil sie Informationen enthalten, die nicht der Wahrheit entsprechen. Verschwörungstheorien sind aber komplexer. Sie gehen davon aus, dass alles – gute genauso wie schlechte Ereignisse – geplant ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Nichts ist, wie es scheint und die Wahrheit wird bewusst geheim gehalten. 

Was finden Jugendliche interessant an Verschwörungsmythen?

Kriege, Attentate oder der Ausbruch einer weltweiten Pandemie sind schwer zu begreifen – für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene. Jugendliche beginnen gerade damit, ihre eigene Identität und ihren Platz in der Welt zu finden. Sie wissen noch nicht genau, wer sie eigentlich sein wollen und suchen Orientierung. Verschwörungstheorien erfüllen wichtige Bedürfnisse:

  • Vereinfachung: Sie bieten einfache Erklärungen für komplizierte Zusammenhänge.
  • Entlastung: Wenn alles geplant wurde, können auch die Schuldigen ausgemacht und alles wieder unter Kontrolle gebracht werden.
  • Wunsch nach Bedeutung: Mehr wissen als die anderen. Einem Geheimnis auf der Spur zu sein, verleiht Bedeutung.
  • Identifikation und Zusammenhalt: Verschwörungserzählungen funktionieren meistens nach dem  Prinzip “Gut gegen Böse”. Die Abgrenzung nach außen sorgt für ein Gefühl von Verbundenheit innerhalb der Gruppe.

Sind Verschwörungstheorien im Netz gefährlich?

Ihr Kind hat im Internet etwas über eine Verschwörungstheorie gelesen oder selbst danach gesucht? Nun kommt es darauf an, wie es mit den Informationen umgeht. Verschwörungserzählungen können unterhaltsam sein und werden deshalb auch immer wieder in verschiedenen Medien aufgegriffen: das Geheimnis des Bermudadreiecks, Aliens, die unter uns leben – solche Gedankenexperimente können interessant für Kinder und Jugendliche sein und ihre Kreativität wecken. 

Themen, die näher an unserer Lebenswelt sind, sollten kritischer betrachtet werden. Verschwörungsmythen säen vor allem Zweifel und machen Jugendliche empfänglich für radikale und extremistische Ideen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über solche Theorien und helfen Sie ihm, diese einzuordnen und zu hinterfragen.

Tipps im Umgang mit Verschwörungstheorien

Nehmen Sie Ihr Kind ernst, auch wenn es beginnt, sich intensiv mit Verschwörungserzählungen auseinanderzusetzen, Teile davon als Wahrheit akzeptiert oder sich in Communities mit Anhängern austauscht.  Wenn Sie sein Interesse mit Aussagen wie  „Das sind doch alles nur verrückte Verschwörungstheorien“ abtun, könnte es passieren, dass Ihr Kind sich von Ihnen abgrenzt und verstärkt im Netz nach Gleichgesinnten sucht. Anstatt Ihr Kind mit Gegenargumenten zu konfrontieren, sollten sie gemeinsam kritisch hinterfragen: Wer sagt was? Gibt es Dinge, die sich widersprechen? Sind die Quellen vertrauenswürdig? Gibt es ähnliche Muster bei anderen Verschwörungsmythen? 

Ein kritischer Umgang mit Informationen ist das wichtigste Werkzeug gegen Verschwörungstheorien. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es den Wahrheitsgehalt einer Quelle überprüfen kann und bieten Sie einen Zugang zu seriösen und altersgerechten Nachrichtenquellen. 

Dabei helfen können:

Nachrichten und Informationen, die extra für Kinder gemacht sind, wie

Websites, auf denen man den Wahrheitsgehalt von Nachrichten prüfen kann:

Kinder vor sexueller Gewalt in sozialen Medien schützen

Viele Kinder und Jugendliche nutzen YouTube, Instagram, TikTok und Co. Sie sehen sich Videos und Fotos anderer an und stellen eigene Inhalte ein. Diese werden auch von Fremden genutzt.

Hohe Klickzahlen für einzelne Kindervideos

Auch sogenannte Pädokriminelle sind auf Social Media unterwegs. Diese Personen sind Täter oder Täterinnen, die eine sexuelle Neigung gegenüber Kindern ausleben. Sie nutzen dafür unter anderem Videos und Fotos aus dem Netz, auf denen Kinder zu sehen sind. Einige Abbildungen von Kindern  werden sehr oft aufgerufen und unter ihnen finden sich viele Kommentare, die nicht nur von anderen Kindern kommen. 

YouTube wurde in diesem Zusammenhang kritisiert, weil automatisch immer mehr Videos mit Kindern vorgeschlagen wurden, wenn vorher schon danach auf der Plattform gesucht wurde. YouTube hat mittlerweile bestimmte Jugendschutzmaßnahmen eingeführt, z. B. werden Kommentare unter Kindervideos nicht mehr angezeigt. Leider funktionieren technische Schutzmaßnahmen nicht immer und sie alleine helfen nicht. 

Auch andere bei Kindern und Jugendlichen beliebte Netzwerke wie TikTok und Instagram werden von Pädophilen missbraucht. Sie verwenden selbst harmlose Videos oder Fotos von Kindern, indem sie diese kopieren, sammeln und an andere weiterleiten. Das macht es so schwer, dagegen vorzugehen.

Kinder brauchen Schutz

Neben Fotos und Videos bieten interaktive Funktionen wie z. B. Livestreams potentiellen Täterinnen und Tätern die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen direkt in Kontakt zu treten und sie dazu zu bringen, bestimmte Dinge zu tun. Kinder sind leicht zu beeinflussen und verstehen die sexuelle Bedeutung vieler Fragen und Handlungen noch nicht. Daher müssen sie besonders geschützt werden. 

Die Kontaktaufnahme zu Minderjährigen mit der Absicht der sexuellen Belästigung oder des Missbrauchs wird als Cybergrooming bezeichnet und ist eine Straftat. Mit einer Anzeige kann die Polizei auf eine verdächtige Person aufmerksam werden und sie verfolgen. Das Anschauen, Herunterladen und Verbreiten von Bildern im Netz ist jedoch kaum nachvollziehbar. 

Was tun Anbieter von Social Media-Plattformen dagegen?

YouTube hat seinen Algorithmus für Videos von und für Kinder(n) verändert, so dass diese nicht mehr automatisch als Vorschlag angezeigt werden. Livestreams von Minderjährigen ohne die Anwesenheit von Erwachsenen sind nicht erlaubt. 

Diejenigen, die Videos einstellen, müssen sie entsprechend als “Videos für Kinder” kennzeichnen, damit die technischen Maßnahmen greifen. Wenn YouTube auffällige Videos oder Kommentare entdeckt, werden diese und damit verbundene Nutzer gelöscht. Es gibt aber so viele Videos, dass das kaum vollständig möglich ist. Über die Erstellung von Playlists können Pädophile Videos von Kindern außerdem untereinander teilen und austauschen.

Bei Diensten wie Instagram und TikTok ist es ähnlich: Von anderen Nutzern gemeldete Inhalte werden geprüft, aber Profile nur gelöscht, wenn diese gegen die Community-Richtlinien verstoßen. Über bestimmte Algorithmen sollen entsprechende Fotos und Videos herausgefiltert werden. All diese Maßnahmen helfen nur in geringem Maße, da Täter wissen, sie zu umgehen.

Was können Sie tun, um Ihr Kind zu schützen?

Umso wichtiger ist, dass Sie diese Gefahren kennen und ein gutes Vorbild für Ihr Kind sind. Als Eltern sollten Sie vor allem darauf achten, welche Fotos Sie von Ihrem Kind über das Netz verbreiten. Lesen Sie dazu unseren Beitrag Kinderfotos im Netz.

Begleiten Sie Ihr Kind bei der Mediennutzung und achten Sie darauf, was es im Netz macht. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihr Kind überwachen sollen! Aber sprechen Sie mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn und sehen Sie sich, wenn Ihr Kind noch jünger ist, gemeinsam Videos auf YouTube und anderen Plattformen an. Wählen Sie vorher gemeinsam aus, was sich Ihr Kind ansehen darf. Bleiben Sie immer für Ihr Kind ansprechbar! 

Auch für ältere Kinder ist es wichtig, dass Sie als Eltern wissen, was sie im Netz tun. Wenn Ihr Kind irgendwann selbst Videos für YouTube oder Instagram machen möchte, sprechen Sie über die gewünschten Inhalte. Erklären Sie ihm mögliche Risiken, wenn es Videos und Fotos von sich ins Netz stellt. Nutzen Sie die Einstellungsmöglichkeiten, wie z. B. die Einstellung eines privaten Kontos und Deaktivierung von Kommentaren. Mehr Tipps bekommen Sie in unserem Beitrag Mein Kind will YouTuber werden – Was nun? Richten Sie Accounts bei Sozialen Netzwerken gemeinsam ein, um die Privatsphäre- und Datenschutzeinstellungen zusammen vornehmen zu können.

Schon von klein an sollten Sie mit Ihrem Kind gemeinsam über die Gefahren im Netz sprechen. Tun Sie das sachlich und ruhig. Es geht nicht darum Angst zu vermitteln. Verbote veranlassen Kinder eher dazu, sich heimlich auszuprobieren und sich im Notfall aus Scham nicht an Sie zu wenden. Deshalb sollten Sie Ihrem Kind niemals böse sein, wenn doch mal etwas Unangenehmes passiert. Stattdessen sollten Sie ihm helfen und den Täter melden und gegebenenfalls anzeigen. Nutzen Sie dafür z. B. die Internetbeschwerdestelle.
Es ist nie das Kind, das eine Straftat begeht, sondern die erwachsene Person, die es ausnutzt.

Medienregeln für Schulkinder

Mit Medien können Kinder lernen, kreativ sein, sich entspannen und Spaß haben. Als Eltern sind Sie dafür verantwortlich, dass der Medienkonsum nicht ausufert. Hilfreich sind gemeinsame Regeln für eine Mediennutzung in der Familie.  

Feste Bildschirmzeiten 

Eine konkrete Empfehlung, wie viel Zeit ein Kind in einem bestimmten Alter mit Medien verbringen darf, ist schwierig. Erstens, weil jedes Kind anders ist und mit Medien unterschiedlich gut umgehen kann. Zweitens, weil Medien für ganz verschiedene Zwecke genutzt werden – zum Lernen, um gemeinsam Zeit mit der Familie zu verbringen, zur Ablenkung usw. 

Trotzdem kann es helfen, festzulegen, wie viel Zeit Ihr Kind pro Tag oder Woche mit bestimmten Medien verbringen darf. Dabei sollten Sie vorher gemeinsam überlegen, welche Mediennutzung darunter fällt. Geht es nur um Bildschirmmedien und die Mediennutzung allein zur Unterhaltung und Entspannung? Gibt es eigene Zeitbudgets für das Lernen mit Medien?

Für Kinder im Grundschulalter sind klare Regeln sehr wichtig, da sie noch viel Orientierung benötigen. Sie schaffen Stabilität im Alltag und verhindern eine unkontrollierte Mediennutzung. Bei Kindern in den ersten Grundschuljahren funktioniert eine bestimmte Dauer am Tag besser, z. B. eine Stunde Medienzeit. Ab etwa 10 Jahren sind Kinder schon recht selbständig und können sich Wochenkontingente selber einteilen.

Eine bewusste Mediennutzung begleiten

Bei jüngeren Kindern kann ein fester Zeitpunkt für die Nutzung von Medien festgelegt werden – beispielsweise nach den Hausaufgaben und vor dem Abendessen. Das strukturiert den Alltag. 

Einstellungen in Apps oder Geräten können Kindern helfen, die vereinbarte Zeit nicht zu überschreiten. Allerdings sollte Ihr Kind nach und nach lernen, das Smartphone oder Tablet nach Ablauf der Bildschirmzeit von sich aus zur Seite zu legen. So übt und verinnerlicht es einen bewussten Umgang mit Medien.

Kinder sind noch in der Entwicklung. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass sie nur altersgemäße Medien nutzen. Der Wunsch, Filme zu schauen oder Spiele zu spielen, die erst für Jugendliche ab 12 oder 16 Jahren geeignet sind, führt häufig zu Konflikten in der Familie. Gerade wenn Ihr Kind beginnt, Medien zunehmend eigenständig zu konsumieren, sollten Sie deshalb gemeinsam diese notwendige Regel besprechen. 

Eine weitere wichtige Regel sollte mindestens bis zum 13. Lebensjahr sein, dass neue Apps nur mit Ihrer Zustimmung und gemeinsam mit Ihnen herunterladen und ausprobiert werden dürfen. Übertragen Sie Ihrem Kind mit zunehmendem Alter mehr Verantwortung und lassen Sie ihm Freiräume, Medien eigenständig zu nutzen. Ab dem Jugendalter können feste Bildschirmzeiten langsam abgeschafft werden. Dennoch sollte es Regeln geben, welche Apps genutzt werden und wie mit den eigenen Daten, z. B. bei der Registrierung bei Sozialen Netzwerken, umgegangen werden soll.

Eine Begleitung durch die Eltern ist auch im Jugendalter noch wichtig. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Mediennutzung. Fragen Sie nach, wie und warum es was nutzt und wie es klar kommt. Seien Sie auch bei Problemen immer ansprechbar!

Mediennutzungsregeln für die ganze Familie 

Vereinbaren Sie Regeln nur gemeinsam mit Ihrem Kind, damit es diese nachvollziehen kann. Überlegen Sie auch, was im Falle eines Regelverstoßes passiert. Sie können alle diese Dinge in einem Mediennutzungsvertrag festhalten. Achten Sie darauf, Medienverbote nicht als Druckmittel einzusetzen.

Als Eltern sind Sie eine wichtige Orientierung für Ihr Kind. Nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion deshalb bewusst wahr – auch bezogen auf den Umgang mit Medien. Bestimmte Regeln sollten für alle gelten. Sie können beispielsweise vereinbaren, dass Smartphones nichts beim Essen zu suchen haben oder smartphonefreie Familientage einrichten.  Ihr Kind wird im Schulalter zunehmend durch Freunde beeinflusst. Deshalb kann es helfen, sich mit anderen Eltern zu verständigen, welche Regeln bei ihnen gelten. Eventuell kann es Regeln geben, die bei allen gleich sind.

Mobile Medien in Kinderhand

Mobile Medien sind schon für die Kleinsten spannend, weil sie die Geräte bei Mama, Papa oder den Geschwistern sehen. Doch wie können Sie damit umgehen, wenn Ihr Kind eigentlich noch zu jung ist, um Smartphone und Co. zu benutzen? 

Was macht mobile Medien für kleine Kinder interessant?

Kinder sind von Natur aus neugierig. Das helle Leuchten des Bildschirms, die vielen Geräusche – all das ist spannend. Sie beobachten genau, welche Rolle die kleinen Geräte im Alltag der Erwachsenen spielen: Wenn in Bus oder Bahn alle auf ihr Smartphone schauen, wenn Mama das Tablet zu Hause immer griffbereit hat und der große Bruder und seine Freunde auf der Spielekonsole zocken, scheinen die kleinen Geräte sehr wichtig zu sein und sind umso verlockender.

Mobile Medien und Kleinkinder

In den ersten Lebensmonaten sind Babys noch nicht so weit entwickelt, dass sie mobile Medien zielgerichtet nutzen und die Inhalte verstehen können. Viel wichtiger für die Entwicklung Ihres Kindes ist es, die Welt mit allen Sinnen und ohne Bildschirm kennenzulernen. Erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln Kinder ein Verständnis für Bildhaftigkeit. Sie beginnen, digitale Inhalte von realen Gegenständen zu unterscheiden. Erste Erfahrungen mit mobilen Medien können Kleinkinder am besten mit Bilderbüchern auf dem Smartphone oder Tablet machen.

WICHTIG: Vermeiden Sie eine Überreizung durch Medien. Diese kann durch grelle Farben, schnelle Bewegungen oder zu viele Geräusche, aber auch durch komplexe Geschichten, die Ihr Kind noch nicht verarbeiten kann, entstehen. Am besten eignen sich Themen, die Ihr Kind aus seinem Alltag kennt: Abbildungen von bekannten Tieren, Fahrzeuge oder andere Kinder. Halten Sie die Zeit der Mediennutzung bei Kleinkindern sehr gering und ermöglichen Sie viele andere Sinneserfahrungen. Dazu gehört das Anfassen von Dingen, Bewegung und der Kontakt zu anderen Menschen.

Ab etwa drei Jahren können Kinder Medien und ihre Inhalte immer besser verstehen, wenn die Geschichten einfach gehalten sind und sie an eigene Erfahrungen anknüpfen. Beim gemeinsamen Anschauen von Videos auf dem Smartphone oder Tablet kann Ihr Kind mehr über seine Umwelt und den Umgang mit verschiedenen Situationen erfahren. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind bei seiner Mediennutzung begleiten, damit es das Gesehene mit Ihnen besprechen und verarbeiten kann.

Ihr Kind möchte und kann in diesem Alter Medieninhalte zunehmend auch selber machen. Es gibt eine riesige Auswahl an Apps aus, mit denen Ihr Kind kreativ werden kann. Empfehlenswert sind einfache Anwendungen, in denen z. B. gestempelt oder ausgemalt werden muss. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind auch fernab von digitalen Medien genügend Gelegenheit hat, sich kreativ auszuleben. 

In unserem Beitrag Gute Apps für Kinder erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl geeigneter Programme am besten achten sollten.

Tipps für den Umgang mit mobilen Medien zu Hause

Wenn Kinder nach Tablet oder Smartphone fragen, sollten Sie überlegen, welches Bedürfnis gerade dahinter steht: Unterhaltung auf einer langen Autofahrt, sozialer Kontakt beim Videochat mit dem Opa und einfach mal abschalten… Verschiedene Gründe für die Mediennutzung haben ihre Berechtigung. Ungünstig ist es, wenn Medien permanent genutzt werden und Bedürfnisse nicht anders befriedigt werden können. Vermitteln Sie als Eltern alternative Strategien zum Umgang mit Langeweile oder Anspannung. Zuerst orientiert sich Ihr Kind an Ihnen. Wenn Sie selbst Medien nur in bestimmten Situationen nutzen, sind Sie ein gutes Vorbild für Ihr Kind. Schon in jungen Jahren kann es helfen, Regeln für die Mediennutzung in der Familie aufzustellen. Neben festen Medienritualen sollte es auch medienfreie Zeiten geben.

Gelangen die Geräte in Kinderhand sollten Sie auf kindgerechte Hüllen für Tablets und Schutzhüllen für Smartphones achten. Besonders Smartphones sind häufig teuer und anfällig für Beschädigungen. Schutzhüllen machen die Nutzung der Geräte einfacher und sicherer.

Betrug im Netz

“Sie haben gewonnen!” – Bestimmt haben Sie diesen Satz schon in einer E-Mail oder anderswo im Netz gelesen. Meistens verbirgt sich hinter einer solchen Nachricht kein Gewinn sondern ein Betrüger, der an Ihre persönlichen Daten oder Geld kommen will. 

Betrug ist im Netz mindestens genauso verbreitet wie anderswo. Oft haben es Betrüger auf Erwachsene abgesehen, aber auch Kinder und Jugendliche können zur Zielscheibe werden. Unsere Beispiele und Tipps sollen Ihnen helfen, Ihr Kind vor Betrügern zu schützen.

Fake-Gewinnspiele 

Mit gefälschten Gewinnspielen, z. B. bei Facebook, versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen, die sie dann verkaufen. Datenhändler kaufen Daten, um beispielsweise Spam-Mails oder gezielte Werbung zu verschicken.

Fake-Gewinnspiele werden oft von einem anscheinend seriösen Unternehmen verbreitet. Der Fake-Account wirkt dabei sehr echt. Bei vermeintlichen Gewinnspielen von Ikea oder McDonalds kann man angeblich wertvolle Preise gewinnen. Manchmal geht es den Betrügern darum, persönliche Daten wie Adressen, Telefonnummern oder Bankverbindungen abzugreifen. In vielen Fällen wird auch der Gewinn eines Preises angekündigt, der gar nicht existiert. Dafür muss man sich auf einer Webseite registrieren und Daten eingeben, um den Preis zu erhalten. Vor der Teilnahme an einem Gewinnspiel ist es deshalb sinnvoll, z. B. über eine Suchmaschine zu recherchieren, wer dahinter steckt und ob das Gewinnspiel echt sein kann. Eine Liste mit Fake-Gewinnspielen gibt es bei mimikama. Mehr zu Gewinnspielen bei YouTube & Co. können Sie in unserem Beitrag nachlesen.

Phishing-Mails

Auch hinter E-Mails, in denen ein Gewinn versprochen wird, können Betrüger stecken. Man nennt das “Phishing”. Oft ist es gar nicht schwer, solche Betrügereien zu entlarven. Es genügt in der Regel, sich den Anbieter genauer anzuschauen: Ist es ein offizieller Anbieter mit einem Impressum? Handelt es sich um einen verifizierten Account (bei Facebook durch einen blauen Haken zu erkennen)? In jedem Fall ist es ratsam, auf verdächtige E-Mails gar nicht erst einzugehen oder etwas zu zahlen. Fragen Sie im Bekanntenkreis nach, ob auch andere eine solche Mail bekommen haben oder was sie davon halten und recherchieren Sie selbst im Internet.

Betrügerische Online-Shops

Gefälschte Online-Shops lassen sich auf den ersten Blick kaum von echten unterscheiden. Allerdings gibt es hier meistens besonders günstige Preise. Häufig existieren die Produkte gar nicht, die angeboten werden. Bestellt man etwas, wird entweder billige Ware verschickt oder aber gar nichts. Es werden Lieferschwierigkeiten vorgetäuscht oder man hört einfach nie wieder etwas von dem Anbieter, ist aber sein Geld los.

Um Fake-Shops zu enttarnen, hilft es, sich den Anbieter genauer anzuschauen: Ist die Internetadresse verdächtig? Muss man per Überweisung bezahlen, bevor man die Ware erhält oder gibt es mehr Zahlungsmöglichkeiten, z. B. auf Rechnung nach Warenlieferung? Wenn Ihnen oder Ihrem Kind etwas komisch vorkommt, seien Sie lieber vorsichtig und verzichten auf den Kauf über diesen Shop.

Abo-Fallen

Im Internet gibt es viele kostenlose Angebote: Beispielsweise werden Gutscheine, Vorlagen oder Apps frei zur Verfügung gestellt. Doch in manchen Fällen versuchen auch hier Betrüger ihr Glück. Bei anscheinend kostenlosen Leistungen wird man um die Angabe von persönlichen Daten gebeten und soll die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) akzeptieren. Im Kleingedruckten können Kostenfallen stecken. Setzt man hier vorschnell ein Häkchen, kann es es passieren, dass unbewusst ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen wird.

Um nicht in Abo-Fallen zu tappen, ist es sinnvoll, sich vorher zu fragen, warum bei einer kostenlosen Leistung Daten abgefragt werden. Ist es bereits zu spät, können bei der  Verbraucherzentrale Vordrucke für Rücktritt von Online-Käufen heruntergeladen werden. Browsererweiterungen, die Sie z. B. bei  Web of Trust herunterladen können, erkennen betrügerische Seiten und warnen Sie.

Was können Sie tun, um Ihr Kind zu schützen?

Machen Sie Ihr Kind auf die Gefahren des Online-Betrugs aufmerksam. Sprechen Sie darüber, dass im Netz, gerade wenn persönliche Daten eingegeben werden sollen, womöglich jemand diese Daten mit schlechten Absichten nutzen möchte. Weitere Informationen, wie Sie die Daten Ihres Kindes schützen können, finden Sie hier. Vereinbaren Sie, dass Ihr Kind Sie fragen muss, wenn es etwas im Internet herunterladen, kaufen oder bei einem Gewinnspiel mitmachen möchte. Ihr Kind sollte immer zu Ihnen kommen können, wenn es in eine Betrugsfalle getappt ist. Machen Sie ihm klar, dass es sich in einem solchen Fall nicht schämen muss und Sie eine Lösung finden. Zusätzlich können Sie sich beispielsweise bei der Verbraucherzentrale informieren und beraten lassen. Wenden Sie sich in schweren Betrugsfällen an die Polizei. Das geht auch im Internet über die Onlinewachen.

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